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30.04.2008
Hack OS X: Leopard auf dem OQO (Video)
Auch wenn sich Apple endlich an die Subnotebookklasse heranwagt, klafft doch weiterhin eine grausame Lücke zwischen dem 13-Zoll-Display des 1,4 Kilogramm schweren MacBook Air und dem 3,5"-Touchscreen des iPhones mit 135 Gramm Gewicht. Bevor Apple sich dazu durchringt, ein MacBook Air mit 11- und 9-Zoll-Display anzubieten oder gar den gemunkelten Newton-Nachfolger vorzustellen, bleibt nur die alte Hackinstallation von Mac OS X auf Nicht-Macs der ultraportablen Gattung.
Der Eee PC bekam längst Leopard (und Tiger) spendiert, auch Samsungs Q1 Ultra Premium UMPC schlägt sich angeblich äußerst wacker mit einem überhaupt nicht für diese Geräteklasse angepassten 10.5 - lediglich die Schrifterkennung hinkt Vista hinterher.
Videolink YouTube
Erstmals schaffte nun offenbar ein Mitglied des OQO-Forums die erfolgreiche Installation von Leopard auf dem OQO Modell 02, einem ultraportablen PC, der ausgerechnet von Mitarbeitern des einstigen PowerBook/TiBook-Teams entworfen wurde, die Apple verlassen hatten, da ihre Ideen zu einer derartigen Gerätekategorie auf taube Ohren stießen.
Nach einer kläglichen Bootzeit von zweieinhalb Minuten läuft 10.5 auf dem 1,6GHz Via-Prozessor des OQO jedenfalls recht passabel (wie dem unscharfen und verwackelten Video grob zu entnehmen ist) und vor allem komplett funktionstüchtig - vorerst abgesehen von WWAN und noch auf die native Auflösung des 5"-Display von 800x480 Pixeln beschränkt. Eine detaillierte Anleitung der dafür nötigen Anpassungen steht allerdings noch aus. (via Engadget)
Posted by Leo at 00:18 | Permalink
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Folgende Weblogs beziehen sich auf Hack OS X: Leopard auf dem OQO (Video):
Kommentare
Ich weiß ja nicht wie der Via-Prozessor mit einem PowerPC verglichen werden kann, aber verglichen mit meinem MacMini G4 1,5 GHz läuft Leopard auf dem OQO erbärmlich langsam. Natürlich ist das eine ganz andere Klasse von Gerät, aber bedienbar ist es auf dem kleinen Ding offensichtlich noch nicht.
Kommentiert von: Peter Marquardt | 30. April 2008; 00:53
vergiss via cpus, egal wie hoch die getaktet sind, die bringen keine leistung...verbrauchen halt auch wenig :)
Kommentiert von: maci | 30. April 2008; 01:20
Hat das OQO einen Lüfter? Da ist jedenfalls eindeutig etwas zu hören ... klingt grausam.
Kommentiert von: Olaf Heyde | 30. April 2008; 08:11
Ziemlich Laut und langsam. Und hässlich ist das Ding auch noch.
Leute die solche Videos drehen sollten das mit einer vernünftigen Kamera machen. Eine Kompakt-Kamera-Video-funktion ist einfach Schrott....
Kommentiert von: Flo | 30. April 2008; 09:08
......die Apple verlassen hatten, da ihre Ideen zu einer derartigen Gerätekategorie auf taube Ohren stießen......
Kein Wunder, eine echte Fehlentwicklung...
Kommentiert von: Dirk | 30. April 2008; 09:39
toll, drei Minuten Startzeit und dann Daumenkino.
Kommentiert von: nixoninchinatown | 30. April 2008; 09:51
Ich werd mir 10.5 auf nen HP 2133 installieren, wenn es denn endlich mal erschienen ist ;-)
Kommentiert von: Vroom | 30. April 2008; 11:58
naja, den oqo als ganzes zu verteufeln ist imho auch nicht angebracht, nur ein os wie ein unangepasstes leopard oder ein fettes vista sind auf so einem schwachbrüstigen system fehl am platz.
a propos platz: das oqo (blöder name btw) gibts mit bis zu 120gb, da könnt sich sogar das air was abschauen ;)
Kommentiert von: maci | 30. April 2008; 12:34
@Vroom: wenn das mit dem Via des OQO klappt, sollte es mit dem HP Mini eigentlich auch kein Problem sein, zumindest wenn WLAN etc. sich hinbiegen lassen. Ich bin ebenfalls gespannt, wann der erste Bericht bzw. die erste Anleitung speziell für dieses Modell auftaucht.
Kommentiert von: Leo | 30. April 2008; 12:39
@Leo: Geht mir genauso, finde das HP Notebook ziemlich sweet und günstig obendrein. Ein Segen, dass Apple auf Intel geswitcht ist. So hat wirklich jeder was davon und die freie Wahl :-)
Kommentiert von: Vroom | 30. April 2008; 13:14
Ich weíß ja net, grade bei OS X fehlen doch die Treiber für andere Geräte.
Ich denke da ist man nur am fummeln damit alles läuft.
zb Linux auf nem kleinen Medion notebook. Treiber sind dann auf einmal nicht mehr da und solche sachen.
Ich hab lieber ein System was zur Hardware gehört und was auch stabil und flott läuft.
Apple eben ;)
Kommentiert von: Flo | 30. April 2008; 19:14
Da sieht man erstmal wie effizient Vista ist - Das bootet und laeuft auf UMPC wesentlich schneller.
Kommentiert von: das Auge | 5. Mai 2008; 13:56
@Flo: So? Die nVidia-Treiber von Apple sind beschissen, das Dashboard ruckelt, Airport geht wenn überhaupt nur ohne WPA-Sicherheit, Audio knackst, Standby/Aufwachen-Probleme, Display bleibt hin und wieder aus oder ist mit Streifen übersäht, dazu ausreichend App-Bugs. Die Macken der Hardware lasse ich jetzt mal weg.
"...ein System, was zur Hardware gehört" ist heiße Luft, so wie "Apple verbaut bessere, spezielle Komponenten" usw. Wenigstens ist dein ganzes Geschreibsel konsequent konstruiert.
Wenn Treiber nicht vorhanden sind, liegt das natürlich einzig an "Apple eben", die fummeln genug für alle. Was das mit "Linux" (welche Distribution, welches Release?) zu tun hat, ist dann schon reichlich wüst. "Treiber sind auf einmal nicht mehr da" - ah ja. Ist mir jedenfalls noch nie passiert. Was meinst du damit? Libs weg, Kernel weg, Linux weg? Halte es gut fest, das "kleine Medion", sonst ist es auf einmal auch fort.
Linux-Distris beherrschen sogar die tatsächlich sichere und vollständig transparente Verschlüsselung der gesamten Systempartition - Out-of-the-box - und haben die überholte und von Apple vernachlässigte Fehlgeburt FileVault weit hinter sich gelassen.
Kommentiert von: Blitzmac | 5. Mai 2008; 18:02