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2.12.2005

Apple mit neuer Distributionsform bei digitalen Inhalten? [Update]

Nach Intel-iBook und Intel-DVR-Mac mini mit Front Row 2.0, voraussagt Think Secret heute nicht nur ein kräftig ausgebautes Videoangebot (bis hin zu Spielfilmen) im iTMS, sondern eine damit einhergehende neue Distributionsform. So sollen in Zukunft die gekauften Inhalte zur Beruhigung der Medienindustrie nur noch gestreamt werden: "Content purchased will be automatically made available on a user's iDisk, which Front Row 2.0 will tap into. When the user wishes to play the content, robust caching technology Apple previously received a patent for will serve it to the users computer as fast as their Internet connection can handle. The system will also likely support downloading the video content to supported iPods but at no time will it ever actually be stored on a computer's hard drive." Leider ist mir nicht klar geworden, auf welches Patent sich TS dabei bezieht.
Update: ATR-Analyst Shaw Wu nimmt an, dass inzwischen über zwei Millionen Videos im iTMS verkauft wurden und rechnet mit weiteren Inhalten von diversen Anbietern in den kommenden Quartalen, möglicherweise schon zur MWSF.

Posted by Leo at 18:09 | Permalink | Kommentare (8) | TrackBack (1)

Mac OS X zeigt Ostalgie

Ostmark
Man überzeuge sich selbst in den Systemeinstellungen unter Landeseinstellungen > Formate. (Danke, Olli!) Ebenfalls immer noch schwer beliebt: 'German Sperrmark', die ebenfalls dort zur Auswahl steht.

Posted by Leo at 17:44 | Permalink | Kommentare (4) | TrackBack (0)

AirPort frittiert

Expr Fr
Benjamin schreibt: "The signal works better with the chinese cookware but i don't have a clue how much better it is." Und sieht zudem noch appetitlich aus. (via macbidouille)

Posted by Leo at 17:31 | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

iTMS Europa auf dem Weg zur 100 Million

An den inzwischen weltweit über 600 Millionen verkauften Liedern im iTunes Music Store konnte der iTMS Europa bislang immerhin ein knappes Sechstel beitragen. Am heutigen Abend (19 Uhr) startet Apple einen Countdown auf den 100 Millionsten Download im iTMS Europa, der mit einem massiven Preis besetzt ist: Der glückliche Gewinner bekommt einen iMac G5, einen 30GB iPod, 10.000 freie Downloads im iTMS und (kreisch) zwei Tickets zu einem Robbie Williams Konzert im kommenden Jahr. Teilnehmen kann man durch das Kaufen von Musik (nicht Videos) im iTMS oder kostenlos durch die Nutzung der "Einem Freund weitersagen"-Funktion, die man an itunes100@euro.apple.com richtet.

Posted by Leo at 16:16 | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

1.12.2005

MWSF Keynote = Jobs

Steve Jobs hält am 10. Januar 2006 (18 Uhr MEZ) die Keynote der Macworld San Francisco wie immer höchstpersönlich. Zu erwarten ist vermutlich mindestens ein Intel-Mac (Mac mini), ein überarbeiteter iPod shuffle, ein klitzekleiner Vorgeschmack auf 10.5 und hoffentlich one more grandioses thing.

Posted by Leo at 20:28 | Permalink | Kommentare (4) | TrackBack (0)

Apple 2005: die '14 Milliarden Dollar'-Firma

"Wir möchten wieder eine '10 Milliarden Dollar'-Firma werden", so lautete die Zielvorgabe von Apples damaligem Finanzchef Fred Anderson im Frühjahr 2004. Das gerade veröffentlichte SEC-Filing führt das inzwischen Erreichte nochmals eindrücklich vor Augen: Apple erzielte im fiskalischen Jahr 2005 (bis Ende September) einen stolzen Umsatz von beinahe 14 Milliarden US-Dollar, 2004 waren es 8,3 Milliarden (und 2003 6,2 Milliarden) Dollar gewesen. Ebenso brachial wuchs der Reingewinn auf 1,3 Milliarden Dollar, 2004 lag dieser noch bei 276 Millionen, 2003 gar bei nur 69 Millionen Dollar (und 2001 schrieb Apple rote Zahlen). Die prozentuale Bruttogewinnmarge stieg auf 29% (2004 betrug diese 27,3%), was sich hauptsächlich auf geringere Materialkosten (z.B. bei LCDs und DRAM) sowie auf die gesteigerten Softwareverkäufe zurückführen lässt. Lediglich die iPods mit ihrer geringeren Gewinnspanne drückten ein wenig auf die Bruttogewinnmarge. Dementsprechend rechnet Apple auch wieder mit einer sinkenden Marge für Q1 2006, wenn verstärkt Umsatz mit iPod und iTunes Music Store erzielt wird.

