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6.05.2008
Löschen und Wiederherstellen reicht nicht: Persönliche Daten bleiben auf iPhone erhalten

Knapper Warnhinweis von iPhone-Hacker Jonathan Zdziarski: Weder das Zurücksetzen ("Inhalte & Einstellungen löschen") über die allgemeinen Einstellungen im iPhone OS, noch das Wiederherstellen per iTunes beseitigt die auf dem iPhone liegenden eigenen Daten zuverlässig.
Zdziarski konnte mit einem forensischen Toolkit für das iPhone, an dem er momentan arbeitet, seine vermeintlich gelöschten persönlichen Daten (Mails, Kontakte, etc.) trotz einer penibel durchgeführten Wiederherstellung nahezu vollständig aufspüren, da diese in einem freibleibenden von der Wiederherstellung unberührten Teil des NAND-Speichers liegen.
Derzeit gibt es keine Lösung, um die eigenen Daten nachhaltig von einem iPhone oder iPod touch zu entfernen, allerdings wird es momentan auch nur wenige Personen geben, die über Zdziarskis Handwerkszeug verfügen, um diese Daten überhaupt auszulesen. (via iPhone Atlas)
Posted by Leo at 11:28 | Permalink
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Folgende Weblogs beziehen sich auf Löschen und Wiederherstellen reicht nicht: Persönliche Daten bleiben auf iPhone erhalten:
» iPhone News und Gerüchte Roundup von Flo's Weblog
In den letzten Tagen sprießen die News und Gerüchte um die neue iPhone Generation nur so aus dem Boden, was zweifelsfrei als Indikator für einen baldigen Start des langersehnten UMTS iPhone dient. Nichts desto trotz ist aus meiner Sicht nicht jedes k... [Mehr erfahren]
verlinkt am 06.05.2008 22:07:16
Kommentare
Ja, so ist das mit Festplatten.
Warum sollte es beim iPhone anders sein?
Kommentiert von: christian | 6. Mai 2008; 11:57
Tja bei Festplatten geht es ja sogar noch. Ein paar mal mit Zufall überschrieben und die Daten sind relativ "gut" gelöscht. Das iPhone hat aber einen Flash-Speicher .. uhhh .. die Daten da sicher runter zu bekommen wird schwierig. Die Datenschätze der kommenden Jahre werden wohl alte Gadgets mit Flash-Speicher!
Alte USB-Sticks, MP3-Player, Palms, Handys usw. ...
grüße rob
Kommentiert von: rob | 6. Mai 2008; 12:19
Warum sollte es beim iPhone anders sein?
mac os x bietet im festplattendienstprogramm problemlos das mehrfache überschreiben an, damit sollten die eigenen daten weitestgehend beseitigt werden. etwas ähnliches sollte zwingend auch im iPhone landen. Bis dahin sollte man sich lediglich nicht der Illusion hingeben, die eigenen Daten seien unwiederbringlich gelöscht, wenn man das iPhone zurücksetzt oder wiederherstellt.
Kommentiert von: Leo | 6. Mai 2008; 14:48
Woher kommt dieses Gerücht dass man die Flashdaten MEHRMALS zum löschen überschreiben muss? Bei Festplatten mag es ja eventuell stimmen, falls man einen Reinraum und einen analogen Diskriminator am Lesekopf anschliesst zum Messen ders Rauschens... ,-) aber darüber verfügen hierzulande wenn überhaubt, wohl nur wenige Datenretter.
ALSO - einmal überschreiben REICHT bei den HALBLEITER-Speichern auf jeden Fall, denn es gibt dort nur ganze Bits - und die speichern auch nicht den vorherigen Zustand, sondern nur den aktuellen, da helfen auch keine Tricks.
Viele Grüsse - Holger W
Kommentiert von: how | 6. Mai 2008; 15:03
Wie Holger schon schreibt reicht es bei Flash-Speicher vollkommen aus, die Daten einmal zu überschreiben, damit die Daten nicht mehr rekonstuiert werden können.
Das Problem beim iPhone liegt wohl eher da, dass nur die Einträge in der FAT gelöscht werden, nicht die eigentlichen Daten.
Das sollte sich aber recht leicht über (Dritt-)Software nachrüsten lassen.
Bis dann...
Alexander
Kommentiert von: Alexander | 6. Mai 2008; 15:17
Ihr habt recht normaler weise würde das einmalige Überschreiben bei Flash ausreichen, WENN da nicht der Controller dazwischen funken würde und die Schreibzugriffe auf andere Blöcke umleitet. Das ist so gewollt um eine möglichst gleichmäßige Auslastung der Speicherzellen und somit eine längere Lebensdauer zu ermöglichen.
Das ganze hat ganz und garnichts mit dem Dateisystem zu tun oder damit das nur TOC Einträge gelöscht werden. Das Problem liegt eine Ebene darunter. Falls man nicht per Treiber direkten Einfluss auf den Controller nehmen kann um das "Feature" zu deaktivieren müsste man den Flash KOMPLETT überschreiben um einigermaßen sicher zu löschen.
Das gezielte Löschen einzelner Daten wird somit ziemlich schwierig.
Grüße
rob
Kommentiert von: rob | 6. Mai 2008; 15:27
ich habe den artikel entsprechend überarbeitet, danke für die hinweise :)
Kommentiert von: Leo | 6. Mai 2008; 15:29
In der ct stand sogar vor einigen Monaten, dass es selbst bei Festplatten völlig ausreichend wäre die Daten einmal zu überschreiben.
Kommentiert von: Ralf | 6. Mai 2008; 15:34
Das Problem müsste aber bei allen anderen Geräten, die Flash-basierte Speichermedien verwenden, das gleiche sein. Z.B. beim MacBook Air mit SSD. Oder kann man da über den Treiber eine wirklich vollständige Löschung veranlassen?
Kommentiert von: Taj Mahal | 6. Mai 2008; 16:48
Eine behelfsmässige Lösung ist ganz einfach: 8 GB Müll-mp3s herstellen, iPhone vollständig damit füllen, dann alles löschen - voilà, nix mehr vom ursprünglichen da.
Kommentiert von: Dan Bauerheim | 6. Mai 2008; 18:42
> an rob
Da der Flashspeicher komplett gefüllt wird, dann nützt dem Controller auch sein "intelligenter" TOC nichts mehr, es gibt halt nichts zum ausweichen.
So muss man halt zum löschen erstmal alles putzen/freigeben und dann auch wieder alles zumüllen....
lg holger
Kommentiert von: how | 7. Mai 2008; 07:44
@Ralf
In der c't.... Das ist sicherlich richtig, aber heißt noch lange nicht die c't ist das Maß der Dinge.
Kommentiert von: bento | 7. Mai 2008; 09:13