« 24. Februar 2008 - 1. März 2008 | Start | 9. März 2008 - 15. März 2008 »

6.03.2008

Swisscoms seltsames UMTS-iPhone - Teil II

swisscom_iphone.jpg
Bild: inside-handy.de
Nun, Swisscom-Plakat Nummer 1 war nicht gerade sonderlich überzeugend und so gerne ich auch am 4. April ein UMTS-iPhone mit 16GB Speicher für unter 400 Euro kaufen würde, so wenig schenke ich dem obigen (vorgeblichen) Swisscom-Plakat Nummer 2 Glauben. (Danke, an alle Tippgeber!)

Posted by Leo at 16:35 | Permalink | Kommentare (16) | TrackBack (0)

Systemeinstellung SmartSleep hilft MacBooks zum richtigen Schlafmodus

Um die nervende Wartezeit bis zum kompletten Ruhezustand bei MacBook, MacBook Pro und MacBook Air zu beseitigen kann der Weg ins Terminal beschritten werden, oder man installiert Patrick Steins hervorragende Systemeinstellung SmartSleep.
smartsleep.jpg
Damit kann komfortabel über die Systemeinstellungen der gewünschte Schlafmodus aus den drei durchgekauten Varianten ausgewählt werden und es steht eine zusätzliche Option zur Wahl, die 'praktisch' und 'sicher' intelligent verbindet: Der 'smart sleep'-Zustand lässt den mobilen Mac nämlich bei ausreichender Akkuladung sofort in den Ruhezustand gehen, ab einer gewissen Akkuleerung kommt dann die Standardvariante aus Schlaf&Hibernate zum Einsatz und wenn der Akku unter 5% Restkapazität sinkt, wird komplett auf Hibernate-Tiefschlaf gesetzt. Die Freeware SmartSleep ist frisch der Betaphase entwachsen, steht in Version 1.0 zum Download bereit und wird von mir wärmstens empfohlen.

Posted by Leo at 13:22 | Permalink | Kommentare (22) | TrackBack (1)

MxTube lädt YouTube-Videos im iPhone aufs iPhone (Video)

Bevor Apple heute Abend die eigenen Pläne für offizielle Software auf iPhone und iPod touch verkünden wird (Berichterstattung dazu im fscklog ab ca. 19 Uhr), sei noch auf ein nettes Programm verwiesen, dass den so gern bemühten Jailbreak voraussetzt:
mxtube.png
Mit MxTube kann YouTube durchsucht und beliebige Videos direkt auf iPhone oder iPod touch heruntergeladen werden, je nach EDGE/WLAN-Anbindung in verschiedenen Qualitätsstufen. Die gespeicherten Videos können derzeit dann nur in MxTube selbst angesehen werden und liegen im Nutzerverzeichnis unter /Media/MxTube. MxTube ist über Installer.app verfügbar, wenn die Community Sources installiert sind. Video von MxTube in Aktion nach dem Klick.


Videolink YouTube.

Posted by Leo at 12:41 | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack (0)

GPS-Navigation für iPhone und iPod touch (Video)


Videolink YouTube
Ein zusammengebasteltes GPS-Modul für iPhone und iPod touch gab es bereits im Dezember 2007 zu sehen, daraus wurde inzwischen Gomites locoGPS. Das GPS-Modul ist zum Anstecken an den Dock-Connector von iPhone und iPod touch gedacht und bemüht sich derzeit angeblich um die Apple-Zertifizierungen 'Made for iPod' und 'Works with iPhone'. Als zugehörige Navigationssoftware soll wie im Video zu sehen offenbar iGO My way 8 eingesetzt werden, die vor einer offiziellen Ankündigung auf die SDK-Erkenntnisse des heutigen Abends warten dürften. Gomite will im Sommer außerdem ein weiteres Gerät anbieten, dass die GPS-Daten über WLAN an entsprechende WLAN-fähige Endgeräte überträgt.
[Dieser Artikel erschien auch im 01blog (powered by CeBIT), für das ich momentan als Autor tätig bin]

Posted by Leo at 11:52 | Permalink | Kommentare (10) | TrackBack (1)

Markanteile: Macs weltweit, MacBooks weltweit

Weltweite PC-Marktanteile im Weihnachtsgeschäft 2007, zusammengestellt von iSuppli:
q407pc_shipments.png
Demnach ist Apple inzwischen der sechstgrößte PC-Hersteller nach weltweiten Rechnerverkäufen (mit dem größten Wachstum innerhalb der Top 6).
Im Notebook-Markt hielt Apple nach Zahlen von DisplaySearch im vierten Quartal 2007 einen weltweiten Marktanteil von 4,1%:
notebooks_markt.png

Posted by Leo at 11:05 | Permalink | Kommentare (4) | TrackBack (0)

Software-Update für iPod shuffle 1.0.4

shuffle_104.png
Über iTunes steht die Softwareversion 1.0.4 für den iPod shuffle der zweiten Generation bereit. Diese soll verbesserte Unterstützung für das neue 2GB-Modell bieten und nicht weiter ausgeführte Fehlerbeseitigungen enthalten.

