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26.03.2007

Apple TV - Hacks und Details en masse

Wer sich um seine Garantie nicht sonderlich schert, etwas Nerdivation und Zeit mitbringt, der kann mit Apple TV schon jetzt deutlich mehr anstellen als werkseitig vorgesehen. Eine ganze Flut an Informationen brachte im Laufe des Wochenendes etliche neue Details ans Licht und lässt Apple TV als 300 Euro-Mac in greifbare Nähe rücken. Nachdem die Hardware-Innereien schnell und ausführlich entschlüsselt waren (detailliert von Anandtech: Dothan core-basierter 1GHz ULV Pentium M mit 400MHz FSB und 2MB L2 Cache, 256MB RAM und einer Nvidia GeForce Go 7300), ging es an die Software - ein besonders angepasstes 10.4.7 betreibt Apple TV: «Apple TV OS 10.4.7 (8N5107)». Irgendjemand stellte bereits kurzzeitig das Apple TV-OS ins Netz, inzwischen sind dort aber nur noch der Hochfahrfilm und Bildschirmschoner zu finden. Diverse Anleitungen widmen sich der Installation einer größeren Festplatte, der Aktivierung von SSH, der Installation von Perian (und damit Unterstützung für Xvid/DivX) und so weiter. Ein guter Anlaufpunkt ist momentan das AwkwardTV-Wiki.
Apple TV Hack
Erste Programme (u.a. Firefox und VLC) lassen sich auch auf Apple TV zum Laufen bekommen, dort derzeit allerdings nur per Remote Desktop/VNC steuern, da die Unterstützung für Keyboard und Maus noch aussteht. Außerdem startet Apple TV nach sechs Minuten zwangsweise neu, wenn die "default app" nicht läuft. Die Fortschritte bei den Modifikationen sind jedenfalls vielversprechend und Apple hat offenbar praktisch nichts unternommen, um diesen Bemühungen einen Riegel vorzuschieben.
Einige weniger invasive aber ebenso lesenswerte Themen rund um Apple TV: Automatisierter Worfklow um DivX-, Xvid- und WMV-Videos für Apple TV passend aufzubereiten, Tests und Überlegungen zur Unterstützung von Dolby Digital 5.1 und zumindest Paul Kafasis von Rogue Amoeba hatte Erfolg mit dem Anschluss von Apple TV an seinen 480i-SDTV mit Komponenteneingang - es ist also immerhin einen Versuch wert, wenn auch nicht offiziell unterstützt/empfohlen.

Posted by Leo at 12:50 | Permalink

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Folgende Weblogs beziehen sich auf Apple TV - Hacks und Details en masse:

Kommentare

Wie bringt man denn den FloatingPhotos ScreenSaver zum Laufen? Bei mir werden weder in Quicktime noch als Screensaver irgendwelche Cover angezeigt.. :/

Kommentiert von: Hannes | 26. März 2007; 14:45

AppleTV ist - genau, wie die Kisten, die Apple z. Zt. unter dem Label "Mac" anbietet - ein pissnormaler Intel-PC mit Intel Prozessor (Pentium M), der mittels Intel-Bus an eine Intel-Nortbridge (945GM) angebunden ist, an die wiederum über einen anderen Intel-Bus (DMI) eine Intel-Suthbridge (ICH7) angebunden ist. Was Intel an Schnittstellen in der Southbridge vergessen hat (alles außer Intel-USB2), wird über externe Chips über PCI oder PCIe nachgerüstet. PC-Technik von der Stange, wie man sie in jedem Billignotebook findet.
Für die verwendete Technik ist das Ding reichlich teuer.
Wenigstens hat Apple den Applte TV eine bessere Grafikkarte spendiert, als dem MacBook und Mac mini (NVIDIA GeForce Go 7300). Das ist immerhin der zweitbilligste Grafikchip, den es zu kaufen gibt.

Kommentiert von: Ut | 26. März 2007; 16:47

Die Hauptrechenarbeit dürfte beim Apple TV der NVIDIA Grafik-Prozessor leisten (trotzdem sitzt der Lüfter auf dem Ultra Low-Voltage "Stromspar" Pentium M).

Basierend einem 900MHz G3 und einer leicht veränderten Version des alten Intrepid-Chipsatzes mit PCIe statt AGP hätte Apple die Kiste wohl für 199$ statt 299$ anbieten können, bei gleicher Leistung und geringerem Stromverbrauch. Aber Steve hat ja beschlossen, nur noch Standard Intel-Technik zu verwenden, statt etwas eigenes, besseres zu entwickeln.

Kommentiert von: Ut | 26. März 2007; 16:54

Jetzt wird langsam klar wofür der USB-Prot das ist. (Stichworte: Maus, Keyboard)

Kommentiert von: Sale | 26. März 2007; 17:10

Ach ut, selbst nach dem Ableben der MGs kannst Du das billige und durchschaubare Pseudo-Stänkern nicht lassen... Schon blöd, wenn man aus ideologischen Gründen den Zug verpasst hat und partout seine "Meinung" nicht revidieren kann... Herrlich ;-)

Btw. mal on topic auf Deinen "Beitrag": Zeigt mir doch mal eine billigere Alternative zu dem ach so teuren Mac-TV. Und bitte nicht "pissnormal" sondern superhyperduber, wie es nur Dich mit Deinem Acer Laptop (oder war´s HP?) zufrieden stellen kann...

Kommentiert von: ghme | 26. März 2007; 17:44

ghme

"Und bitte nicht "pissnormal" sondern superhyperduber, wie es nur Dich mit Deinem Acer Laptop (oder war´s HP?) zufrieden stellen kann..."

Erklär den Satz doch mal, er ergibt keinen Sinn.

Kommentiert von: Ut | 26. März 2007; 17:47

Ut der Hardwaredau schlägt wieder zu! LOL

Kommentiert von: asdfadsf | 26. März 2007; 18:01

Ex gibt schon eine extra Seite (falls das noch nicht gepostet wurde).

http://www.appletvhacks.net/

Kommentiert von: asdfadsf | 26. März 2007; 18:10

P.S.
Weisst Du, ghme, was Du hier als "Pseudo-Stänkern" abtust, nenne ich "berechtigte Kritik" und was Du als "aus ideologischen Gründen den Zug verpassen" und "partout seine "Meinung" nicht revidieren können" abtust, nenne ich "sich nicht für dumm verkaufen lassen" und "nicht das Fähnlein in den Wind drehen". Den Zug verpasse ich gerne.

Aber zurück zum Thema.
Die Hardware-Wahl beim Apple TV zeigt noch mehr, als beim Intel-"Mac", wie abwegig, unsinnig und hirnrissig der Intel-Switch doch ist. Hier zieht nicht einmal das einzige "Argument", dass die Intel-Hurra-Schreier immer wieder anzubringen belieben. Die Rechenleistung eines superduper Core Duo ist hier weder vorhanden, noch überhaupt gefragt. PowerPCs mit der Rechenleistung eines 1GHz Pentium M gibt es, bei geringerem Stromverbrauch, zuhauf auf dem markt von verschiedenen Herstellern. Alternativ könnten auch ARM-Prozessoren verwendet werden. Da spricht nichts für Intel. Was wiederum zeigt, dass es für den Switch wohl andere Gründe, als die offiziellen, vorgeschobenen und von den Intel-Hurra-Schreiern immer wieder angeführten Gründe gegeben hat.
Dafür sind aber die wichtigsten Schnittstellen - Ethernet und Firewire (welche in Apples Chipsätzen schon integriert waren) - in der verwendeten Intel-Chipsatz gar nicht vorhanden (es gibt auch keinen, in dem das vorhanden wäre) und müssen über externe Chips nachgerüstet werden, eine Schnittstelle, die aber gar nicht verwendet wird - USB - aber in 10-facher Ausführung.

Wenigstens nennen sie das Ding nicht auch noch "Mac".

Kommentiert von: Ut | 26. März 2007; 18:19

Intel hat schon angekündigt, in dem Markt der Stromsparprozessoren mitzumengen und dort die bekannte und verbreitete x86-ISA zu bringen. Dann wird es auch hier für die verbliebenen ARM und PPC womöglich eng.

Ausserdem ist es fraglich, ob ein PPC (G4) mit der gleichen Leistung wie der eines aufgebohrten ULV Pentium M (wie offenbar in AppleTV) weniger Strom verbraucht.

Kommentiert von: bbbbb | 26. März 2007; 18:23

Vermutlich spielt auch die Lieferbarkeit der verwendeten Chips eine Rolle, denn wenn man sich an G3/G4 Zeiten erinnert, gab's da doch oft Probleme mit dem Chip-Nachschub. Und wenn sich Apple TV nun wie der iPod verkaufen sollte, Apple aber nicht liefern kann, weil die Prozessoren ausgehen, wäre das schon extrem peinlich.

Auch nicht unwahrscheinlich ist aber, dass Steve angepisst war und IBM deswegen den Rücken gekehrt hat - und wenn man sich einmal nicht mehr mag...ich meine, wer fährt schon mit seiner Ex in den Urlaub ?

