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18.05.2007

Sammelklage gegen Apple wegen MacBook (Pro)-Display [Update]

Eine neue Sammelklage wurde laut Engadget in Kalifornien gegen Apple in die Wege geleitet, deren Vorwurf "irreführende Werbung" lautet (PDF). Stein des Anstoßes sind diesmal die in MacBook und MacBook Pro verbauten LCDs, die laut den Klägern allerlei Qualitätsprobleme aufweisen und keineswegs so gut seien wie von Apple beworben. Gefordert wird in erster Linie ein finanzieller Ausgleich für betroffene Käufer.
Update: Zur Display-Problematik bitte auch den Folgeartikel beachten.

Posted by Leo at 14:33 | Permalink

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Folgende Weblogs beziehen sich auf Sammelklage gegen Apple wegen MacBook (Pro)-Display [Update]:

Kommentare

LCD = LowCostDisplay?

Kommentiert von: | 18. Mai 2007; 15:15

LCD = Liquid Crystal Display!

Kommentiert von: CornY | 18. Mai 2007; 15:24

Juhu, endlich - bin auch absolut unglücklich mit der Qualität der Pro-Displays. Selbst mein 5 Jahre altes Powerbook-Display ist da (von der Leuchtdichte mal abgesehen) besser. Von Apple bekommt man ja leider nur "within the specifications" zu hören...

Kommentiert von: Chriz | 18. Mai 2007; 15:40

Ich finde die Displayqualität -Verglichen mit den älteren Powerbooks- auch schlecht. Die MacBook Pro Displays sind zwar irgendwie heller. aber sie schimmern und haben eine gesprenkelte Farbdarstellung. Das ist nicht "Pro" würdig.

Ich habe neulich ein Toshiba 17" HD Laptopdisplay gesehen und das war perfekt. Bei den Macbooks, Macbook Pros wird das Schwarz gräulich sobald man sich wenige Zentimeter von der Mitte wegbewegt. Und das Weiß schimmert gelblich oder lila - Je nach Blickwinkel. Auch bei den matten Displays.

Gutes Beispiel: Die weiß/hellblauen Streifen in iTunes verschwinden je nach Blickwinkel und es gibt keine Betrachtungsposition in der man alle Streifen gleich hell / dunkel sieht!

Kommentiert von: Steve | 18. Mai 2007; 16:47

davon mal abgesehen sind die reaktionszeiten unter aller sau. von <8ms kann man da nur traeumen..

Kommentiert von: dirk | 18. Mai 2007; 17:17

Habe ein 17" G4 PowerBook von 2004. Ich bin mit der Displayqualität eigentlich sehr zufrieden. Seit welcher Modellreihe sind die MacBook Pro Displays denn so schlecht? Oder betrifft das alle Modelle seit der Umstellung von PowerBook auf MacBook? Oder gar noch Modelle davor?

Kommentiert von: Dradts | 18. Mai 2007; 17:38

Stimmt schon, das könnte besser sein (abgesehen von der Helligkeit). Aber was soll das, eine Sammelklage? Meine Güte, wenn ich gegen alles, was zwar den Spezifikationen, aber nicht meinem Qualitätsverständnis entspricht, klagen würde, dann wär ich jetzt ein reicher Mann...

Diese Idioten, fangt mal an zu leben!

Kommentiert von: Pascal | 18. Mai 2007; 18:48

Und ich dachte ich wär ein Einzelfall! Nach dem Suspend mode kommt mein MBP wieder schön hoch, aber die linke Seite des Displays benötigt etwa 20Sek um auf das selbe Helligkeitslevel zu kommen wie der Rest... ÄTZEND das..

Kommentiert von: Jpus | 18. Mai 2007; 19:27

Tjo, schickt die Teile eben ein...

Kommentiert von: s1d | 18. Mai 2007; 22:33

Ich wundere mich, dass erst jetzt, im Sammelklage-Land USA, die Displays dran kommen. Was Apple in letzter Zeit als "Pro" anbietet ist doch nur noch peinlich. Wenn man im MediaMarkt die, zugegeben immer noch hässlichen, Windows-Laptops anschaut, haben Die die weitaus besseren Displays, als in unseren MacBook Pro's. Bei Apple wird definitiv am falschen Ende gespart. Unser Onkel Steve hat ja nur noch Sein iPhone im Kopf, welches wahrscheinlich einfach mehr Kohle in die Firma bringen wird.

Kommentiert von: naboo | 18. Mai 2007; 23:35

Stimmt die Blickwinkel sind echt schlimm, dafür scheint die Auflösung im Schnitt höher zu sein.