Posted by Leo at 10:41 | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack (0)

Benchmarks zu den Penryn-MacBooks

pmb_benchs.png
Auch die neuen MacBooks mit 45nm-Penryn-Prozessor erzielen gute Werte im Speedmark-Testlauf der Macworld. Das derzeitige Einstiegsmodell mit 2,1GHz und 3MB L2-Cache zog in der Gesamtwertung sogar knapp am alten "Spitzenmodell" mit 2,2GHz und 4MB L2-Cache vorbei. Das neue 2,4GHz-Modell mit 3MB L2-Cache ist um 9% schneller als der direkte Vorgänger, in einzelnen Tests (H.264-Codierung mit Handbrake) sogar bis zu 16%. Im Vergleich zum neuen MacBook Pro mit identischer Taktzahl schlägt sich das MacBook ebenfalls gut, von den enormen Unterschieden bei der Grafikleistung abgesehen. Ebenso wie das aktuelle MacBook Pro sollte auch das aktuelle MacBook zudem mit erhöhter Akkulaufzeit aufwarten, entsprechende Tests der Macworld stehen noch aus.

Posted by Leo at 08:55 | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Steve Jobs im Fortune-Interview

Nach dem gehaltvollen Gespräch mit Tim Cook und den interessanten Informationshappen auf Apples Aktionärstreffen, stellte Fortune inzwischen Teile eines Exklusivinterviews mit Steve Jobs ins Netz, in dem dieser einmal mehr über seine Abneigung gegen Marktforschung, Apples großes Montagstreffen, den Stellenwert, Projekte nicht weiter zu verfolgen und den Markt für Mobiltelefone plaudert: «We talked to our friends, and they all hated their cellphones too. Everybody seemed to hate their phones. And we saw that these things really could become much more powerful and interesting to license. It's a huge market. I mean a billion phones get shipped every year, and that's almost an order of magnitude greater than the number of music players. It's four times the number of PCs that ship every year.»
Apples CFO sprach heute außerdem auf der Morgan Stanley Technology Conference (Audio-Mitschnitt) und wiederholte nochmals, dass Apple nicht mit einer bestimmten iPhone-Strategie verheiratet sei: «“We’re not wedded to any one particular way to go to market,” Oppenheimer said. “Our objective is to drive scale and take market share. We’re going to enter more European countries this year, and Asia, and we remain very confident about our goal of reaching 10 million iPhones shipped in 2008.”»

Posted by Leo at 01:02 | Permalink | Kommentare (4) | TrackBack (0)

5.03.2008

MacBook Air im Test - Teil 3: Tastatur, Multitouch, drahtlose Verbindungen, Problemfelder und Fazit

Der erste Teil des Testberichts zum MacBook Air beschäftigte sich mit den Kompromissen von Notebooks unter 1,5KG und zog den unvermeidlichen Vergleich zum ThinkPad X300 heran. Teil 2 behandelte Wärme- und Geräuschentwicklung, Akkulaufzeit und das Display des MacBook Air. Im anschließenden Teil 3 soll es um Tastatur, Multitouch-Trackpad, drahtlose Verbindungen, Problemfelder und ein abschließendes Urteil gehen.
mba_tastatur.jpg
Nutzer von Apples Alu-Tastatur oder MacBook-Besitzer erwartet ein sehr vertrautes Tipperlebnis auf dem MacBook Air, das ich persönlich klar gegenüber dem MacBook Pro bevorzuge. Während mich auf den dortigen silbernen Tasten die Hintergrundbeleuchtung eher stört und meist ungenutzt bleibt, ist sie auf den schwarzen Tasten des MacBook Air nur schwer wegzudenken. Sobald es etwas schummriger wird, sind Das Keyboard-Assoziationen nicht ganz von der Hand zu weisen, zumindest bis die Hintergrundbeleuchtung aktiviert wird.

