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19.03.2009

Sammelsurium: Pwn2Own zeigt anfällige Browser, OLED-Geblubber, HD-Filme ohne Apple TV, etc. [Update]

"OLED-Displays für Apple-Notebook und iPhone von LG bestätigt" - hört sich toll an, ist aber höchstwahrscheinlicher Humbug (und zudem völlig unbestätigt), denn die Geschichte stammt ausgerechnet von David Richards, der über Jahre kontinuierlich lauwarme bis abstruse Apple-Gerüchte in die Welt setzt. Natürlich dürfte Apple früher oder später in irgendeinem Produkt auf OLEDs zurückgreifen und natürlich ist der Vertrag mit LG real, doch alles weitere erscheint bestenfalls zusammengeschustert. (Danke, Julius!)
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Der erste Tag des diesjährigen Pwn2Own-Wettbewerbs ist gelaufen und Sicherheitslücken wurden sowohl für Safari (4 Beta, Schwachstelle wohl auch in 3.2.1) wie IE8 und Firefox aufgefahren (sowie ausgenutzt). Nach dem Regelwerk musste der jeweilige Rechner nach dem Aufruf einer URL mit einem der Browser übernommen werden - nur für Chrome lag keine Schwachstelle bereit. Ein entsprechendes Sicherheitsupdate für Safari dürfte in den kommenden Wochen folgen.
Der spannendere Teil des Pwn2Own-Wettbewerbs widmet sich den großen Smartphone-Plattformen, dort wurde am ersten Tag allerdings kein mobiles OS geknackt. Der Wettbewerb läuft noch zwei weitere Tage und pro Tag lockert sich das Regelwerk.
Nachtrag: Ein Interview mit Charlie Miller, der sich auf Safari und Mac OS X eingeschossen hat und den diesmal genutzten Safari-Bug bereits im letzten Jahr fand, als er mit einer anderen Sicherheitslücke in Safari 3.1 Zugriff auf 10.5.2 erhielt.
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Apple befreit das HD-Filmangebot von seinem Apple TV-Zwang - Spielfilme können nun auch auf dem Mac direkt über den iTunes Store in HD gekauft oder gemietet werden, bislang war der HD-Kauf nur bei TV-Serien möglich. Die Änderung betrifft derzeit nur den US-iTunes Store, in Deutschland steht der Start des Spielfilmangebots weiterhin aus.
Vermutlich können die HD-Filme nur mit den Macs an einem externen Display abgespielt werden, die einen Mini-DisplayPort besitzen (der wiederum HDCP unterstützt).
Update: Auf Macs mit Mini-DisplayPort ist offenbar ein HDCP-fähiges externes Display vonnöten, ein alter Mac mini spielt diese über den DVI-Anschluss jedoch ohne Nachfrage ab - der HDCP-Zwang existiert wohl überwiegend bei Spielfilmen, nicht jedoch bei HD-TV-Serien. (Danke, mbaudis!)
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Engadget trägt stichpunktartig die eigenen Erfahrungen mit einem Nehalem-Mac Pro (8-core 2,26GHz) zusammen.
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Apple geht juristisch gegen einen Zubehörhersteller vor, der sich die Marken 'Flypod' und 'Podium' schützen lassen wollte. Keine sonderlich neue Entwicklung - seit Jahren leitet Apple juristische Schritte ein, sobald andere Firmen sich Produkte mit dem Bestandteil 'Pod' als Handelsmarke eintragen lassen wollen (die grob im markenrechtlichen Territorium des iPods liegen).
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Carbon Copy Cloner 3.2 wartet mit Detailverbesserungen und beseitigten Fehlern auf.
Update: Bei Nutzung mit einem nicht-englischen Mac OS X tritt unter Umständen ein Bug in Form der Fehlermeldung 'Shell tool not found' auf, der sich relativ schnell umgehen lässt.

Posted by Leo at 22:58 | Permalink

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