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5.09.2009

Problematisches Netzteil in 2008er Time Capsule?

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Nichts Gutes erahnen lassen zwei stark frequentierte Threads in Apples Diskussionsforum (dieser und jener), in denen sich Berichte über ein Ableben der ersten Time Capsule-Stationen von Anfang 2008 häufen. In nahezu allen dort geschilderten Fällen stellte die Time Capsule plötzlich ihren Dienst nach rund 13 bis 18 Monaten Laufzeit ein, wobei die integrierte Festplatte kein Teil des Problems darstellt und entsprechend unversehrt blieb. Stattdessen dürfte es sich erneut um eine Schwäche des integrierten Netzteils handeln, das unter der andauernden starken Hitzeentwicklung dazu tendiert, seinen Geist aufzugeben. Dies erinnert zwangsläufig an die ersten AirPort Express-Stationen, die ebenso in größeren Mengen nach rund 18 Monaten zu einem plötzlichen Tod neigten.
Da die betroffenen Time Capsules außerhalb der einjährigen Garantiezeit liegen, werden diese nur dann als Garantiefall gehandhabt, wenn ein AppleCare-Protection-Plan mit dem eigenen Mac erworben worden ist (dieser deckt u.a. auch die Basisstationen ab). Eine Reparatur scheint teurer als der Kauf eines neuen Modells, aber bastelfreudige Nutzer können sich an einer Reparaturanleitung versuchen, die ein hilfreicher Time Capsule-Besitzer veröffentlichte. (via xlr8yourmac)

Posted by Leo at 15:37 | Permalink | Kommentare (30) | TrackBack (0)

4.09.2009

Snow Leopard, Woche 1

Eine Woche ist seit dem Verkaufsbeginn von Snow Leopard vergangenen und zumindest die Koninklijke TNT Post dürfte sich keine besonderen Freunde unter den Nutzern des Up-To-Date-Programms gemacht haben, denn die entsprechenden DVDs erreichten die Briefkästen erst in den letzten Tagen, obwohl sie angeblich schon am 23. August verschickt worden waren (meine kam beispielsweise erst gestern). Überhaupt stotterte vielerorts die 10.6-Versorgung: Amazon verpasste den Verkaufsbeginn komplett und etliche große wie kleine Händler erhielten entweder keine oder nur sehr geringe Lieferungen, so dass Snow Leopard teils nach kurzer Zeit vergriffen war. Inzwischen sollte jeder an Snow Leopard Interessierte (hoffentlich) über einen der verschiedenen Wege an seine System-DVD geraten sein.
So schlecht die Liefersituation sich gestaltete, so (weitestgehend) problemlos vollzog sich das Update - zumindest bei mir und das, obwohl ich erstmals bei einem großen Mac OS X-Versionssprung nicht auf "Erase and Install" zurückgriff, sondern 10.6 schlicht über 10.5.8 bügelte. Lediglich bei einem alten MacBook (erste Generation aus 2006) gab es unspezifizierte Probleme (vermutlich ausgelöst durch zu geringen Festplattenplatz), die Installation scheiterte komplett und hinterließ ein zerschossenes Mac OS X - nur der Target-Disk-Modus rettete die verbliebenen Daten. Je nach vorheriger Installationsweise spart 10.6 durchaus Festplattenplatz: Apple selbst verspricht rund 7GB, auf einem iMac räumte mir 10.6 über 11GB frei, auf einem MacBook Pro mit karger 10.5-Installation verknappte 10.6 den Platzbedarf dafür nur um gut 2GB. Die Ersparnis ist unabhängig von Apples geänderter Zählweise: In 10.6 entspricht 1 Megabyte nun 1.000KB und nicht mehr 1.024KB - damit werden die Festplatten ihrer Größenangabe nach auch vom System angezeigt. Bei einer 640GB-Platte verbleiben damit auch 640GB als angegebene Kapazität und nicht 595GB wie noch unter Leopard. Betrachtet man nur den restlichen verfügbaren Speicherplatz, kann dadurch der Eindruck entstehen, als hätte Snow Leopard noch weitaus mehr Speicherplatz freigeräumt als es tatsächlich der Fall ist. (Danke, Gerd!)

Während Apple an 10.6.1 arbeitet, das durchaus noch im September erscheinen könnte, und kleine wie große Entwickler Snow Leopard-kompatible Updates bereitstellen (oder auf die bekannten Probleme hinweisen, wie Adobe in Bezug auf CS3 und Photoshop, wobei es auch an anderen Ecken knirscht, z.B. mit dem Distiller), tauchen an bestimmten Ecken größere Probleme auf: So berichten eine Reihe von Nutzern über Schwierigkeiten beim E-Mail-Versand per Mail.app, die auch durch Apples Abhilfeanleitung nicht unbedingt beseitigt werden (Danke, Mike!) und Macs mit Intels GMA950 spielen DVDs sowie Videos in Front Row nur zittrig ab, eine besonders ungünstige Geschichte im Falle eines (älteren) Mac minis unter dem eigenen Fernseher - hier hilft derzeit nur, Front Row weitgehend zu umfahren.