Ansonsten wäre mir das auch Wumpe, wenn da G3 oder G4s drinne wären - billiger wären die bestimmt (wobei man die Konditionen von Intel ja nicht kennt) und die fiese Dekodierarbeit (h264) scheint ja eeh die GPU zu machen. Zumindest schafft mein Mini mit 1,25 GHZ G4 kein 720p in h264.

Kommentiert von: Andreas | 26. März 2007; 18:40

Hallo, lese hier seit geraumer Zeit, habe selbst einen PowerMac (PPC) und habe mit freude den Umstieg zur x86 Architektur begrüst.
Aus beruflichen Gründen muss ich doch hin und wieder Windows Software betreiben. Durch den Umstieg waren so für mich erstmals auch Apple Books interessant. Was bislang einfach zu teuer war, wenn man dann noch ein PC Book als Zweitgerät mitnehmen muss, wenn man z.B. Softare vom Secutest II benutzen will, wenn man beim Kunden ist. Jetzt kann ich beides Problemlos auf dem MacBook betreiben.

---
Warum so viele den PPC vergöttern ist mir völlig unklar.
Klar mag eine indivduelle Lösung für die Settop Box vielleicht sogar günstiger/effizienter sein. Aber ist es für uns nicht auch ein Vorteil, wenn ähnliche Architektur in allen neuen Geräten verwendet wird? Der Entwicklungsaufwand schrumpft, MacBook und MacMini können selbst im Preis problemlos mit 0815 Kisten mithalten...
Sicher kann der neue C2D nicht alles besser, aber vieles. Und den meisten Leuten dürfte das doch wol auc scheiß egal sein, was für ein Prozessor sie da bekjommen, Hauptsache das Apple-TV läuft stabil, schnell und brauch nicht zu viel Strom. Eine einfache Settop Box muss nicht die selbe Rechenleistung haben wir ein vollwertiger Rechner, wer das will, soll den Rechner kaufen...

Kommentiert von: Arne | 26. März 2007; 18:42

"Zumindest schafft mein Mini mit 1,25 GHZ G4 kein 720p in h264."

Also der Core Solo mit GMA950 scheint das zu schaffen ;)

Naja, wäre auch nicht sinnvoll, wenn Apple in jedem Gerät eine andere Architektur einsetzt. Von daher ist das schon richtig, dass x86 in AppleTV steckt. Ausserdem bietet das mehr Modding-Möglichkeiten :-D

Mal sehen, wann Linux auf der Kiste läuft.

Kommentiert von: bbbbb | 26. März 2007; 18:44

"nicht das Fähnlein in den Wind drehen"

MacOS läuft immernoch genauso wie auf den PPC...

"Da spricht nichts für Intel"

Da spricht nichts gegen Intel und noch weniger für PPC...

"Wenigstens nennen sie das Ding nicht auch noch "Mac""

Was ein Fehler ist, denn was läuft denn darauf... ;-)

Ach lassen wir es gut sein und müllen Leos Seite nicht mit dem alten MG Mist zu. Wenige werden es nie kapieren - schade aber auch egal - die große Masse ist gücklich mit dem neuen Weg von Apple... Und ich warte immernoch auf diese komische PPC Firma deren Name ich bereits vergessen habe und deren ach-so-tollen PPC-Produkte auf die Apple ja hätte warten sollen, gell... ;-)


Kommentiert von: | 26. März 2007; 19:03

ich glaub auch, dass sie das AppleTV mit G4-Chip für 199$ hätten anbieten können. Ich bin aber auch davon überzeugt, dass sie es in der jetzigen Ausführung für 159$ anbieten können. Aber warum sollten sie das tun? Das ist ja die neue Strategie bei Apple/Dell/HP, die Margen wieder kräftig nach oben zu fahren. Und in ein paar Wochen wird es jemand geschafft haben, das Teil als normalen Mac/Linux-Kiste/... (okay mit 256mb ram) zum laufen zu bringen und dann klingelt die Kasse bei Apple gleich doppelt.
N.m.W. ist der USB-Port derzeit noch nicht verwendbar. Nur beim Booten werden einzelne Tastaturkommandos angenommen. Ich denke, den Port hat Apple für Gamepads reserviert - wobei: auch die könnten über den Infrarotport angesclossen werden.

Kommentiert von: tom | 26. März 2007; 19:05

@ Andreas

>Vermutlich spielt auch die Lieferbarkeit der verwendeten Chips eine Rolle, denn wenn > man sich an G3/G4 Zeiten erinnert, gab's da doch oft Probleme mit dem Chip-Nachschub.

In der Klasse werden mehr PPC-Chips verkauft, als x86er. Und da gibt es mehr, als nur ein oder zwei Hersteller.
Nebenbei bemerkt waren die Probleme beim Chip-Nachschub damals vorgeschoben, die Lieferprobleme sind auf organisatorische Probleme bei Apple zurückzuführen, die hat Apple immer noch trotz Intel-Switch.

@ tom

> Und in ein paar Wochen wird es jemand geschafft haben, das Teil als normalen
> Mac/Linux-Kiste/... (okay mit 256mb ram) zum laufen zu bringen und
> dann klingelt die Kasse bei Apple gleich doppelt.

Das wäre allerdings nicht anders, wen es ein PPC oder ARM wäre. Ganz im Gegenteil wäre das Teil mit einer anderen Architektur interessanter.
Da es ein pissnormaler x86-PC ist, wird nächste Woche jemand das Apple TV OS X auf normalen DOSen (vom Sperrmüll, da dürften PCs dieser Leistungsklasse schon zu finden sein;-)) zu laufen bringen und bei Apple klingelt die Kasse gar nicht mehr.


@ bbbb

> Ausserdem ist es fraglich, ob ein PPC (G4) mit der gleichen Leistung wie der eines
> aufgebohrten ULV Pentium M (wie offenbar in AppleTV) weniger Strom verbraucht.

Wieso soll es ein G4 sein? Der verwendete Pentium M hat auch kein SSE3. Der ist übrigens auch nicht "aufgebohrt".
Ein PPC 750 (G3) oder 405 würde die Aufgaben ohne Probleme erledigen.

> Naja, wäre auch nicht sinnvoll, wenn Apple in jedem Gerät eine andere Architektur einsetzt.

Aha, warum?
Und sollten sie das iPhone und den iPod dann auch auf x86 laufen lassen?

> Intel hat schon angekündigt, in dem Markt der Stromsparprozessoren mitzumengen > und dort die bekannte und verbreitete x86-ISA zu bringen. Dann wird es auch hier
> für die verbliebenen ARM und PPC womöglich eng.

In dem Bereich ist DOS- und Windows-Kompatibilität nicht gefragt, aber einfache Programmierbarkeit der Firmware.


@ ""

> "Da spricht nichts für Intel"
> Da spricht nichts gegen Intel und noch weniger für PPC...

Aha, inwiefern spricht da noch weniger für den PPC oder ARM?

> "Wenigstens nennen sie das Ding nicht auch noch "Mac""
> Was ein Fehler ist, denn was läuft denn darauf... ;-)

Lies mal den Artikel, da stehts: "Apple TV OS 10.4.7 (8N5107)"

Kommentiert von: Ut | 26. März 2007; 19:55

Interessieren hier eigentlich noch Details?
Ist jemandem schonmal aufgefallen, dass nicht nur völlig veraltete Hardware, sondern ein völlig veraltetes Betriebssystem auf der Kiste läuft?

OSX 10.4.7 (Darwin 8.8.2) sind seit Juni 2006 freigegeben.

Das ist also ein große Tat, 10.4.7 in Umlauf zu bringen.

"Apple hat offenbar praktisch nichts unternommen, um diesen Bemühungen einen Riegel vorzuschieben."

Aha. Was sagt uns das?

10.4.7 kam Juni 2006
10.4.8 kam September 2006
10.4.9 kam März 2007
Ein sehr frisches Produkt, das A-TV.
Ich wette, Apple hat bewusst die älteste Version da reingepackt, die möglich war.

Wir schmeissen also den Computerschrott mit alter Software auf den Markt, basteln ein paar aufgepeppte Applikationen dran und geben dem einen schönen Namen. Hätte genauso YBOX heissen können. Hauptsache die Hackerkiddies sind beschäftigt. Vor allem die aus Redmond. Die bauen das dann fleissig nach. Bis dann die zweite A-TV-Generation kommt. Das scheint mittlerweile Apples Strategie zu sein, den Kopisten eine lange Nasem zu machen. Ich wette, dieses oder nächstes Jahr kommt noch die "richtige" Apple-TV-Dose. Bei der ist dann alles eingebaut, was die Kunden noch so wünschen. Dann hoffentlich ohne "Fairplay". Also abwarten und Tee trinken.

