« iTunes Store stottert: Warner Music hält Abstand, Leihfilme spärlich | Start | Meizus iPhone-Klon M8 MiniOne auf CeBIT beschlagnahmt (Video) [Update] »

5.03.2008

Sammelsurium: Steve Jobs Nachfolge, Flash-Plugin für iPhone, Safari Pad, UMTS-iPhone

Kleinigkeiten von Apples alljährlichem Shareholder-Meeting:
Steve Jobs wurde zu Plänen über (s)einen Nachfolger gefragt und scherzte laut SFGate: «I've been asked that before, if I'm run over by the bus. I hope there won't be a party.» Die anschließend ernste Antwort lautete: «We've got great talent, and I think the board would have a few really good choices», so Jobs. «We talk about that a lot.»
Fortune widmete sich Jobs' Krebserkrankung 2004, die er angeblich über neun Monate verheimlichte: «A Buddhist and vegetarian, the Apple CEO was skeptical of mainstream medicine. Jobs decided to employ alternative methods to treat his pancreatic cancer, hoping to avoid the operation through a special diet - a course of action that hasn't been disclosed until now. For nine months Jobs pursued this approach, as Apple's board of directors and executive team secretly agonized over the situation - and whether the company needed to disclose anything about its CEO's health to investors.»

Zum iPhone: Weiterhin 10 Millionen verkaufte Exemplare für 2008 erwartet. «We will enter Asia with the iPhone in 2008... we will one day enter China, we're not saying when, and we will one day enter India», orakelte Tim Cook.

Auf die Frage eines Entwicklers nach nativen Applikationen für das iPhone antwortete Jobs: «You'll see a lot of apps out there this summer.» Am Donnerstag wird Apple seine Software-Pläne für iPhone und iPod touch offiziell vorstellen.

Thema Flash-Plugin für MobileSafari: Die gängige PC-Version des Flash-Plugins "performs too slow to be useful" (auf dem iPhone) und das für mobile Geräte gedachte Flash Lite "is not capable of being used with the Web", so Jobs im Wortlaut. «"There's this missing product in the middle," Jobs said. "It just doesn't exist. We enjoy a good relationship with Adobe."»

«Jobs noted that there will be more .Mac applications released later in the year, and again noted that the iPhone SDK would enable third parties to address the subject of iPhone blogging "if Apple does not address it." Jobs then recommended that he learn Cocoa and write an iPhone blogger app himself.»

Italien bekommt zwei weitere Apple Retail Stores, beide in Mailand gelegen. In Roms Innenstadt ist vorerst nicht mit einem Apple Store zu rechnen, da laut Apples Retailchef Ron Johnson die Mieten dort höher ausfallen würden als für Apples 5th Avenue-Store in New York.

Jobs zeigte sich außerdem unzufrieden mit dem hinter den Erwartungen zurückliegenden Mietfilmangebot. «I'm not happy about that». Das Einholen der Erlaubnis verschiedener Rechteinhaber für einzelne Filme nähme viel Zeit in Anspruch, so Jobs.

Auf die Frage nach möglichen werbefinanzierten Angeboten für Apple TV antwortete Jobs: «We love the idea. I can't talk about unannounced products.»

Die Frage nach einem Apple-Home-Server, bürstete Jobs mit dem üblichen «We don't comment on unannounced products» ab.
--

Apropos "can't talk about unannounced products" - John Markoff kramt nochmals das gute alte 'Safari Pad', die Multitouch-Vorlage für das iPhone, hervor: «Apple’s multitouch technology began life not as a cellphone, but as a notepad-sized skunkworks project internally dubbed Safari Pad, run by Tim Bucher, then Apple’s head of Macintosh hardware. To his credit, Mr. Jobs seized on the technology and morphed it into the iPhone.» Zeit für Apples Multitouch-Tablet im Sommer, das sich kaum auf ein banales Dasein als E-Book-Reader beschränken dürfte.
--

Und Apropos 'Sommer' - (höchste) Zeit für das UMTS-iPhone in spätestens vier Monaten: «"Several sources confirmed the introduction of a new 3G iPhone" in calendar Q2», meint Citigroup-Analyst Richard Gardner.