Abgesehen von Inkompatibilitäten mit verschiedener Drittsoftware und einer kleineren Reihe an wenig dramatischen Bugs, läuft Snow Leopard bei mir ansonsten problemlos und verrichtet weitestgehend unbemerkt seinen Dienst. Überhaupt scheint das Update meist sehr gut zu verlaufen, oder aber schwerlich diagnostizierbare Probleme mit sich zu bringen, worüber unter anderem Jeremy Horwitz und Merlin Mann stolperten, die plötzlich von schweren Abstürzen und ähnlichem Ungemach geplagt werden. Wie ist es bei euch verlaufen?

Posted by Leo at 16:04 | Permalink | Kommentare (110) | TrackBack (0)

3.09.2009

Sammelsurium: Lückenhaftes Flash-Plugin durch 10.6, vorgefertigte iPhone-Klingeltöne, Apple vs. MS-Kampagne, Raub Store, etc. [Update]

Update 19:00 Uhr: Apple arbeitet an 10.6.1, Details zu den darin behobenen Fehlern wurden noch nicht bekannt. Gewöhnlich veröffentlichte Apple meist wenige Wochen nach einer neuen Mac OS X Version das erste Punkt-Update.

Update 19:00 Uhr: Das TomTom Car-Kit wird erst im Oktober erscheinen. Dies gibt TomTom in seiner englischsprachigen FAQ an: "The TomTom car kit availability was originally planned for this summer. But we have decided to take some extra weeks in order to deliver the highest quality on this innovative product. So, the car kit will become available this October on www.tomtom.com".

Update 19:23 Uhr: Für 10.5.8 veröffentlichte Apple das Java for Mac OS X 10.5 Update 5: «This release updates Java SE 6 to version 1.6.0_15, J2SE 5.0 to version 1.5.0_20, and J2SE 1.4.2 to 1.4.2_22» und beseitigt damit eine Reihe von Sicherheitslücken.
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Snow Leopard wird mit einem alten Flash-Plugin ausgeliefert (10.0.23.1), das Sicherheitslücken aufweist. Selbst, wenn die aktuelle Version des Flash-Plugins bereits selbständig unter 10.5 installiert worden ist, überschreibt das Upgrade auf 10.6 diese mit der älteren Version. Entsprechend empfiehlt es sich dringend, die aktuelle Version (10.0.32.18) herunterzuladen und zu installieren. (via Intego und Danke, Jan!)
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Es dürfte das mit Abstand langweiligste Gerücht zu Apples Veranstaltung am 9.09. sein, doch Greg Sandovals Quellen liegen dafür wenigstens meist richtig: Apple erhielt angeblich die Rechte, vorgefertigte Klingeltöne für das iPhone anzubieten und dürfte diese nächste Woche ankündigen. Klingeltöne verkauft das Unternehmen schon lange zum Zusatzpreis von einem Dollar pro Stück (zumindest in den USA), allerdings müssen diese eigenhändig in iTunes zurechtgeschnitten werden. Wieviel die vorgefertigten Klingeltöne kosten und ob diese z.B. auch über den mobilen iTunes Store und weltweit angeboten werden, dürfte sich dann ebenfalls kommende Woche klären.
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Apropos 'it's only rock and roll': Eine luxemburgische Elektronikkette kündigt bereits den Verkauf neuer iPod-Modelle am 11.09. an. (Danke für das Bild, Camille!)
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Die New York Times widmete sich Microsofts I'm a PC-Gegenkampagne und Apples Antwort mit neueren Get a Mac-Ads.
«Many of Apple’s new customers were plugging their iPods into PCs. Mr. Clow proposed “Get a Mac” to get them thinking about springing for an Apple machine. Mr. Jobs was intrigued. But he wanted the ads to be perfect.
“The discussion within Apple was: ‘Is this the right tone? How young a guy should Mac be? How dorky do we make PC look?’ ” recalls Ken Segall, a former TBWA/Chiat/Day creative director who worked early on as a consultant for Apple on the campaign. “It went many rounds before Steve was comfortable with the idea. Then he loved it.”»
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23 MBPs, 14 iPhones und 9 iPods in 31 Sekunden: Apple Store-Ausrauben als Sportereignis.
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Zur iPhone-UI-Schablone fehlt nur noch das App Sketchbook. (Danke, Petr!)
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Mactracker 5.0.9 wurde um Snow Leopard ergänzt und zeigt an, ob ein Intel-Mac mit 32- oder 64-bit-Prozessor versehen ist.
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Posted by Leo at 16:58 | Permalink | Kommentare (21) | TrackBack (0)