Der gestiegene Umsatz lässt sich auf folgende Bestandteile zurückführen:

Alleine der iPod trug 4,5 Milliarden Dollar Umsatz bei, 248% mehr als noch 2004.
22,5 Millionen iPods wurden 2005 verkauft (4,4 Millionen waren es 2004).
Der Umsatzerlös pro iPod sank allerdings um 32% auf 202$, was aufgrund der iPod shuffle Neuvorstellung und des anhaltenden iPod mini Erfolges nicht weiter verwunderlich ist.

223% mehr Umsatz wurde in der Musiksparte erzielt, zu der u.a. der iTunes Music Store und (Apples eigene) iPod-Accessoires zählen.

Der Umsatz mit Macs wuchs um 27% (zum Vorjahr), die Stückzahlen sogar um 38%. Insbesondere die Desktop-Sparte konnte durch iMac G5 und Mac mini kräftig zulegen (45% mehr Umsatz, 55% mehr Stückzahlen). Der Umsatz pro Mac sank leicht um 7% auf 1.384$.

Der Ausbau der Retail-Stores von 86 (2004) auf 124 (Ende September 2005) brachte eine Verdopplung des dort erzielten Umsatzes (2,4 Milliarden Dollar) mit sich. Erzielt wurde hier ein Gewinn von 151 Millionen Dollar (2004: 39 Millionen)

Der Bildungssektor wuchs sowohl bei Umsatz wie bei Stückzahlen um rund 21%.

Software und Serviceleistungen legten um 33% zu und durchbrachen erstmalig die Milliardenmarke (1,1 Milliarden Dollar Umsatz), in erster Linie durch AppleCare, .mac und natürlich Software (darunter vor allem 10.4 Tiger).

Rechtliches:
Im Patentstreit mit AAD kam es zu einer (vermutlich geringen) Abfindungszahlung.
Die Gerichtsverhandlung im großen Apple vs. Apple-Rechtsstreit ist für Ende März 2006 angesetzt.
Ebenfalls zu einer Abfindungszahlung kam es gegenüber Tiger Direct, die punktgerecht zur Veröffentlichung von 10.4 Tiger aufschrieen.

Für Forschung und Entwicklung (R&D) wurden 534 Millionen Dollar ausgegeben, fast 10% mehr als 2004 (489 Millionen Dollar). Unabhängig davon wurde für die Entwicklung von OS X 10.4 Tiger insgesamt 34 Millionen Dollar veranschlagt.

Apple beschäftigte Ende September 2005 rund 14.800 Vollzeit-Angestellte sowie 2.020 vorübergehend Beschäftigte.
(knapp 3700 Angestellte sind im Retail-Sektor angesiedelt)

Apples Barreserven ("cash, cash equivalents, and short-term investments") belaufen sich derzeit auf massive 8,3 Milliarden Dollar (beinahe 3 Milliarden Dollar mehr als noch 2004). Apple ist zudem weiterhin schuldenfrei.

Für Werbung gab Apple übrigens im vergangenen Jahr 287 Millionen Dollar aus, 2004 waren es 206 Millionen Dollar.

Apple rechnet mit Investitionen in Höhe von 390 Millionen Dollar im kommenden Jahr (2005 waren es 260 Millionen Dollar), in erster Linie zum Ausbau der Retail-Stores, für die davon 210 Millionen Dollar veranschlagt werden, sowie zur Verbesserung der eigenen IT-Infrastruktur.

Posted by Leo at 18:54 | Permalink | Kommentare (4) | TrackBack (0)

Medimaxxx, Romantikhotels und der iPod

Medimaxxx
Kompletter Bildwitz bei Katz & Goldt. (Danke, minbo!)

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30.11.2005

iPod shuffle Software 1.1.3

"iPod Updater 2005-11-17 includes new iPod Software 1.1.3 for iPod shuffle. iPod Updater 2005-11-17 contains the same software versions as iPod Updater 2005-10-12 for all other iPod models. Features of iPod Software 1.1.3 iPod shuffle: Bug fixes." Per Softwareaktualisierung (36,8 MB) oder apple.com (37 MB); kein Neustart erforderlich.

Posted by Leo at 22:48 | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

29.11.2005

Apple veröffentlicht Security Update 2005-009

Erhältlich über die Softwareaktualisierung (5,9 MB) oder über apple.com (5 MB): "This update includes the following components: apache_mod_ssl, CoreFoundation, CoreTypes, curl, iodbcadmin, OpenSSL, Safari, sudo and syslog." Details in der Knowledge Base. Neustart erforderlich.

Posted by Leo at 23:14 | Permalink | Kommentare (5) | TrackBack (0)

iPod Bar

iPod Bar
In Apples Ginza-Flagship-Store (Tokyo) wurde erstmalig ein spezieller Tresen für reine iPod-Probleme eingerichtet, an dem es natürlich ebenso trocken zugeht wie an der hinlänglich bekannten Genius Bar. "I imagine the iPod Bar staff are basically logo-t-shirted, restart-button-combination-pushing monkeys, since most common iPod problems (frozen / won’t turn on, etc.) can be fixed in this way apart from serious hardware-related problems", kommentiert Gizmodo.

Posted by Leo at 11:37 | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)