Viel Spaß dann noch beim Basteln, aus dem A-TV einen "richtigen Mac" zu machen :-)))

Kommentiert von: Klaus | 26. März 2007; 20:07

"Wieso soll es ein G4 sein? Der verwendete Pentium M hat auch kein SSE3. Der ist übrigens auch nicht "aufgebohrt".
Ein PPC 750 (G3) oder 405 würde die Aufgaben ohne Probleme erledigen."

Gibt es noch G3s? Wer verbaut heute noch einen G3? Noch langsamer als ein G4. Reicht wohl für höhere Auflösung nicht. Glaube nicht, dass die GPU die Arbeit völlig alleine übernehmen kann...
Ist es klar, dass da ein Pentium M ULV drin steckt ohne Abänderung? Der ULV zieht übrigens sehr wenig Strom.

Ausserdem wieso soll Apple in dem AppleTV noch PPC verbauen, wenn sonst in allen Macs Intel drin steckt? PPC wird auch nicht für alle Ewigkeiten untersützt werden.
iPhone und iPod zählen hier erstmal nicht, da hier ein anderes, oder stark abgespecktes OS werkelt. Das OSX für AppleTV ist wohl auch verändert, aber nicht so sehr wie beim iPhone.


"Ganz im Gegenteil wäre das Teil mit einer anderen Architektur interessanter."


Warum? Die anderen Architekturen werden unter Linux nicht so gut unterstützt. Und gerade Linux könnte interessant darauf sein, z.b. MythTV


"Da es ein pissnormaler x86-PC ist, wird nächste Woche jemand das Apple TV OS X auf normalen DOSen (vom Sperrmüll, da dürften PCs dieser Leistungsklasse schon zu finden sein;-)) zu laufen bringen und bei Apple klingelt die Kasse gar nicht mehr."

Die Zielgruppe, die sowas macht, kauft sich eh kein AppleTV sondern nutzt andere Dinge, wie z.B. MythTV. Und der billigPC ist nicht so schön klein...

-> Falsche Folgerung!

"Nebenbei bemerkt waren die Probleme beim Chip-Nachschub damals vorgeschoben, die Lieferprobleme sind auf organisatorische Probleme bei Apple zurückzuführen, die hat Apple immer noch trotz Intel-Switch."

Fakten?

"In dem Bereich ist DOS- und Windows-Kompatibilität nicht gefragt, aber einfache Programmierbarkeit der Firmware."

Wieso nicht... die Welt dreht sich weiter. So kann Apple sein OSX in Zukunft auf kleinen Geräten mit leichten Änderungen anbieten, ohne gleich eine weitere Architektur unterstützen zu müssen.

"Lies mal den Artikel, da stehts: "Apple TV OS 10.4.7 (8N5107)""
Wird ein angepasstes OSX sein


Kommentiert von: dada | 26. März 2007; 20:17

@klaus:


Nüchtern betrachtet, bietet AppleTV nichts, was sich lohnt nachzubauen. Schau dir z.B. MythTV an - Server-Client-Konzept. Das kann alles, was AppleTV kann und nich viieeeeeeeeellll mehr, inkl. ordentlicher, freier Codecs wie Flac. MPD-Support soll auch kommen.


Ohne iPod, langsamen und beschränktem iTunes inkl.Shop hätte Apple wohl keine Chance mit AppleTV in jeziger "ungemoddeter" Form

Kommentiert von: Steve | 26. März 2007; 20:30

Öhm.. Ich unterbreche ja ungern einen Streit, aber...

Hat jemand was zum ScreenSaver rausgefunden?

Kommentiert von: Hannes | 26. März 2007; 21:03

> Gibt es noch G3s? Wer verbaut heute noch einen G3?

In der Nintendo Wii ist z.B. einer drin.
750er- und 405er-Kerne (PPC 32bit ohne Altivec) werden millionenfach in allen möglichen Geräten, bei denen hohe Rechenleistung bei geringen Stromverbrauch gefragt ist, verbaut.

> Noch langsamer als ein G4. Reicht wohl für höhere Auflösung nicht. Glaube nicht,
> dass die GPU die Arbeit völlig alleine übernehmen kann...

Wird sie wohl müssen, denn als CPU wird ein Pentium M mit 1GHz verwendet.

Außerdem ist ein G3 nur dann langsamer, als ein G4, wenn Altivec-Code verwendet werden muss und auch verwendet wird.

> Ist es klar, dass da ein Pentium M ULV drin steckt ohne Abänderung?

Ja, lies den Artikel.

> Der ULV zieht übrigens sehr wenig Strom.

Ja, im Vergleich zu anderen Intel x86ern.
Auf das Niveau der anderen will Intel mit den x86ern erst noch kommen (und hat das als große Innovation für irgendwann in den nächsten Jahren angekündigt).

> Ausserdem wieso soll Apple in dem AppleTV noch PPC verbauen, wenn sonst in allen Macs Intel drin steckt?

Wieso nicht?
Was hat die Hardware-Wahl bei einer Streaming-Box mit der bei einem Personal-Computer zu tun? (einzige plausible Erklärung ist, dass Steve irgendwie von Intel gekauft zu sein scheint. Das Deckt sich auch mit dem Intel-Switch beim Mac.)

> PPC wird auch nicht für alle Ewigkeiten untersützt werden.

Apple-TV wird auch nicht bis in alle Ewigkeiten mit neuen OS-Versionen versorgt werden.

> iPhone und iPod zählen hier erstmal nicht, da hier ein anderes, oder stark abgespecktes OS werkelt.

Ja, iPod zählt hier erstmal nicht.
Nein, iPhone zählt durchaus.
iPhone und iPod verwenden unterschiedliche OS (iPod die iPod Firmware, das iPhone, (soweit man Steve Jobs glauben kann) OS X. Und das, obwohl sie auf der gleichen Plattform (ARM) basieren.

> Das OSX für AppleTV ist wohl auch verändert, aber nicht so sehr wie beim iPhone.

Wer weiß? Das Image der OS-Partition des Apple-TV ist nur 200MB groß. Das würde auch auf ein iPhone passen.

> Warum? Die anderen Architekturen werden unter Linux nicht so gut unterstützt.
Dafür gibt es beim x86-PC bessere Hardware billiger.

> Wird ein angepasstes OSX sein

Lies den Artikel. Es ist ein angepasstes OS X (Backrow statt Finder).

Das OS X auf den Intel-"Macs" sollte ehrlicherweise PC OS X heißen.


> die Welt dreht sich weiter.

Eben, die x86-Zeiten sind lange vorbei.
Seit Jahrzehnten. Außer beim PC, wo die ISA mit DOS bzw. Windows kompatibel gehalten werden musste und daher keine Neuerungen/Verbesserungen möglich waren.

Kommentiert von: Ut | 26. März 2007; 21:07

"In der Nintendo Wii ist z.B. einer drin.
750er- und 405er-Kerne (PPC 32bit ohne Altivec) werden millionenfach in allen möglichen Geräten, bei denen hohe Rechenleistung bei geringen Stromverbrauch gefragt ist, verbaut."

Die Rechenleistung der Wii kannst du nicht als hoch bezeichnen ;) Die ist ein Witz. Das weiss auch Nintendo.


"Wird sie wohl müssen, denn als CPU wird ein Pentium M mit 1GHz verwendet."

Das müsste sie bei einem G3 auch!


"Ja, lies den Artikel."
"We believe that the Intel CPU in the Apple TV is an Ultra Low Voltage Pentium M based on the Dothan core, running at 1GHz (max frequency), 400MHz FSB and a 2MB L2 cache."

Da steht - wir glauben. Es steht da aber nicht, dass es das definitv ist!

"Ja, im Vergleich zu anderen Intel x86ern.
Auf das Niveau der anderen will Intel mit den x86ern erst noch kommen (und hat das als große Innovation für irgendwann in den nächsten Jahren angekündigt)."

Hiernach verbraucht dieser Pentium M ULV 5Watt!

"Wieso nicht?
Was hat die Hardware-Wahl bei einer Streaming-Box mit der bei einem Personal-Computer zu tun? "

Das Betriebsystem! Hier macht es keinen Sinn, unnnötigerweise noch PPC zu nutzen und zu supporten.


"Und das, obwohl sie auf der gleichen Plattform (ARM) basieren."
Das ist nicht gesichert, dass iPhone auf ARM basiert. Es wird nur spekuliert.

"Das OS X auf den Intel-"Macs" sollte ehrlicherweise PC OS X heißen."

Nö - die sind genausoviel Mac wie die PPC-Macs. Oder umgekehrt, eine PPC Mac ist genausoviel PC. Apple hat den PC eingeführt. Nur mit Intel ist zufällig die Hardware gleich geworden. Deswegen ist ein Mac aber nicht weniger Mac oder mehr Pc als vorher.

Ein Intel MAc spricht auch kein A-20 Gate an, da EFI.


"Eben, die x86-Zeiten sind lange vorbei.
Seit Jahrzehnten. Außer beim PC, wo die ISA mit DOS bzw. Windows kompatibel gehalten werden musste und daher keine Neuerungen/Verbesserungen möglich waren."