Apple lässt leider wenig Wahl bei der Feinabstimmung. Die Automatik mischt sich teils unliebsam ein, für weitergehende Nutzerkontrolle bietet sich deshalb der Einsatz von Lab Tick an. Die damit verfügbare Option zur Unterdrückung der automatischen Helligkeitsanpassung verursacht auf dem MacBook Air derzeit allerdings konstant rund 7% Prozessorauslastung und ist vorerst nicht zu empfehlen.

Multitouch-Trackpad:
Das Trackpad des MacBook Air (sowie das des neuen MacBook Pro) wurde um mehrere Gesten erweitert. Neben dem bekannten Scrollen und Rechtsklick mit zwei Fingern, können jetzt erstmals Bilder gedreht und vergrößert wie verkleinert werden - mit der von iPhone und iPod touch vertrauten "Zwick-Geste". In Safari vergrößert diese wiederum die Schrift und das praktische Dreifingerwischen kann die vorherige oder nächste Seite anzeigen.
Somit lässt sich das Multitouch-Trackpad getrost als "nett" subsummieren. Es besitzt allerhand Potential, ist vorerst aber limitiert auf einige wenige neue Gesten und ebenso wenige Programme, die diese auch zu nutzen wissen. Das Zusatsprogramm MultiClutch bietet weitere Konfigurationsmöglichkeiten für den Multitouch-Alltagseinsatz.

Leistung:
Pure Rechenleistung steht beim MacBook Air nicht im Vordergrund, dennoch verzichtete Apple auf den Einsatz eines kargen (Ultra-)Low-Voltage-Prozessors und griff stattdessen zu einem angepassten Core 2 Duo. Dessen Voltzahl bleibt nur leicht hinter dem Standard-Core 2 Duo zurück, womit ein guter Kompromiss aus Leistung sowie Wärme- und damit auch Geräuschentwicklung gefunden wurde (siehe Testbericht-Teil 2). Dennoch ist das MacBook Air zweifellos der langsamste Mac, der derzeit gekauft werden kann und es ist offensichtlich, dass es kein Ersatz für einen Mac Pro sein kann (oder will). Wer mobil intensiv mit Final Cut Studio oder ähnlichen Pro-Apps arbeiten möchte, sollte entsprechend Abstand halten und gleich zum MacBook Pro greifen. Doch für die meisten anderen Einsatzbereiche reicht meiner Meinung nach die Leistung problemlos aus. Insgesamt bewegt sich das MacBook Air grob auf der Leistungsebene der ersten MacBook und MacBook Pro-Generation mit Core Duo-Prozessoren, lediglich ausgebremst durch die langsame 4200rpm-Festplatte. So treibt auch ein gelegentlicher Sprung in Photoshop oder das Exportieren von H.264-Videos keineswegs in den Wahnsinn.

iSight:
isight.jpg
Ein Vergleichsbild zwischen der integrierten iSight im MacBook Air (rechte Bildhälfte) und der iSight in einem MacBook der ersten Generation (links gelegen). Die iSight des MacBook Air ist insgesamt etwas farbunfreudiger, unschärfer und mit einem gräulichen Schleier versehen. Es ist keine der 1,3 Megapixel-Exemplare, die Apple inzwischen in MacBook Pro und iMac verbaut - 640x480 beträgt die maximale Auflösung.

Drahtlose Verbindungen:
Neben Bluetooth 2.1+EDR verfügt das MacBook Air über ein WLAN-Modul, das 802.11a/b/g und 802.11n abdeckt. Der WLAN-Empfang hinkt nur minimal dem MacBook hinterher, letzteres erkennt meistens noch ein paar umgebende Funknetze mehr, die aber dann eh derart schwach ausfallen, dass eine Verbindung nicht sonderlich sinnvoll verläuft.
Eine WWAN-Option sucht man vergeblich, fernab jeglichen WLANs lässt sich das MacBook Air somit nur per USB-Funkmodem oder über ein Mobiltelefon ans Mobilfunknetz anknüpfen. Absurd erscheint dabei, dass gerade das iPhone derzeit keine Möglichkeit vorsieht, als Modem genutzt zu werden (außer über hakelige Hack-Umwege und dann sowieso auf EDGE-Geschleiche limitiert). Ein Missstand, den Apple hoffentlich mit dem Erscheinen des 3G-iPhones in den kommenden Monaten beseitigt.

Softwaretricks:
Spart man sich das optionale externe USB-Laufwerk, kann bei Bedarf per 'Remote Disc' das Laufwerk eines beliebigen zweiten Rechners drahtlos für das MacBook Air genutzt werden. Damit ist das Frischaufsetzen von Mac OS X erstaunlich schnell und problemlos möglich gewesen (siehe Fragen & Antworten) und auch die Installation von Software, die sich immer noch auf optischen Speichern tummelt, kann darüber abgewickelt werden. Adobe CS3 zickte jedoch: Drei langwierige Anläufe waren nötig, nur um Photoshop CS3 über Remote Disc auf ein MacBook Air zu bekommen.