Posted by Leo at 01:01 | Permalink

Werbung

TrackBack

TrackBack-Adresse für diesen Eintrag:
http://www.typepad.com/t/trackback/1350/26792824

Folgende Weblogs beziehen sich auf Sammelsurium: Steve Jobs Nachfolge, Flash-Plugin für iPhone, Safari Pad, UMTS-iPhone:

Kommentare

Oh je, wenn bei Steve Jobs vor 9 Monaten Pankreaskrebs entdeckt wurde, wird er nur vielleicht dieses Jahr überleben. Das ist echt traurig.

Kommentiert von: Felix | 5. März 2008; 08:06

Übrigens:

Auf die Frage nach möglichen werbefinanzierten Apple-Produkten antwortete Jobs: «We love the idea. I can't talk about unannounced products.»

;-)

Kommentiert von: Uwe | 5. März 2008; 08:11

Hab eben gelesen, dass Steve Jobs einen Inselzellkarzinom hat. Da überleben immerhin gut 50% 5 Jahre. Ich hoffe, dass der Krebs sehr früh entdeckt wurde.

Kommentiert von: Felix | 5. März 2008; 08:24

ehmm @Felix, das war irgendwie so 2004 als er krebs hatte und inzwischen ist er wohl wieder gesund ;)

naja ich hoffe ja dass wir am donnerstag noch irgendwie überrascht werden. vielleicht mit ein paar spielen für iPhone/iPod touch, welche man bereits kaufen kann.
hab keine lust bis sommer zu warten ;)

Kommentiert von: sandro | 5. März 2008; 08:24

Apropos "Auf die Frage nach möglichen werbefinanzierten Apple-Produkten antwortete Jobs: «We love the idea. I can't talk about unannounced products.»"...

Das kommt zweimal vor oben im Text, ich glaube, einmal würde reichen (*Uwe zuzwinker*)

Kommentiert von: JANNiS | 5. März 2008; 08:34

Bill Gates hat doch jetzt sicherlich Zeit sein Traumfirma zu führen! *lol*
Obwohl George W. Bush hat bereits Al Gore gefragt ob Er noch kein Platz für ihn frei hätten! Es wird richtig spannend!

Kommentiert von: Darwin OS | 5. März 2008; 08:35

"more .Mac applications"

Na das klingt ja mal spannend.

Kommentiert von: DB | 5. März 2008; 09:35

Hätte nicht gedacht, dass Jobs so ein dämlicher Alternative-Medizin-Heini ist. Eigentlich müsste ich ihn jetzt für einen Idiot halten.

Kommentiert von: michael | 5. März 2008; 09:50

@Michael: aber sonst ist alles gesund in dem Körperteil, den Du für Dein Hirn hälst?

Was soll eigentlich Dein dummer Kommentar zu Jobs und seinen Medizin-Vorlieben?

Kommentiert von: Jörn | 5. März 2008; 10:17

Alternative „Medizin“ ist keine Medizin sondern Unsinn. Würde sie funktionieren hätte niemand ein Problem damit sie auch einzusetzen. Auch nicht böse Schulmediziner. Nur wäre sie dann nicht mehr Alternativ sondern einfach nur noch Medizin.

Das ist keine Vorliebe wie die, ob man Milch in seinen Kaffee will oder nicht, sondern das ist Dummheit. Potentiell tödliche Dummheit.

Kommentiert von: michael | 5. März 2008; 11:08

Ähm... Michael: "Alternative" Medizin funktioniert. Einfach mal ausprobieren und nicht nur nachplappern.

Kommentiert von: Timo | 5. März 2008; 11:17

lest mal die studie von einer klinik in muenchen uber die erfolge ueber brustkrebs therapie in den letzten 25 jahren. in diesem speziellen bereich gibt es kaum fortschritte. chemo's werden meistens gemacht weil man eben was machen muss. welcher arzt stellt sich hin und sagt: da kann ich ihnen leider nicht helfen.

Kommentiert von: cannuc | 5. März 2008; 11:41

letztendlich würde ich mir mehr ehrlichkeit von den ärzten wünschen! bei uns in der famiele gab es nun zwei krebs fälle in den letzten 4 jahren. mein oma ist tot, nachdem man ihm erst gross hoffung macht und eigentlich wüsste die chance liegt bei unter 10%. bei meinen onkel ist es nun ähnlich. ihm wird ständig etwas entfernt und chemo bla bla bla. allerdings gibt man ihm eigentlich kaum noch hoffnung. es wäre besser wenn man die menschen aber auch seelisch begleiten würde als ständig nur etwas zuverabreichen. davon ist in der schhulmedizin aber nicht wirklich viel zufinden!!!