Die x86 Zeiten sind noch lange nicht vorbei. Die PPC Zeiten sind auf dem Desktop vorbei. PPC ist tot, auf dem Desktop!
Ich wüsste nicht, welche gravierenden Nachteile AMD64 haben sollte? Aktuelle x86-CPUs sind sehr moderne CPUs. Die ISA und Altlasten machen nur wenige Transistoren aus, die bei den heutigen Monster nicht mehr auffallen. So sehe ich das.

Kommentiert von: Steve | 26. März 2007; 22:18

@UT: worüber streiten wir hier eigentlich unnötig?
Du schreibst: 750er- und 405er-Kerne (PPC 32bit ohne Altivec) werden millionenfach in allen möglichen Geräten, bei denen hohe Rechenleistung bei geringen Stromverbrauch gefragt ist, verbaut.
Da auch ich einst ein großer Fürsprecher der Plattform war, hast Du mich nun wieder sehr neugierig gemacht. Was sind denn das für Geräte? Kann man das irgendwo nachlesen? Wonach such ich am besten mit Google, um Informationen zu diesen mannigfaltigen Eisätzen zu finden? Ein paar Beispiele, die auch Masse bedeuten?

dann schreibst Du:
Wieso nicht?
Was hat die Hardware-Wahl bei einer Streaming-Box mit der bei einem Personal-Computer zu tun? (einzige plausible Erklärung ist, dass Steve irgendwie von Intel gekauft zu sein scheint. Das Deckt sich auch mit dem Intel-Switch beim Mac.)

Ja, das war sicher ein gezielter Schlag gegen IBM, die sich gegen den Itanium wehren und intel damit schwer schaden. Ziel war es, die Weiterentwicklung der Power-Plattform bei IBm empfindlich zu treffen, in dem man den Drittmarkt abgräbt. Deshalb interessiert mich auch die Frage oben. Ich weiß, die Motorola-Chipbude (ich kann mir den Namen partout nicht mehrken) wird eher den embedded-Markt bedienen als IBM ...
Deine Einschätzung, dass es sich bei dem AppleTV um nur eien Streaming-Box handelt, die teile ich hingegen nicht. Das sieht derzeit nur so aus. Wobei, wenn man nochmal über die Hardware nachdenkt, dann sieht es überhaupt nicht so aus, als wäre die Box dafür da. Das ist mit einiger Absicht auch so eine "pissnormale" x86-Architektur.

Kommentiert von: tom | 26. März 2007; 23:27

> Das Betriebsystem! Hier macht es keinen Sinn, unnnötigerweise noch PPC zu nutzen und zu supporten.

Aha, dass es "unnötigerweise" wäre, hast Du also gerade bestimmt. Aber es macht Sinn, unnötigerweise zusätzlich ARM zu nutzen und supporten (zur Erinnerung, das iPhone soll mit OS X laufen).

> Nö - die sind genausoviel Mac wie die PPC-Macs. Oder umgekehrt, eine PPC Mac ist genausoviel PC. Apple hat den PC eingeführt. Nur mit Intel ist zufällig die Hardware gleich geworden. Deswegen ist ein Mac aber nicht weniger Mac oder mehr Pc als vorher.

Der Apple PC tut hier nichts zur Sache, der war auch kein Mac und wurde auch nie so bezeichnet. War allerdings im Gegensatz zum Intel-Mac, wie der 68k- oder PowerPC-Mac, wirklich ein von Apple entwickeltes Produkt.

Aber OK, ich korrigiere mich. Mac OS X für Intel-"Macs" müsste ehrlicherweise "IBM-compatible-PC OS X" heißen. Denn der Intel-"Mac" ist nicht "weniger", sondern gar nicht mehr Mac und nicht mehr, sondern nur noch PC.


> Ein Intel MAc spricht auch kein A-20 Gate an, da EFI.

Du hast offensichtlich überhaupt keine Ahnung, was EFI eigentlich ist.

Kommentiert von: Ut | 26. März 2007; 23:27

> Die x86 Zeiten sind noch lange nicht vorbei.

Ja leider.
Wegen der nötigen Windows-Kompatibilität beim PC.
Traurig und deprimierend, wie durch ein paar kleine Fehlentscheidungen die Innovationen der folgenden Jahrzehnte eingebremst werden.

Allerdings frage ich mich, was das bei einer Streaming-Box soll, die unter Mac OS X läuft (noch mehr, als bei einem PC, der unter Mac OS X läuft).
Da stehen doch viel bessere Optionen offen, welche aber offensichtlich nur für ein Telefon genutzt werden.

Kommentiert von: Ut | 26. März 2007; 23:34

"Aha, dass es "unnötigerweise" wäre, hast Du also gerade bestimmt. Aber es macht Sinn, unnötigerweise zusätzlich ARM zu nutzen und supporten (zur Erinnerung, das iPhone soll mit OS X laufen)."

Nö, macht keinen Sinn. Nur in dem Fall gab es im Gegensatz zu AppleTV zum jetzigen Zeitpunkt vermutlich kaum Alternativen.
Habe aber Zweifel, ob das angebliche OSX vom iPhone wirklich so nah am echten OSX ist, wie das OSX von AppleTV.

Unpatched versions of GRUB fail to start up because they try to access the A20 gate, which fails on Intel Macs because Apple got rid of that kind of legacy hardware.

http://refit.sourceforge.net/myths/

Kommentiert von: Steve | 26. März 2007; 23:42

eigentlich haette apple auch den 7448 nehmen koennen , wo der doch jetzt lieferbar ist. und den intelswitch haetten sie sich auch stecken koennen , wo doch jetzt der 7448 lieferbar ist, denn der haette auch prima in die notebooks gepasst.
in der zwischenzeit haette apple ja von den ipod verkaeufen leben koennen, obwohl sie sich eigentlich mehr auf die pros und nicht so sehr auf die consumer konzentrieren sollten. und ueberhaupt: am ene des jahres kommt der pa semi. zwar ein jahr spaeter als erhofft, aber besser spaet als nie und ein jahr kann man schon warten.

das groesste dilemma bei apple ist aber: jetzt mit den X86ern koennen sie auf ihrer eigenen hardware hardware entwickeln, brauchen es aber nicht mehr. bei den PPC brauchten sie es konnten es aber nicht. verflixt kompliziert die welt.

ich persoenlich glaube, dass apple den tv extra so aufgebaut hat, damit Ut hier wieder was zum posten hat. jetzt warten wir nur noch auf kai und klapauzius.

fuer den verwendungszweck ist es uebrigens egal, was fuer hardware und software in dem teil laeuft: so lange das tv das tut was es tun soll (definiert und beworben durch apple) und mit diesen features abnehmer findet, hat apple alles richtig gemacht.

apple war noch nie ein wuensch dir was verein. auch nicht zu PPC zeiten, wo man auch immer ein haar in der suppe finden konnte.

Kommentiert von: blubb | 27. März 2007; 08:31

...ach wie habe ich die alten MG diskussionen vermisst. Und man merkt gar nicht das ein dreivierteljahr rum ist, es wird nahtlos weitergemacht.

Kommentiert von: supercollider | 27. März 2007; 09:32

Steve:
> Unpatched versions of GRUB fail to start up because they try to access the A20 gate, which fails on Intel Macs because Apple got rid of that kind of legacy hardware.

Da ist ein Denkfehler drin. Apple ist gar nicht in der Lage legacy Hardware zu entfernen, da es sich bei der verwendeten Hardware um unveränderte Intel-Hardware handelt, die sich genau so auch in anderen PCs findet, bei denen aber das A20-Gate ansprechbar ist.
EFI ist kein Zauberding, dass Hardware verändern kann. EFI nur ein Interface, ein Abstraktionlayer.
Wenn dieses Interface keine Abstraktion für das Ansprechen des A20-Gates besitzt, heißt das noch lange nicht, dass das A20 Gate Hardware-mässig entfernt ist. Was auch schlecht möglich ist, da das Gate seit dem 486 im Prozessor integriert ist.
Das heißt noch nicht einmal, dass das A20-Gate nicht ansprechbar ist (es muss ja irgendwie aktiviert werden, damit mehr, als 1MB RAM adressierbar ist), Es ist nur eben in der bekannten Form nicht ansprechbar.

blubb
> eigentlich haette apple auch den 7448 nehmen koennen

Wieso einen 7448? Ein 7448 hat viel mehr Rechenleistung, als hier gefordert ist und verbraucht zu viel Strom.
Den Pentium M mit 1GHz haben sie vermutlich auch nur deshalb genommen, weil Intel nichts billigeres im Angebot hat.

> jetzt mit den X86ern koennen sie auf ihrer eigenen hardware hardware entwickeln

Welche eigene Hardware? Es gibt bei Apple keine eigene Hardware mehr, nur noch Hardware von Intel, entwickelt für Windows-PCs und angepasst auf Windows, auf die Apple sein OS irgendwie anpassen muss.