iStat Menus 2.0 erschienen - kompatibel zu Snow Leopard

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Ein Mac ohne iStat Menus lässt mich augenblicklich nervös werden - entsprechend verbrachte ich die Tage seit dem Umstieg auf Snow Leopard in erhöhter Unruhe, denn der schnelle Augenwinkelblick auf Prozessorauslastung, RAM-Belegung und ähnlichen Systemkleinkram fehlte schmerzlich. Heute folgt endlich iStat Menus 2.0, das nun kompatibel zu Snow Leopard ist, etliche Detailverbesserungen mit sich führt und meiner Menüleiste ihre alte Beruhigungsfähigkeit zurückgibt.
Als Alternative zu iStat Menus seien MenuMeters und atMonitor erwähnt (beide ebenfalls kompatibel mit 10.6), die ähnliches bieten und, je nach Geschmack, den eigenen Vorstellungen besser entsprechen könnten. Free- bzw. Donationware sind alle der genannten Menüleisteninformanten. (Danke an Thomas und @sebster!)

Posted by Leo at 14:07 | Permalink | Kommentare (30) | TrackBack (0)

Modern Combat: Sandstorm im App Store (Video)


Video: Touch Arcade

Übersieht man den stupiden Klappentext ("Krieg ist die Hölle. Tritt ein!") und das lahme In-Game-Soldatengeblubber, dann findet man in Gamelofts Modern Combat: Sandstorm einen soliden First-Person-Shooter, der insbesondere durch seine Steuerung zu gefallen weiß: Gelaufen wird per virtuellem Joystick, Wischem auf dem Bildschirm steuert die Blickrichtung und für alles weitere stehen festgelegte Berührungspunkte bereit, z.B. für das Schießen mit Zielhilfe, die sich wiederum ausschalten lässt. Das funktioniert soweit angenehm, nur droht teils eine Überfrachtung der Bildfläche durch die unzähligen "Knöpfe" und ein anfängliches Verdrücken in hektischen Spielsituationen. Wer bislang bereits an diesem Genre auf iPhone und iPod touch Freude fand, wird mit dem Griff zu Modern Combat jedenfalls nichts falsch machen. Das Spiel ist 187 MB groß, iPhone OS 2.2.1 wird mindestens vorausgesetzt und der Preis liegt bei 5,50 Euro: iTunes-Affiliate-Link.

Posted by Leo at 11:30 | Permalink | Kommentare (17) | TrackBack (0)

2.09.2009

Schwarzes iPhone 3GS bei T-Mobile: Lieferzeit bis zu "7 Wochen"

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Ende Juli begann T-Mobile darauf hinzuweisen, dass auf den Kauf eines iPhone 3GS eine Wartezeit von "bis zu vier Wochen" folgen kann. Ein weiterer Monat ist inzwischen vergangenen und anstatt sich zu entspannen, verschlechtert sich die Liefersituation zusehends: Derzeit sei bei Bestellungen des schwarzen iPhone 3GS "in Einzelfällen" sogar mit einer Lieferzeit von bis zu sieben Wochen zu rechnen, so der Netzbetreiber (Affiliate-Link) - auch mehrere fscklog-Leser warten bereits seit etlichen Wochen auf ihre Bestellung. Es ist kein rein deutsches Phänomen, im EU-Umland sind die netlockfreien Modelle weitestgehend vergriffen, in anderen Ländern wird ebenso über einen starken Mangel beim iPhone-Nachschub geklagt und einem Leser aus der Schweiz, der bereits seit neun Wochen auf sein iPhone wartet, erzählte die Swisscom, dass sie bereits seit fünf Wochen überhaupt kein Gerät mehr erhalten habe. Schon im vergangenen Jahr konnte Apple erst im Herbst die iPhone-Nachfrage decken und auch beim iPhone 3GS scheint das Unternehmen erneut überrascht durch den Ansturm. (Danke an Falco, Urs und alle weiteren Tippgeber!)

Posted by Leo at 14:55 | Permalink | Kommentare (70) | TrackBack (0)

Einstellungsoptionen für QuickTime X

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Dem Neuanfang von QuickTime X fielen auch die Einstellungen des QuickTime Player zum Opfer, allerdings lässt sich mit etlichen Terminalbefehlen, die MacBidouille auflistet (alternativ die englische Übersetzung bei Hardmac.com), an einigen Einzelheiten feilen. Statt selbst das Terminal zu bemühen, kann auf die von Megaybte Computing Solutions angebotene QT-Systemeinstellung zurückgegriffen werden, die eine Benutzeroberfläche für eine Reihe dieser Einstellungsmöglichkeiten bietet - z.B. kann die Titelleiste und das Steuerungselement auf Wunsch konstant eingeblendet werden.