Kommentiert von: hmmm | 5. März 2008; 12:00

Mag sein, dass Schulmedizin teilweise nicht der Stein der Weisen ist, oder manches falsch macht. Daran ob Alternative „Medizin“ jenseits des Placebo-Effekts wirkt ändert das aber überhaupt nichts.

Nur weil das eine teilweise scheisse ist, ist das andere nicht toll oder gar wirksam. Und, Entschuldigung, aber ausprobieren reicht mir nicht ganz. Ich will Doppelblind-Studien sehen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Kommentiert von: michael | 5. März 2008; 12:03

one apple a day keeps the doctor away

Kommentiert von: yps | 5. März 2008; 13:01

...but if you eat to many you get tummy ache and bend over double :-)

Kommentiert von: cannuc | 5. März 2008; 13:31

Die "alternative" Meduzin, jaja...

Alles was Doppelblind-Studien nicht übersteht ist Scharlatanerei, da hat michael völlig recht.

Merke: Nur weil jemandes Zipperlein nach 300 € Humbug beim "Heil"praktiker verschwindet, heißt das noch lange nicht dass dessen Handauflegen oder die Einnahme einer über die Nachweisgrenze verdünnten Substanz dafür verantwortlich ist. Die meisten Erkrankungen verschwinden beim Menschen völlig ohne zutun irgendwann und fast alle davon ohne dass etwas zurückbleibt, gleich ob man zum Arzt oder zum Heilpraktiker, oder nirgendwo hingeht.

Erfolgreiche Doppelblind-Tests ablegen oder Mund halten, eine Alternative dazu gibt es nicht. Die Behandlung erkrankter Menschen ist kein Spielplatz für Wunderheiler, Wünschelrutengänger oder andere Blindgänger.

Kommentiert von: spot | 5. März 2008; 14:31

@spot
gab es nicht vor zwei-drei wochen die grosse headline das prosec meistens nicht hilft? das "alternativ" ein laengerer spaziergang die gleiche wirkung hat, wenn die welt doch so einfach waere.

Kommentiert von: cannuc | 5. März 2008; 14:54

@cannuc
Was ändert das an der Wirksamkeit alternativer „Medizin“?

Kommentiert von: michael | 5. März 2008; 15:03

@spot
naja, die wirksame alternative medizin zu eine nutzlosen pille waere ein ein langer spaziergang gegen die depressionen. bin ja nicht gegen die schulmedizin, auf eine wuenschelrute wuerde ich mich auch nicht verlassen, aber bei einem ernsten krankheit auch nicht blind auf einen arzt.

Kommentiert von: cannuc | 5. März 2008; 15:42

Das ist ja sicher auch vernünftig (sofern man’s nicht übertreibt) hat aber mit Alternativer Medizin nichts zu tun.

Kommentiert von: michael | 5. März 2008; 15:49

Worum geht es? Ach, Leo hat sein Interessengebiet gewechselt?

fsck : Fachseite Schulmedizin contra Komplementärmedizin?

oder wie?

Kommentiert von: roger | 5. März 2008; 16:01

OT:

Wenn ich Depression und Spaziergang in einem Satz lese, kommt mir das Frühstück hoch. Bei einer Depression, im klinischen, nicht umgangssprachlichen Sinn, hilft ein Spaziergang exakt so viel wie Kamillentee bei Ebola, nämlich gar nichts.

Prozac wird mittlerweile auch dann gegeben (vom Hausarzt), wenn einer in die Praxis kommt und erzählt er fühlt sich "depressiv". Dabei ist depressive Verstimmung, darum handelt es sich in 90% der Fälle, keine Indikation für Prozac, sondern tatsächlich eher für ein paar Spaziergänge. Bei dieser Erkrankung kann Prozac nicht wirken.

Prozac & Co. sollten nur bei einer klinischen Depression verordnet werden und da wirken diese Medikamente in der Regel recht gut. Also: Prozac nicht in die Hände von Hausärzten, Internisten etc., dann klappt es auch.