Problemfelder:
Neben dem knapp bemessenen Aufklappwinkel des Displays störte mich vor allem das aufwändige Hantieren beim An- und Anstöpseln von externen Geräte an den spärlichen Anschlüssen. Es bedarf etlicher Fingerfertigkeit und manch breiter USB-Stecker oder dicklicher Kopfhöreranschluss kann durchaus zu Problemen führen.
mba_anschl.jpg
Wirklich unangenehm fiel bei mir bisher allerdings nur die Festplatte auf, die in unregelmäßigen Abständen (von mehreren Tagen) ein dermaßen abscheuliches Geräusch von sich gibt, dass ich mich bereits auf den Totalcrash eingestellt habe. Stört der Aufpreis von 900 Euro nicht weiter, ist die 64GB Solid State Disk die lautlose und deutlich sicherere Alternative.

Mein Fazit, das bereits in Teil 1 vorab zu lesen war, besteht weiterhin: Wer mit den harschen Kompromissen kein Problem hat, ist mit dem MacBook Air bestens bedient. Für meinen persönlichen Bedarf ist es das ideale Modell. Es verzichtet nämlich genau auf die Bestandteile, die ich zwar nie bei MacBook oder MacBook Pro benutzte, aber immer mit mir herumschleppen musste. Mit 1,36KG gibt es sich hervorragend mobil und lässt andere mobile Macs gnadenlos alt und dick aussehen.
mbaonmb.jpg
Zugleich sind keine Abstriche bei Display wie Tastatur und nur geringe Abstriche zu verzeichnen, was Prozessor und Speicher anbelangt.
Wünschen würde ich mir lediglich eine Akkulaufzeit von merklich über fünf Stunden (im WLAN-Einsatz) und die SSD-Option ohne Horroraufpreis. Mit Intels kommender Centrino 2-Plattform und den dafür folgenden SFF-CPUs ist die gesteigerte Akkulaufzeit im Herbst theoretisch möglich und 128GB Solid State Disks werden wir dieses Jahr sicher auch noch sehen - der Aufpreis dafür dürfte sich aber weiterhin knapp unter einem vierstelligen Betrag bewegen.
Mein MacBook Air läuft jedenfalls mit einer Uptime von knapp 23 Tagen im Dauereinsatz und bewährte sich als Hauptrechner, ohne dass ich mich dafür hätte verbiegen müssen.

Im Gegensatz zum iPhone wird das MacBook Air kaum eine ganze Branche wachrütteln, doch neue Maßstäbe an Schlichtheit, Verarbeitung, Leistung und Dicke wurden damit in dieser Geräteklasse auf jeden Fall gesetzt.

[Dieser Artikel erschien auch im 01blog (powered by CeBIT), für das ich momentan als Autor tätig bin]

Posted by Leo at 18:07 | Permalink | Kommentare (16) | TrackBack (0)

Meizus iPhone-Klon M8 MiniOne auf CeBIT beschlagnahmt (Video) [Update]


Videolink YouTube
Meizus CeBIT-Stand wurde heute von der hannoverschen Kriminalpolizei geschlossen. Die Firma aus China zeigte dort ihren notorischen Windows Mobile-basierten iPhone-Klon M8 MiniOne (Interface siehe Video), der auch nach über einem Jahr keinen besonders marktreifen Eindruck hinterlässt. «Die Visite beim Hersteller des mutmaßlichen iPhone-Klons ist Teil einer größeren Polizeiaktion gegen Patentverletzungen am heutigen Mittwoch auf der CeBIT. Eine Polizeisprecherin bestätigte die Maßnahme gegenüber heise online, wollte zu weiteren Einzelheiten aber keine Stellung nehmen.» Dass Apple dahintersteckt lässt sich derzeit nur vermuten, liegt aber nahe - zumal es bereits 2005 fröhliches CeBIT-Gerangel gab, als der damalige "Super shuffle" vom Messestand verbannt wurde. (Danke, Tristan!)
Update 18:45 Uhr: Inzwischen ist Meizus Stand wieder besetzt, auch das M8 MiniOne wird wieder gezeigt. Lediglich ein Meizu-Player ist verschwunden, bei dem es angeblich Diskussion um MP3-Lizenzzahlungen gäbe.

Posted by Leo at 15:01 | Permalink | Kommentare (6) | TrackBack (1)