Posted by Leo at 12:53 | Permalink | Kommentare (22) | TrackBack (0)

TiltShift Generator für das iPhone

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Der QuadCamera-Entwickler (iTunes-Affiliate-Link) Takayuki Fukatsu bietet mit TiltShift Generator ein weiteres nettes Programm für das iPhone an, welches ein Foto-Nachbearbeitung erlaubt und sich -wie am Namen unschwer zu erkennen- dem "Tilt-shift miniature faking" widmet. Die Schärfe lässt sich dabei angenehm per Multitouch legen, desweiteren kann Helligkeit, Sättigung und Kontrast bestimmt sowie ein Vignetten-Effekt hinzugefügt werden. Klare Empfehlung zum Einführungspreis von 80 Cent: iTunes-Affiliate-Link. iPhone OS 3.0 ist Voraussetzung, wird nur für das iPhone angeboten.

Posted by Leo at 10:54 | Permalink | Kommentare (16) | TrackBack (0)

Apple TV: Lieferverzögerung als Aktualisierungsvorbote? [Update]

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Wie bereits Mitte Mai 2009 ist Apple TV momentan erneut in seiner 40GB-Version nicht sofort lieferbar (Affiliate-Link), stattdessen gibt der Apple Store 1-2 Wochen bis zum Versand an. Vor einigen Monaten kehrte die Zeit bis zum Versand ohne sonstige Veränderungen wieder auf 24 Stunden zurück, selbst die längst überfällige Preissenkung hierzulande blieb aus. Doch in Anbetracht der angekündigten Apple-Veranstaltung am 9. September könnte der Lieferverzögerung diesmal mehr beizumessen sein und eine anstehende Aktualisierung des Apple TV drängt sich sowieso ständig auf - zumal die Vorstellung des einst iTV genannten (und seitdem hardwareseitig weitestgehend unveränderten) Gerätes inzwischen drei Jahre zurückliegt. Welche Marschrichtung Apple einzuschlagen gedenkt, bleibt dabei weitestgehend offen - klar ist, dass das Leihfilm-Angebot im iTunes Store die Apple TV-Nachfrage kräftig ankurbelte. (via AppleInsider)
Update 3.09.09 7:25 Uhr: Nach "sehr verlässlichen Quellen" von Jim Dalrymple wird kommende Woche auf Apples Veranstaltung "definitiv" kein neuer/aktualisierter Apple TV vorgestellt.

Posted by Leo at 00:09 | Permalink | Kommentare (16) | TrackBack (0)

1.09.2009

EFI-Firmware-Update für Mac mini, SuperDrive-Firmware-Update für iMac und Mac mini

Für den Mac mini (offenbar nur die 2009er-Modelle) steht das EFI-Firmware-Update 1.2 bereit, das die Kompatibilität mit Apples neuesten Speicherriegeln verbessert. Das Firmware-Update setzt mindesten Mac OS X 10.5.7 voraus. Nach erfolgreichem Update sollte die EFI-Boot-ROM-Version MM31.0081.B06 lauten - zu sehen im System Profiler unter Hardware.

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Für den 2009er Mac mini mit (frisch aktualisierter) EFI-Firmware 1.2 und den 2009er iMac mit bereits eingespielter EFI-Firmware 1.4 steht das SuperDrive-Firmware-Update 3.0 zur Verfügung, welches das Geräusch des optischen Laufwerks beim Startvorgang oder dem Aufwachen "eliminieren" soll. Das Update wird offenbar nur benötigt, wenn das optische Laufwerk folgende Revision aufweist: KA15 oder 2AHG beim iMac bzw. 2AHF bei einem Mac mini.
Nach einer erfolgreichen Aktualisierung sollte die Revision beim iMac KA16 oder 2AHH lauten, beim Mac mini wiederum 2AH1. Auch dies ist im System Profiler nachzulesen: Unter Serial-ATA und dem jeweiligen DVD-Laufwerk ist auch die Revision einzusehen.
Allerdings scheint nicht jeder 2009er iMac das Superdrive-Update zu benötigen, meine Laufwerksrevision lautet 2AHC (siehe Screenshot) und das Firmware-Update gibt sich als nicht benötigt aus (und wurde auch nicht durch die Softwareaktualisierung angeboten).

Posted by Leo at 09:51 | Permalink | Kommentare (5) | TrackBack (0)