> fuer den verwendungszweck ist es uebrigens egal, was fuer hardware und software in dem teil laeuft

Genau so ist es. Und daher ist es ja auch so abwegig, es auf einem pissnormalen Intel-PC aufzubauen, wo es bessere Optionen gibt.

> apple war noch nie ein wuensch dir was verein. auch nicht zu PPC zeiten, wo man auch immer ein haar in der suppe finden konnte.

Sicher, jetzt finden sich aber ganze Skalps in der Suppe. Vor dem Intel-Switch haben sie sich aber wenigstens noch die Mühe gemacht, etwas eigenes, besseres zu entwickeln.


Traurig, was aus den einst als innovativ bekannten Unternehmen Apple Computer geworden ist. Selbst Microsoft ist da mittlerweile weiter. Die haben es mit der XBox auch mal mit Standard-PC-Hardware probiert, jetzt verwenden sie eine geeignete, eigenentwickelte Plattform. Zur Zeit zehrt Apple noch von seinem Image, dass sie sich mit innovativen Produkten, wie dem Mac erarbeitet haben. Aber wie lange wird das wohl halten?

BTW. ist das OS X auf dem Apple TV genauso schnell zusammengeschustert, wie die Hardware. Die haben sich offensichtlich nicht einmal die Mühe gemacht, das OS X, dass auf die Read-Only-Boot-Partition kopiert wird, ordentlich aufzuräumen. Da finden sich z.B. Desktop DB und -DF, CFM-Support-Dateien etc., die nur von CFM-Programmen gebraucht werden, die in Ermangelung an Rosetta überhaupt nicht laufen können.

Kommentiert von: Ut | 27. März 2007; 10:11

@ supercollider

Das hat etwas damit zu tun, dass sich ja nichts geändert hat. Seit eineinhalb Jahren absoluter Stillstand bei Apple. Innovationsnotstand Intel-Switch.

Kommentiert von: Ut | 27. März 2007; 10:18

>>>ich persoenlich glaube, dass apple den tv extra so aufgebaut hat, damit Ut hier wieder was zum posten hat. jetzt warten wir nur noch auf kai und klapauzius.<<<

ROFL - genau so ist es...

>>>...ach wie habe ich die alten MG diskussionen vermisst. Und man merkt gar nicht das ein dreivierteljahr rum ist, es wird nahtlos weitergemacht.<<<

Yep, und selbst wenn alle Pro-PPC Argumente widerlegt sind, werden ut und Konsorten immer noch einen Nebenkriegsschauplatz (z.B. Apple TV) für ihren Quark finden...

>>>Aber OK, ich korrigiere mich. Mac OS X für Intel-"Macs" müsste ehrlicherweise "IBM-compatible-PC OS X" heißen. Denn der Intel-"Mac" ist nicht "weniger", sondern gar nicht mehr Mac und nicht mehr, sondern nur noch PC.<<<

Hört, hört - ut hat den Mac entwickelt und somit steht ihm auch die Definition des Begriffs Mac zu. Hmm, ok - wenn er meint... Wie ist die genaue Defintion eigentlich? PPC=Mac, IBM=Mac, Motorola=Mac, 68xxx=Mac oder vielleicht doch MacOS = Mac?

>>> Welche eigene Hardware? Es gibt bei Apple keine eigene Hardware mehr, nur noch Hardware von Intel, entwickelt für Windows-PCs und angepasst auf Windows, auf die Apple sein OS irgendwie anpassen muss. <<<

Stimmt, Apple kauft alles genau so direkt bei www.intelforapple-store.com. iPhone, Apple TV, iPod, Rechner (komplett zusammenbaut), usw. - das alles gibt es dort. Im Gegensatz zu den seligen PPC Zeiten, wo Steve Jobs höchstpersönlich jeden Rechner in Cupertino zusammengelötet hat, mit einem Kuss versehen und an den auch damals schon ach-so-kritischen ut geschickt hat...

>>>Genau so ist es. Und daher ist es ja auch so abwegig, es auf einem pissnormalen Intel-PC aufzubauen, wo es bessere Optionen gibt.<<<

Widersprüche in seinen eigenen Aussagen erkennt der PPC-Verblendete auch nicht wirklich...

>>>Aber wie lange wird das wohl halten?<<<

Und da ist es dann wieder: Apple ist tot! Darauf habe ich gewartet. ROFL, wie kann man nur so drauf sein. Meine Güte....

Kommentiert von: ghme | 27. März 2007; 10:47

mensch ut ist wieder in hochform. fein . ein halbes jahr hoert man nix und seit einer woche besuelzt er wieder ppcnux, heise und fscklog.

und immer wieder das gleiche: aus dem zusammenhang gerissene zitate um sich die aura des unangreifbaren und immer rechthabenden zu geben.

auf einmal ist ms lieb und innovativ nur weil sie ppc verwenden und apple ist boese und rueckschrittlich weil sie x86 verwenden. saubere argumentation! und so stichhaltig.

merke: wenn man keine innovative prozessorarchitektur verwendet, kann man keine innovativen systeme bauen. wenn man eine innovative prozessorarchitektur verwendet, dann baut man automatisch innovative geraete. vielleicht haette apple lieber itanium nehmen sollen, damit auch die letzten zweifler apple verstehen, denn schliesslich ist VLIW viel juenger als RISC und innovativer.

Kommentiert von: blubb | 27. März 2007; 11:00

"Das hat etwas damit zu tun, dass sich ja nichts geändert hat. Seit eineinhalb Jahren absoluter Stillstand bei Apple. Innovationsnotstand Intel-Switch."

Was gab es an Innovationen vor dem Switch? Fällt mir in den letzten Jahren mit PPC nix ein.

Jetzt kommt iPhone und die Macs (besonders Laptops und Mini) sind wenigsten angenehm schnell geworden.


"Da ist ein Denkfehler drin. Apple ist gar nicht in der Lage legacy Hardware zu entfernen, da es sich bei der verwendeten Hardware um unveränderte Intel-Hardware handelt, die sich genau so auch in anderen PCs findet, bei denen aber das A20-Gate ansprechbar ist."
Habe ich ja nicht behauptet, dass das Gate weg ist. Klar ist das noch drin - solange es Intel drin lässt. Die könnten es wohl problemlos rausnehmen, wenn sie wollten. Aber was bringt das? Klar, schön ist es nicht...

Kommentiert von: Steve | 27. März 2007; 11:20

das a20 gate aus den x86-prozessoren zu entfernen ist ungefaehr so sinnvoll wie aus einem zentner saatgut das eine unfruchtbare saatkorn zu entfernen - mit dem unterschied, dass man den zentner danach nicht nochmal verifizieren muss ;-)

Kommentiert von: blubb | 27. März 2007; 11:30

Wer weiss, ob der USB-Port des Apple-TVs nicht mit der nächsten Revision wieder verschwindet? Ich würde da jetzt nicht so sehr drauf bauen. Die ersten iMacs hatten ja auch nen PCI-Erweiterungsplatz. Die zweite Version des iMacs schon nicht mehr...

Kommentiert von: Dradts | 27. März 2007; 12:07

das war kein pci , das war mezzanine oder sowas ...

Kommentiert von: blubb | 27. März 2007; 13:55

Juhu... ein UT in Bestform :-))

@ghme: Wo sind die anderen, wie neu, Name, Kleinesfrettchenkai, Namepower usw. ? ;-)

Kommentiert von: Vorname | 27. März 2007; 16:28

eben, "Vorname" - und Horst fehlt auch noch!

Kommentiert von: donnerwetter | 27. März 2007; 17:12

Einige hier scheinen nicht erkennen zu wollen (oder zu können), dass es in meinen Posts überhaupt nicht um den PPC geht und dass Bezeichnungen, wie "PPC-Verblendet"dem Charakter meiner Posts diametral entgegensteht und völlig an mir meiner Argumentation vorbei geht (davon ab, dass persönliche Angriffe in Fachdiskussionen nichts zu suchen haben und nur das Fehlen von Argumenten widerspiegelt).
Aber das würde ja voraussetzen, dass sie nachdenken über die Dinge, die ich so sage und sich in Diskussion üben. Das geht ja gar nicht.

Sind meine Posts für diese Leute wirklich so schwer zu verstehen?
Oder ist es einfach Unwillen, sich mal Gedanken zu machen?
Oder versuchen sie absichtlich meine Posts auf auf das Niveau von Polemik zu reduzieren.


blubb:

> auf einmal ist ms lieb und innovativ nur weil sie ppc verwenden und apple ist boese und rueckschrittlich weil sie x86 verwenden. saubere argumentation! und so stichhaltig.

Nein, nicht weil sie PPC verwenden, sondern, weil sie geeignete Hardware für das Produkt entwerfen und nicht mehr von der Stange kaufen (natürlich verwenden sie PPC, denn das ist eine geeignete Plattform für das Produkt).


ghme:

> Wie ist die genaue Defintion eigentlich? PPC=Mac, IBM=Mac, Motorola=Mac, 68xxx=Mac oder vielleicht doch MacOS = Mac?