Kommentiert von: spot | 5. März 2008; 17:06

es gibt keine alternative medizin. selbst "watch and wait", so wie jobs es machte, ist eine rein medizinische option - immerhin hat er sich schliesslich operieren lassen, als sich doch wachstum im tumor zeigte. und wenn (was auch immer fuer einen) tee trinken nachgewiesenermassen und wiss. kontrolliert fuer/gegen eine "medical condition" wirkt, ist es medizin (mir fehlen da aber imposante beispiele ...).

und die genaueste aussage zum tumortyp zum zeitpunkt der biopsie ist "islet cell neuroendocrine tumor". die sind meistens gutartig - bei einem definitv boesartigen insellzellkarzinom waeren 9 monate abwarten eher nicht moeglich gewesen, und auch von den aerzten sehr stark entgegengesteuert worden.

sehr viel diffuses geschwaetz, diesmal, hier, leider. allerdings ist der originale artikel auch nicht besser - versucht eine sensation aus einem nachvollziebaren verhalten zu machen (wenn jobs bei vd. a. panlreas-ca. keine biopsie gehabt haette, waere das ganz anders ...).

Kommentiert von: mbaudis | 5. März 2008; 17:28

Man sollte auch mal überlegen, wie viele Billionen eigentlich pro Jahr mit der herkömmlichen Medizin verdient werden. Da ist es zumindest nicht ganz ausgeschlossen, dass Alternativen gar nicht gewünscht sind und entsprechend unterdrückt werden. Gekaufte Studien sind nun wirklich häufig. Geld ist genug da. Von daher wird sich von uns wohl niemand ein Urteil erlauben können, der es nicht selbst getestet und untersucht hat. Ich jedenfalls wäre da mal ganz vorsichtig.

Kommentiert von: Torben Frederick | 5. März 2008; 17:29

Und die Mondlandung fand auch nie statt.

Kommentiert von: michael | 5. März 2008; 17:54

Wenn ich mir ansehe wie viel Geld in Deutschland mittlerweile mit "alternativer Medizin", hirnrissiger esoterischer Literatur/Behandlungen/Firlefanz und dubiosesten, teils lebensgefährlichen Präparaten aus aller Welt verdient wird - ich bin mir nicht mehr sicher ob die Schulmedizin da mithalten kann.

Dass mittlerweile in Deutschland bei einem eingerissenem Zehennagel ein Ganzkörper-MRT gemacht wird, steht auf einem anderen Blatt. Aber da besteht im Gegensatz zu Anleitungen zum Pissetrinken wenigstens noch die Möglichkeit dass man zufällig irgendwo einen Tumor oder ähnliches findet und sozusagen "aus Versehen" hilft - auch wenn das Ganze volkswirtschaftlich ruinös erscheint.

Kommentiert von: spot | 5. März 2008; 18:14

@cannuc

brustkrebstherapie? keine erfolge?

du weisst, mit verlaub, nicht, wovon du schreibst.

anthracyclin und taxol-derivate, tamoxifen/raloxifen, aromatase-inhibitoren, LHRHa-Analoga, sentinel-node-biopsien, HER2/Neu-Antikoerper, intensivierte Chemotherapie mit GCSF Unterstuetzung ... Deutlich verbesserte Radiotherapie.

Und nicht zu vergessen suportive Massnahmen, von neuen Antiemetika bis zu Bisphosphonaten gegen Knochenschmerzen etc. bei Metastasierung.

Weniger Patientinnen sterben, Rezidive geschehen spaeter, und die mit der Erkrankung weiterleben tuen das fuer eine laengere Zeit und unter besseren Bedingungen.

Ist jetzt ueberhaupt nicht der Ort hier; aber diesem unwissenden Gelabere (sicher nicht boes gemeint; einfach so dehingeredet, nehme ich an) muss man doch etwas entgegensetzen.

Kommentiert von: mbaudis | 5. März 2008; 21:39

Wer Handauflegen mit alternativer Medizin gleichsetzt hat sicherlich auch nicht so richtig Ahnung;)

Kommentiert von: phoe | 6. März 2008; 10:40

Übrigens: Der RSS-Feed von fscklog hat im RSS-Browser von Mail 3.2 (Leopard) kaputte Umlaute und Sonderzeichen. Ist nur etwas komisch bei einem Mac-Feed... Kannste Du evtl. bitte mal nach gucken?

Kommentiert von: Henk | 6. März 2008; 13:37

Kommentar schreiben





Erlaubte html Tags (u.a.):
Fett: <b>Text</b>
Link: <a href="http://url">Link</a>