Kommentiert von: Injecter | 19. Mai 2007; 04:08

Es betrifft ausnahmslos alle MBP Modell.
Ich hatte meines bei einem von Apple autorisierten Service - der Techniker meinte sofort, dass das Display so nicht in Ordnung wäre (vorallem im Vergleich mit älteren Books), worauf hin das Logicboard getauscht und verschiedene andere Displays getestet wurden. 6 Wochen später hatte ich immer noch ein schlechtest Display, Apple meinte is normal so und der Techniker hatte keine Meinung mehr.
Das Problem ist finde ich nur, dass man noch vor ein paar Jahren nen Rechner mit Apfel drauf kaufen konnte und der war soweit ready2work. Ich bin nun mal auf den Rechner angwiesen, aber wenn ich immer nen externes Display anhängen muss um zu kucken ob das jetzt wirklich kein Fehler im Bild, sondern in meinem Display ist, dann hab ich denk ich die teuerste Schreibmaschine aller Zeiten…
Sonst sind die Pro Modelle sicherlich das Beste derzeit im Notebooksegment in dieser Preisklasse.

Kommentiert von: Chriz | 19. Mai 2007; 19:18

MacEssentials meint, dass die displays in wirklichkeit nur 6 bit, anstatt den sonst üblichen 8 bit pro farbkanal darstellen können... und das bild einfach (mit dithering) runtergerechnet wird. bei dem hintergrund kann ich die klage in den usa schon fast verstehen... immerhin wird mit "support for millions of colors" geworben, obwohl effektiv nur 262144 dargestellt werden können.

ich hab zwar letzte woche gerade bei einer studie mittgemacht, die zeigen soll, dass der mensch lange nicht so viele farben unterscheiden kann, wie heutige displays anzeigen können... aber die 18 bit sind bestimmt bestimmt unter dieser grenze. gerade letzte woche habe ich versucht, das neue macbook meiner nachbarin um zu konfigurieren, weil der hintergrund neben dem apfelmenu "körnig" war... dachte zuerst, es ist eine zu tiefe farbauflösung eingestelt oder ein falsches colorsync profil.

Kommentiert von: stephan | 20. Mai 2007; 14:13

@stephan

Ja, genau so sieht es aus - wikrlich grausig.

Man kann das auch ziemlich einfach testen. Farbverlauf in Photoshop von Rot (255,0,0) nach Grün (0,255,0) aufziehen. Im stark gesättigten Rot- und Grünbereich sieht es so aus, als ob die Farbe sehr lange bei einem Farbton bleibt. Die Photoshop-Infopalette zeigt aber unterschiedliche Farbwerte an. Verwendet man das OS X eigene Farbmesser-Tool, zeigt dieses genau das dargestellte - der Verlauf wird einfach nicht korrekt dargestellt, bröselt regelrecht auseinander.

Ich dachte auch zuerst an ein Problem mit den Farbprofilen oder Photoshop CS2. Weder die CS3-Beta noch andere Profileinstellungen haben Besserungen herbeigeführt. Hardware-Kalibrierung bringt auch nichts. Sobald ich nen externen Monitor anhänge, alles ok.

Es tut schon in der Seele weh, wenn man das gleiche an einem 08/15 Notebook durchführt und alles korrekt funktioniert.

Irgendwo meine ich gelesen zu haben, dass die Interpolation nur in OS X stattfindet und unter Windows nicht, konnte das mal jemand testen? Unter Parallels habe ich das gleiche Problem.

Konnte denn jeamand mit dem gleichen Problem in Erfahrung bringen, ob es inzwischen Displays von Drittherstellern für die MBP-Serien gibt?

Kommentiert von: Chriz | 20. Mai 2007; 23:30

Hab heute mehrere Stunden lang verschiedene Varianten der Kalibrierungsprofile mit Eye-One Display (von Gretag Macbeth) erstellt und ausprobiert. Ich habe ein MBP Core 2 Duo 17" und ein Cinema Display 23". Mein Ziel war, zu erreichen dass die Farbtemperatur auf beiden Bildschirmen möglichst gleich ist.

Das ist mir mit Eye-One nicht gelungen. Auf dem Cinema Display erscheinen die Farben nach der Kalibrierung perfekt: Weiß ist weiß, Grau ist grau usw. Auf dem Bildschirm von MBP waren die Farben im Vergleich nach wie vor gelblich.

Dabei benutzte ich ja stets dasselbe Gerät mit derselben Software für die Kalibrierung. Schließlich passte ich das Profil von Hand an. Seitdem sind die Farben auch auf MBP mehr oder weniger in Ordnung.

Im Prinzip kann ich nicht über die Qualität vom Bildschirm bei meinem MBP klagen. Wenn ich nicht den Cinema Display noch dabei hätte, würde ich sogar meinen, dass der Bildschirm bei MBP perfekt wäre.

Die Phänomene, die Stephan beschreibt, habe ich bei mir auch nicht beobachtet. Auf den beiden Bildschirmen war der Gradient in Photoshop völlig korrekt, nachdem ich jedes Mal das entsprechende Kalibrierungsprofil auch in Photoshop eingestellt hatte. Wenn ich aber gezielt ein falsches Profil einstellte, waren die Fehler erkennbar, von denen Stephan berichtet, d.h. Rot und Grün blieben tatsächlich eine längere Strecke beim gleichen Farbton.

Kommentiert von: arthur | 12. Juni 2007; 00:49

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