Wenn Du es Dir so einfach machst und Mac OS = Mac sagst, dann findest Du auf http://www.osx86project.org jede Menge Macs. Macs von Dell, Macs von HP, Macs von Acer, Macs von Aldi/Medion usw.

Von Apple eigens für den Mac entwickelte Hardware + von Apple eigens für den Mac entwickeltes Betriebssystem = Mac.

> Stimmt, Apple kauft alles genau so direkt bei www.intelforapple-store.com. iPhone, Apple TV, iPod, Rechner (komplett zusammenbaut), usw. - das alles gibt es dort.

www.intelforapple-store.com? Wieso "forapple"? Da ist nix "forapple".
Nee. www.intel.com. oder vielleicht www.
intel-for-windowspcmakers.com.
Intel verkauft keine Spezialhardware, auch nicht an Apple. Die verkaufen an jeden genau das gleiche.
Übrigens iPhone ist nicht von Intel. Dabei scheint es sich ausnahmsweise tatsächlich noch um Apple-Hardware zu handeln.


Hier ist mal wieder die beballte Dummheit unterwegs. Wie die Ratten kriechen sie aus den Löchern und ersticken jede kritische Diskussion.
Und Tschüss.

Kommentiert von: Ut | 27. März 2007; 18:33

"Übrigens iPhone ist nicht von Intel. Dabei scheint es sich ausnahmsweise tatsächlich noch um Apple-Hardware zu handeln."

Aha, weil keine Intel-CPU (vermutlich) drin ist, ist es also Apple-Hardware... soso


"Nein, nicht weil sie PPC verwenden, sondern, weil sie geeignete Hardware für das Produkt entwerfen und nicht mehr von der Stange kaufen (natürlich verwenden sie PPC, denn das ist eine geeignete Plattform für das Produkt)."

Ja, nicht weil sie (Apple) Intel verwenden, sondern, weil sie (Apple) geeignete Hardwdare für das Produkt (Mac) entwerden und von der Stange kaufen, da Intel das eh besser kann und überhaupt, warum soll man etwas zweimal eintwicklen, wenn die Energiien besser woanders aufgehoben sind (natürlich verwenden sie Intel, da das eine geeignete Plattform für den Mac ist und die nicht an der weiterentwicklung krankt).

Kommentiert von: sds | 27. März 2007; 19:00

>>>Sind meine Posts für diese Leute wirklich so schwer zu verstehen?
Oder ist es einfach Unwillen, sich mal Gedanken zu machen?
Oder versuchen sie absichtlich meine Posts auf auf das Niveau von Polemik zu reduzieren.<<<

und

>>>Hier ist mal wieder die beballte Dummheit unterwegs. Wie die Ratten kriechen sie aus den Löchern und ersticken jede kritische Diskussion.
Und Tschüss.<<<

Da erübrigt sich jeder Kommentar.

Ansonsten: Wir hatten hier mal mehrere Umax Clones, die wurden trotz ut´scher Defintion der Sache, Macs genannt (von allen) - komisch gell...

Und das neueste Grundgesetz von ut: Hardware = Prozessor - Jo, klar...

Kommentiert von: ghme | 27. März 2007; 20:17

ghme
> Und das neueste Grundgesetz von ut: Hardware = Prozessor - Jo, klar...

Falls Du es noch nicht mitbekommen hast, ist im Intel-"Mac" nicht nur ein Prozessor von Intel, sondern die komplette Hardware stammt von Intel (ergänzt um ein, zwei Sachen, die Intel vergessen hat).
Lies doch einfach mal gaanz laangsam den ersten Absatz meines ersten Kommentars.
Von Hardware = Prozessor ist bei mir nirgends die Rede.

> Ansonsten: Wir hatten hier mal mehrere Umax Clones, die wurden trotz ut´scher Defintion der Sache, Macs genannt (von allen) - komisch gell...

Überhaupt nicht komisch. Die erfüllten die "ut'sche" "neueste" Definition, die seit Anbeginn für den Mac gegolten hat - bis zum Switch. Denn die hatten von Apple für den Mac entwickelte Hardware mit einem von Apple für den Mac entwickelten Betriebssystem. UMAX hat die Hardware bei Apple lizenziert bzw. gekauft, nur das Gehäuse stammte von UMAX.
Jetzt ist es umgekehrt, nur das Gehäuse stammt von Apple.

Den Intel-Mac als "Mac" zu verkaufen erfüllt ganz eindeutig den Tatbestand des Betrugs.


sdf
> Aha, weil keine Intel-CPU (vermutlich) drin ist, ist es also Apple-Hardware... soso

Nein, weil es keine Hardware von der Stange ist, sondern Hardware, die Apple für das iPhone entwickelt hat.

> Ja, nicht weil sie (Apple) Intel verwenden, sondern, weil sie (Apple) geeignete Hardwdare für das Produkt (Mac) entwerden und von der Stange kaufen, da Intel das eh besser kann und überhaupt, warum soll man etwas zweimal eintwicklen, wenn die Energiien besser woanders aufgehoben sind (natürlich verwenden sie Intel, da das eine geeignete Plattform für den Mac ist und die nicht an der weiterentwicklung krankt).

Nur ist die Hardware gar nicht geeignet und Intel kann das keineswegs besser.

Es wird beim Prozessor noch nicht einmal ein Befehlssatz verwendet, der nicht mit den Mac-Programmen kompatibel ist. Statt dessen wird der Windows-kompatible x86-Befehlssatz verwendet. Und auch eineinhalb Jahre nach dem Switch ist immer noch nur ein drittel der Programme angepasst. Viele große Programmpaktete müssen komplett neu geschrieben werden, weil die verwendete API nicht auf Intel umgesetzt werden kann.
Dann hat Intel die Integration verschiedener Schnittstellen vergessen. Nur die Schnitttstellen sind integriert, die Intel für einen Windows-PC für wichtig hält (USB, USB und USB, stammt ja von Intel). Alles andere muss nachgerüstet werden. Die Integration der Komponenten ist auf das Level des ersten iMac G3 zurückgefallen.
Dazu wird ein Chipsatz verwendet, der noch nicht einmal auf den Prozessor abgestimmt ist. Der z.B. trotz 64 bit-Erweiterung des Prozessors höchstens 3GB RAM adressieren kann. Bei dem RAM-Hunger von Mac OS X (speziell auf Intel, wo noch mal doppelt so viel RAM verbraucht wird, wie beim PPC) kann man das sicherlich nicht als "geeignet" bezeichnen.

Aber Intel weiß ja, was gut ist für den Mac.
Apple offensichtlich nicht mehr.


> und überhaupt, warum soll man etwas zweimal eintwicklen

Ja genau, warum macht Apple nicht noch einen Switch zu Windows (wo sie jetzt ihren Kunden schon die dafür geeignete Hardware untergejubelt haben)? Warum alles noch mal entwickeln? Besser von der Stange kaufen bei jemandem, der das sowieso besser kann.
Das, was Du da schreibst, läuft letztendlich auf Intel mit Windows everywhere hinaus.

Aber das eigentliche Thema ist ja Apple TV.
Wenn so ein zusammengeschustertes Ding bei Aldi für 100€ verkauft würde, mit identischer Hardware und der gleichen Oberfläche (wohl eher auf Windows basierend, da sieht man aber eh nichts von), dann würden alle hier lachen.
Nur ist aber jetzt ein Apple-Logo drauf und es kostet 299€, also tolle Technik.

Kommentiert von: Ut | 28. März 2007; 10:11

>>> Und Tschüss. <<<

Ach ja?

>>> Den Intel-Mac als "Mac" zu verkaufen erfüllt ganz eindeutig den Tatbestand des Betrugs. <<<

Es geht doch immer noch blöder, gell?


>>> zusammengeschustertes Ding <<<

Yup, es geht immer noch blöder mit Deinen Aussagen... Lies mal überall die Berichte über das Produkt durch, keine Sau interessiert wirklich was da drin ist, aber alle loben die Idee, die Umsetzung, die leichte Bedienbarkeit und das Zusammenspiel aller Komponenten. Das ist tolle Technik - Hardware in Kombination mit Software. Nicht der ach-so-tolle PA-Semi, der auf dem Papier superduber, aber in der Realität leider Bullshit ist - aber sorry, das kapierst Du in diesem Leben nicht mehr...

Kommentiert von: ghme | 28. März 2007; 10:41

"Aber das eigentliche Thema ist ja Apple TV.
Wenn so ein zusammengeschustertes Ding bei Aldi für 100€ verkauft würde, mit identischer Hardware und der gleichen Oberfläche (wohl eher auf Windows basierend, da sieht man aber eh nichts von), dann würden alle hier lachen. Nur ist aber jetzt ein Apple-Logo drauf und es kostet 299€, also tolle Technik."

