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23.06.2010
iPhone 4: Zerlegt und besprochen (Video) [Update]
In gewohnter Schnelle zerlegte iFixit ein iPhone 4 in seine Einzelteile, konnte dabei aber keine allzu spannenden neuen Details ans Tageslicht befördern. Interessant dennoch: Die Schrauben an der Unterseite neben dem Dock-Connector lösen erstmals die iPhone-Rückseite und lassen deren Austausch vergleichsweise trivial werden - die Glasfront ist dahingegen wieder mit dem LCD-Panel verklebt, das bei einem eventuell gesprungenen Display zugleich auszutauschen ist. Die erwarteten 512MB RAM fanden sich außerdem tatsächlich, der vergrößerte Akku ist ein 3.7V 1420 mAh Li-Polymer-Akku (nicht verlötet, "sehr leicht" zu entfernen) und beim Glas der Frontpartie handelt es sich angeblich um "Gorilla Glass". Im iPhone 4 steckt der Broadcom-Chipsatz BCM4329 sowie als GPS-Chipsatz Broadcoms BCM4750. Laut iFixit befindet sich der aus dem iPad vertraute 1GHz ARM Cortex A8 auch im iPhone 4 - ob diese Taktung allerdings beibehalten wurde, bleibt unklar.
In den USA durften die üblichen Verdächtigen die Testberichte zu ihren seit rund einer Woche vergebenen Vorab-Testgeräten veröffentlichen und so steht reichlich Lektüre zum iPhone 4 von Joshua Topolsky, Walt Mossberg, Xeni Jardin (einige mit dem iPhone 4 geschossene Fotos), Ed Baig und David Pogue bereit. Diese ersten Testberichte enthüllten dabei ebenfalls praktisch keine neuen Details, aber fallen allesamt überaus positiv aus (einziger gerne erwähnter Mangel bleibt das AT&T-Netz in den USA). "We're not going to beat around the bush -- in our approximation, the iPhone 4 is the best smartphone on the market right now", so Engadgets klares Fazit. Details aus den Testberichten: Der Akku scheint länger zu halten und mindestens einen vollen Tag an heftigem Einsatz durchzustehen - Topolsky schaffte es sogar, eine Akkulaufzeit von 38 Stunden bei "normaler Nutzung" aus dem iPhone 4-Testgerät herauszuholen.
Walt Mossberg ließ das iPhone 4 mehrmals auf eine harte Oberfläche fallen, was dieses wiederum problemlos überstand und im gesamten Testzeitraum auch keinerlei Kratzer davontrug.
Update 17:10 Uhr: Auf der Rückseite von Engadgets Testgerät zeigen sich nach einigen Tagen der Nutzung erste Kratzer.
FaceTime schlägt sich ebenfalls wacker bei den Testenden, setzt allerdings ein stabiles WLAN und guten Empfang voraus. Die Beschreibung des Verbindungsaufbaus von FaceTime-Gesprächen bleibt dahingegen weiterhin schwammig, offenbar ist ein Telefonanruf nicht zwingend notwendig und die Verbindung lässt sich auch direkt herstellen wie die eigene FaceTime-Option im Adressbuch nahelegt.
Update 10:50 Uhr
Macrumors stellt Benchmarks zum iPhone 4 zusammen.
Posted by Leo at 08:47 | Permalink
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