Ja das stimmt. In jetziger Form ungemodded ist AppleTV nichts besonderes und letztendlich nur für Leute, die im ITS kaufen interessant (abgesehen von iLife integration). Hier lebt Apple vom Erfolg des iPods, ITS und iTunes gespann und natürlich vom Hype um Apple. Ohne diesen Bonus wäre AppleTV in jetziger Form nicht ernst zu nehmen,
Interessant ist höchstens, dass da ein OSX darauf läuft, was aber für die jetzige Verwendung eigentlich mehr oder weniger egal ist. Aber wer weiss, vielleicht baut Apple das Gerät noch aus.

Was du oben geschrieben hast, gilt aber auch für den iPod und da war es für dich OK - Klar. iPod, 0 8 /15 Stangenhardware in dem Segment in einem schönem Gehäuse, zu teilweise nicht gerade günstigen Preisen.

Oder iTunes. iTunes ist ein aufgeblähtes Stück-Stoftware, welches sich IMHO auf ähnlichem Niveau mit dem Windows Media Players befindet, nur dass es den kompletten Markt für alternative, leistungsfähige Player auf dem Mac kaputt macht. Von der Oberliga der Playersoftware ist iTunes immer noch ein gutes Stück entfernt.


Mit PPC hätte AppleTV ziemlich ähnlich ausgesehen, nur dass es den Herrn UT nicht gestört hätte.

"Nur ist die Hardware gar nicht geeignet und Intel kann das keineswegs besser."
Naja, im iMac ist die Hardware definitv besser als PPC. Die Geräte sind leiser und vorallem kühler.

"Es wird beim Prozessor noch nicht einmal ein Befehlssatz verwendet, der nicht mit den Mac-Programmen kompatibel ist. Statt dessen wird der Windows-kompatible x86-Befehlssatz verwendet."

So ist das nunmal, wenn man auf eine andere Architektur wechselt, die eine ganz andere ISA hat. Ausserdem ist Nextstep schon auf Intel gelaufen und sogar vor PPC. Sogesehen hat OSX endlich seine geeigneter CPU und Apple hat jahrelang für den Nextstepnachfolger eine ungeeignete CPU genutzt :-))


"Und auch eineinhalb Jahre nach dem Switch ist immer noch nur ein drittel der Programme angepasst."

Einne Großteil der Software benötigt kein Rosetta mehr. Mit CS3 fällt dann hier neben MS Office ein riesen Kritikpunkt weg. Rosetta läuft auch sehr gut. Ich habe AFAIK kein einziges Programm für meine Verwendung auf dem Mac, welches Rosetta benötigt.


"Viele große Programmpaktete müssen komplett neu geschrieben werden, weil die verwendete API nicht auf Intel umgesetzt werden kann."

Was auch gut ist damit endlich mal der Code aufgeräumt wird, und der Uralt-Fusch-Müll verschwindet.

"Dann hat Intel die Integration verschiedener Schnittstellen vergessen. Nur die Schnitttstellen sind integriert, die Intel für einen Windows-PC für wichtig hält (USB, USB und USB, stammt ja von Intel). Alles andere muss nachgerüstet werden. Die Integration der Komponenten ist auf das Level des ersten iMac G3 zurückgefallen."

Abgesehen von Firewire stimmt das so nicht.


"Dazu wird ein Chipsatz verwendet, der noch nicht einmal auf den Prozessor abgestimmt ist. Der z.B. trotz 64 bit-Erweiterung des Prozessors höchstens 3GB RAM adressieren kann."

Die Einschränkung gilt nicht für den MacPro und die ist auch bald weg. Neuer Chipsatz steht vor der Tür. Ausserdem glaubst du doch selber nicht, dass du ohne Intel-Switch jetzt mehr als 3GB in z.B. ein PPC-Book bauen könntest.

Im übrigen ist es ein Armutszeugnis von Apple, dass es keinen "Ausschalter" bei AppleTV gibt. Grünes Apple!

Kommentiert von: sdfgfg | 28. März 2007; 10:50

Abschließend:

Ich habe mir seit dem LC noch nie einen Mac WEGEN der Hardware gekauft. Ich habe trotz aller Inkompatibilitäten, trotz aller Alleingänge, trotz aller Aufpreise für Spezialperipherie, eben trotz der Hardware immer Macs gekauft. Und zwar wegen MacOS, welches für mich einen Rechner als Mac kennzeichnet. Und ich vermute mal 99% aller Mac-User geht es genau so. Sollte Apple MacOS freigeben: Prima, habe ich kein Problem damit. Nur Rechner, die ein ähnliches Design/Ausstattung/Formfaktor zum gleichen Preis wie die Apple-Produkte bieten (jaja, gleich kommt wieder die Medion-Keule - Gähn) - sind mir momentan nicht bekannt...

Aber auch das liebster ut wirst Du in diesem Leben, selbst nach weiteren 1000 Postings nicht kapieren. Und diese Ignoranz tut mir wirklich im Herzen weh und leid für Dich noch dazu ;-) ...

Kommentiert von: ghme | 28. März 2007; 10:54

sdfgfg

> Was du oben geschrieben hast, gilt aber auch für den iPod und da war es für dich OK - Klar. iPod, 0 8 /15 Stangenhardware in dem Segment in einem schönem Gehäuse, zu teilweise nicht gerade günstigen Preisen.

Nein, der iPod hat damals durchaus einen echten Fortschritt dargestellt. Damals gab nur MP3-Player mit USB-Schnittstelle (USB1.1, USB2 gab es damals noch nicht) und mit normalen Notebook-Platten (groß und schwer). Mit Stangenhardware wäre auch der iPod genau so ein Produkt geworden.
Mittlerweile haben die andere Hersteller aufgeholt und der iPod dagegen hat verloren (USB statt Firewire, FAT-formatierte Festplatte). Mittlerweile ist der iPod wirklich nichts besonderes mehr.
Allerdings ist er im Gegensatz zum Intel-"Mac" immer noch keine Stangenhardware.

Nebenbei bemerkt habe ich von iPod nie wirklich viel gehalten. Aber immerhin war er ein Fortschritt, auf einem Segment, das mich nicht interessiert.

> Mit PPC hätte AppleTV ziemlich ähnlich ausgesehen, nur dass es den Herrn UT nicht gestört hätte.

Solange es keine Stangen-Hardware ist ist es egal, welche ISA verwendet wird. Von einer Firma, wie Apple, die als innovativ bekannt ist, kann und muss ich erwarten, dass sie so etwas selber entwickeln und eben keine ungeeignete Stangen-Hardware verwenden. Aber Apple ist auf das Niveau von Medion gesunken (gefallen ist wohl passender). Von Medion erwarte ich das allerdings gar nicht erst anders.

Natürlich wäre ein PPC eine bessere Wahl gewesen. Oder auch ein ARM. Der x86 fällt raus, weil die einzige Kriterium, was ihm geeignet machen würde - die Windows-Kompatibilität - hier nicht zieht. Und auch das immer wieder vorgeschobene Geschwindigkeitsargument funktioniert hier nicht.

Wieso PPC? Wieso nur versucht ihr mich immer auf PPC zu reduzieren? Ist das sonst zu komplex?

> Was auch gut ist damit endlich mal der Code aufgeräumt wird, und der Uralt-Fusch-Müll verschwindet.

Dann wäre es wohl mal angebracht, dass beim x86 die ISA gewechselt wird.
Sage ich ja immer ;-)


> So ist das nunmal, wenn man auf eine andere Architektur wechselt, die eine ganz andere ISA hat.

Jetzt tust Du so, als wäre es ein Naturgesetz, dass man auf eine andere Architektur wechselt, die eine ganz andere ISA hat. Warum dann ist denn beim PC nicht auf eine andere Architektur gewechselt worden, die eine ganz andere ISA hat?

Beim Mac ist auf eine andere Architektur wechselt, die eine ganz andere ISA hat, weil Steve Jobs das so will. Gründe dafür, die einer kritischen Überprüfung standhalten gibt es keine. (Im Gegensatz zum Switch vom 68k zum PPC, da war es ein klarer Fortschritt und weit in die Zukunft gedacht, weiter als bis jetzt - Stichwort 64bit. Das war aber auch in einer Zeit, als Steve Jobs bei Apple nicht das Sagen hatte, bzw. er überhaupt nichts mehr mit Apple zu tun hatte.)

> Ausserdem ist Nextstep schon auf Intel gelaufen und sogar vor PPC. Sogesehen hat OSX endlich seine geeigneter CPU und Apple hat jahrelang für den Nextstepnachfolger eine ungeeignete CPU genutzt :-))

Zum Einen ist NeXTStep ursprünglich auf 68k gelaufen. Deiner Argumentation nach hätte Apple also zurück auf 68k switchen müssen.
Zum Zweiten ist Mac OS X nur teilweise der Nachfolger von NeXTStep. Mac OS X ist genauso der Nachfolger von Mac OS. Auf einem NeXTStep-Nachfolger, der nicht gleichgzeitig Mac-OS-Nachfolger ist würde kein Finder laufen, kein QiuckTime, kein Adobe CS3 (geschweige denn CS oder CS2) etc.

> Abgesehen von Firewire stimmt das so nicht.

Ethernet?
OK. Dafür ist jetzt USB integriert. Nur reicht für USB ein externer Controller auf dem PCI-Bus locker aus. Die Schnittstelle ist (typisch für Intel) nicht für das geeignet, als dass sie verkauft wird (nämlich als Hochgeschwindigkeits-Massenspeicher-Schnittstelle). Das ist und bleibt eine Tastaturschnittstelle.
Apropos Tastaturschnittstelle. Einen PS2-Tastatur-Controller hat der Intel-"Mac" (nach Vorgabe von Intel) auch, weil er ja so wichtig ist für einen Mac (ein Renesas Technology - H8S-2116, bei Apple SMC genannt).

ghme

Es geht nicht um PPC und Deine Häme für den PA-Semi hat genau gar nichts mit meinen Kommentaren zu tun.
Du kapierst aber auch gar nichts und wirst es wohl "selbst nach weiteren 1000 Postings" nicht kapieren. Ich habe langsam den Eindruck, Du versuchst die Diskussion auf das Niveau von Idioten zu bringen, um mich da mit Erfahrung zu schlagen.

Kommentiert von: Ut | 28. März 2007; 12:41

wenn apple nur intelstangenware verbaut, wo kommt dann bitteschoen das 802.11n in meinem macbook pro her?

alle intelmacs hatten bisher keine komplette intelinfrastruktur. das ist ein ammenmaerchen, dass von dem mantraartigen wiederholen einiger engstirniger, hypersensibler ppc-fanatiker auch nicht wahrer wird.

ausserdem ist es weder innovativ einen ppc von der stange zu kaufen, noch einen x86 von der stange zu kaufen - es macht vom innovationsgrad keinen unterschied.

das sich der switch softwareseitig gelohnt hat demonstriert derzeit adobe hervorragend: es erscheinen nicht nur neue produkte fuer die macplatform, sondern alte kommen auch wieder zurueck auf die macplatform - allerdings nur fuer intelmacs.

Kommentiert von: blubb | 28. März 2007; 12:48

"Solange es keine Stangen-Hardware ist ist es egal, welche ISA verwendet wird. Von einer Firma, wie Apple, die als innovativ bekannt ist, kann und muss ich erwarten, dass sie so etwas selber entwickeln und eben keine ungeeignete Stangen-Hardware verwenden. Aber Apple ist auf das Niveau von Medion gesunken (gefallen ist wohl passender). Von Medion erwarte ich das allerdings gar nicht erst anders."

Medion kann kein eigenes OS basteln, geschweige denn Windows auf seine Bedürfnisse so genau anpassen. Und hier entwickelt Apple selber, wo es zählt.
Bei PPC wäre auch irgendein Chipsatz (Stange) drin gewesen oder hätte extra entwcikelt werden müssen. Zudem macht es keinen Sinn, dort wo es geht von x86 abzuweichen, wenn Apple auf x86 setzt.

"Natürlich wäre ein PPC eine bessere Wahl gewesen. Oder auch ein ARM. Der x86 fällt raus, weil die einzige Kriterium, was ihm geeignet machen würde - die Windows-Kompatibilität - hier nicht zieht. Und auch das immer wieder vorgeschobene Geschwindigkeitsargument funktioniert hier nicht."

Warum wäre ein PPC die bessere Wahl gewesen? Ich sehe keinen Grund. Habe auch Zweifel, dass die Box damit günstiger wäre. Selbst wenn es das wäre, würde Apple die Hand trotzdem mit dicker Marge aufhalten.
Weiterer Nachteil - wieso Backswitch zu PPC mit der Software (siehe oben?).

Ausserdem kann dann Apple ein AppleTV 2 mal problemlos bringen, mit irgendwelchen zukünftigen x86 Prozessoren.

"Dann wäre es wohl mal angebracht, dass beim x86 die ISA gewechselt wird.
Sage ich ja immer ;-)"

AMD64!

"Beim Mac ist auf eine andere Architektur wechselt, die eine ganz andere ISA hat, weil Steve Jobs das so will. Gründe dafür, die einer kritischen Überprüfung standhalten gibt es keine."

Es gibt Gründe. Zum einen technische, worüber schon viel Diskutiert worden ist (wo sind geeigntete Laptop-CPUs?) mit allen für und wider und betriebswirtschaftliche. Der Mac ist durch den Switch zu deutlich poulärer geworden. Ich habe Zweifel, dass es ohne Intel soviele Switcher geben würde. Die gäbe es zwar auch mit PPC - aber deutlich weniger.
Und die Möglichkeiten, die sich durch Intel ergeben (z.B. Parallels & Co) sind toll - vorallem für Leute, die nicht OSX-only können.

Aber dieses argument verstehst du und Konsorten eh nicht...

"Zum Einen ist NeXTStep ursprünglich auf 68k gelaufen. "

Ist trotzdem vor PPC auf x86 gelaufen. OSX ist in experimentiellen Version sicherlich von Anfang an auf x86 gelaufen. Nur wurde dieser Zweig nicht so gut gepflegt und man hatte sich auch bzgl. Optimierung (Altivec) auf PPC konzentriert.


"Ethernet? "
Macht keine Probleme über externe Anbindung. Durchsatz ist AFAIK sehr gut.

"Es geht nicht um PPC und Deine Häme für den PA-Semi hat genau gar nichts mit meinen Kommentaren zu tun.
Du kapierst aber auch gar nichts und wirst es wohl "selbst nach weiteren 1000 Postings" nicht kapieren. Ich habe langsam den Eindruck, Du versuchst die Diskussion auf das Niveau von Idioten zu bringen, um mich da mit Erfahrung zu schlagen."

Naja, kritisches Denken von dir ist ja ok und vielleicht manches auch garnicht so unberechtigt - nur du übertreibst einfach extrem und denkst sehr mit deinem "Glauben".

OSX ist das Herz vom Mac. Linux nutzen die Leute dem Betriebsystem. So ist es auch beim Mac. Das Zusammenspiel funktioniert auch genausogut wie vorher.

Kommentiert von: sdfgfg | 28. März 2007; 13:05

blubb
> alle intelmacs hatten bisher keine komplette intelinfrastruktur

Aber sicher haben sie das. Lies noch mal ganz langsam den ersten Absatz meines ersten Kommentars.
Klar, es gibt da Dinge, die Intel vergessen hat, die musste Apple halt mit externen Controllern nachrüsten.(Dafür hat Intel aber offensichtlich nicht genug freie PCIe-Lanes vorgesehen, sodass der Firewire.Controller dann auf dm langsamen PCI-Bius gelandet ist.) Wie auch jeder andere PC-Hersteller.

Das Ammenmärchen ist, dass Intel-"Macs" keine völlig normalen PCs sind. Apple möchte gerne, dass die Leute das glauben (funktioniert offensichtlich bei unbedarften auch), wahrer wird es dadurch aber nicht. Und die Behauptung auf der Bootcamp-Seite "Mac Hardware arbeitet anders als PCs" ist eine glatte Lüge.

> ausserdem ist es weder innovativ einen ppc von der stange zu kaufen, noch einen x86 von der stange zu kaufen - es macht vom innovationsgrad keinen unterschied.

Es ist völlig schwachsinnig bei einem PPC-Mac von PPC von der Stange zu sprechen. Ein Prozessor alleine macht noch lange keinen Rechner. Ein Przessor zusammen mit North- und Southbridge aber schon.


Und nch mal abschließend zu ghme

>>> Den Intel-Mac als "Mac" zu verkaufen erfüllt ganz eindeutig den Tatbestand des Betrugs. <<<
> Es geht doch immer noch blöder, gell?

Wenn ich das Geld hätte, um mir ein jahrerlanges Verfahren gegen die Apple Rechtsabteilung zu leisten, würde das am Ende zu einer Meldung in der Presse führen: "Apple darf Intel-Mac nicht Mac nennen".

Kommentiert von: Ut | 28. März 2007; 13:06

"Wenn ich das Geld hätte, um mir ein jahrerlanges Verfahren gegen die Apple Rechtsabteilung zu leisten, würde das am Ende zu einer Meldung in der Presse führen: "Apple darf Intel-Mac nicht Mac nennen"."

Garantiert nicht! Oder kannst du das juristisch begründen?

"Das Ammenmärchen ist, dass Intel-"Macs" keine völlig normalen PCs sind. Apple möchte gerne, dass die Leute das glauben (funktioniert offensichtlich bei unbedarften auch), wahrer wird es dadurch aber nicht. Und die Behauptung auf der Bootcamp-Seite "Mac Hardware arbeitet anders als PCs" ist eine glatte Lüge."

Ja und? Mich stört das nicht. Und durch das EFI läuft beim Mac doch ein wenig anders - wenn auch nicht viel. Klar - Macs sind letztendlich PCs mit OSX drauf.

Kommentiert von: Test | 28. März 2007; 13:12

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