08. März 12

iPad (3) bestellen - allerdings nur mit "falschen" LTE-Frequenzen [Update]

4g_ipad.jpg
Auch im deutschen Apple Store lässt sich "das neue iPad" (Affiliate-Link) nun bestellen (und die Bestellung lässt sich inzwischen sogar halbwegs zuverlässig ohne Hoppla abschließen) – allerdings bleibt ein Wermutstropfen nach bisherigem Kenntnisstand: Die vom iPad Wi-Fi+4G unterstützten LTE-Frequenzen nützen in den deutschen LTE-Netzen von Vodafone und Telekom nichts (O2 und E-Plus bieten LTE noch nicht an). Das iPad bietet 700 und 2100 MHz – nötig wäre für den deutschen Markt 800, 1800 und/oder 2600 MHz. Soweit der eigene Vertrag die Geschwindigkeit zulässt, kann man immerhin auf HSPA+ und DC-HSDPA zurückgreifen (die meisten Verträge sind auf 7,2 MBit/s im Downstream begrenzt). Ob Apple an den unterstützten LTE-Frequenzen nachträglich firmwareseitig drehen kann, bleibt noch offen.

Update 19 Uhr:
Sieht nicht gut aus für LTE vorerst. Wer bis zu 42 MBit/s im Download nutzen möchte, sollte sich zudem auf einen nicht allzu günstigen Zusatzvertrag einstellen.

Posted by Leo at 01:49 | Permalink | Kommentare (22)

iOS-iPhoto nutzt Apple-Karten statt Google Maps [Update_2]

apple_maps.jpg
In der (seltsam anmutenden) iPhoto-App (Affiliate-Link) für iPhone und iPad versteckt sich ein interessantes Detail: Um den Aufnahmeort eines Fotos anzuzeigen, greift sie nicht wie gewohnt auf Google Maps zurück, sondern offenbar auf Apples eigenes Kartenmaterial (kommt von gsp2.apple.com/tile). Sonderlich glanzvoll sieht das im Moment nicht aus (Kartenvergleich mit Google Maps und OpenStreetMap), aber immerhin zeigt sich damit erstmals Apples eigener Kartendienst, der vermutlich in absehbarer Zukunft die Maps-App Google-frei gestaltet. Auch interessant: Aus der iPhoto-App kann man plötzlich über iCloud wieder Fotogalerien ("Journals") ins Netz werfen. (Danke, Tom!)

Update 1:40 Uhr: Das komplette Apple-Kartenmaterial auf GeoCommons.

Update_2 8.03.12 19:00 Uhr: Außerhalb der USA setzt Apple dafür offenbar auf älteres OpenStreetMap-Material. Interessanterweise kommt dieses Kartenmaterial tatsächlich an einer anderen Stelle in Apple-Software vor: Die Diashow Places in iPhoto und Aperture greift nämlich ebenfalls darauf zurück. (Danke, Jacques!)

Posted by Leo at 01:19 | Permalink | Kommentare (12)

04. März 12

iPad-3-Bauteile zusammengefügt (Video)

MIC Gadget hat die seit Wochen herumgereichten (vermeintlichen) iPad-3-Bauteile zusammengefügt – der Vergleich zum iPad 2 erfolgt ab ca. Minute 2:50. Wie schon im vergangenen Jahr das iPad 2, scheint die dritte iPad-Generation damit längst nahezu komplett vorhergesagt. Spannend bleibt, ob die vermutlich ebenfalls am kommenden Mittwoch auftauchende dritte Apple-TV-Generation mit mehr aufwartet als nur einer Unterstützung für 1080p-Videos und was sich hinter dem "mysteriösen Accessoire B82" versteckt.

Posted by Leo at 13:21 | Permalink | Kommentare (7)

"If you talk to a stylus, they blew it" (Video)

callsinstyle.jpg
Nach einer derart einmaligen Vorstellung bedarf es natürlich eines ebenso würdigen Werbespots - Asus schüttelt für das Padfone beides locker aus dem Ärmel. Wo bleibt das iPad, an dem ich endlich auch Anrufe "in style" (ab 1:30) entgegennehmen kann? (via @iPhoneblog)

Posted by Leo at 12:26 | Permalink | Kommentare (12)

Tipp für US-Serienbeobachter: TV Forecast fürs iPad preisgesenkt

tvforecast.jpg
Der praktische (US-)TV-Serien-Vorschau-Kalender TV Forecast HD ist derzeit in seiner iPad-Version zum halben Preis für 80 Cent (Affiliate-Link) zu haben. TV Forecast zählt zu den ersten Anwendungen, die per iCloud ihren Datenbestand zwischen der iPad- und der eigenständigen iPhone-Version (Affiliate-Link) synchron hält.

Posted by Leo at 11:35 | Permalink | Kommentare (1)

AirServer unterstützt AirPlay Mirroring ebenfalls auf dem Mac

airserver_mac.jpg
Nach Reflection unterstützt mit AirServer ein alter Mac-AirPlay-Bekannter ebenfalls AirPlay Mirroring. AirServer-Bestandsnutzer können das Mirroring-Upgrade für umgerechnet gut 3 Euro zukaufen. Beide Anwendungen kosten als Neukauf jeweils 15 Dollar, dabei bietet AirServer etwas mehr Funktionsumfang und macht den Mac zur allgemeinen AirPlay-Quelle auch für ältere iOS-Geräte. Beide nutzen offenbar denselben Weg, um AirPlay-Mirroring auf dem Mac zugänglich zu machen, Reflection lässt sich für 10 Minuten vor dem Kauf auch testen.

Posted by Leo at 11:22 | Permalink | Kommentare (8)

11. Februar 12

iOS-Adressbuchzugriff: Auch Instagram fragt nun nach

Insta nachfr

Neben einer schlichteren Oberfläche, einem neuen Filter und Clarity Lux, wartet Instagram 2.1 mit einer weiteren Neuerung auf: Vor dem Zugriff auf das Adressbuch fragt die App nun nach. Ein weiser Schritt in Reaktion auf das Drama um den insgeheimen Adressbuch-Upload von Path. Instagram hat dies zwar bislang schon vorsichtiger gehandhabt und den Abgleich der Adressdaten erst nach Nutzerwauswahl der Freundessuche durchgeführt, aber der eindeutige Vorab-Hinweis ist klar zu bevorzugen (auch wenn Instagram den Adress-Upload bei Auswahl der Option offenbar schon länger wenigstens erwähnt). So halb-erfreulich eine derartige Entwickler-Selbstverpflichtung sein mag, so sehr fehlt weiterhin Apples Zugriffsbegrenzung durch iOS und zwar sowohl auf die Adress- als auch die Kalenderdaten des Nutzers, schließlich lassen sich letztere bisher ebenso simpel durch Apps abgreifen. (via tnw)

Posted by Leo at 18:15 | Permalink | Kommentare (11)

10. Februar 12

Was Apple von Chrome für Android lernen könnte [Update]

Vor wenigen Tagen warf Google eine erste Beta von Chrome in den Android Market. Damit hat Android (4.0 aufwärts) nicht nur plötzlich und überfälligerweise einen ziemlich großartigen mobilen Browser, sondern iOS-Safari auch einen würdigen Kontrahenten, von dem sich Apple durchaus Details abschneiden könnte:
tabsync_chrome.png
Während der Bookmark-Abgleich über iCloud als passabel durchgeht (solange er funktioniert), trumpft Chrome Sync auch mit sämtlichen zuletzt in der Desktop-Version geöffneten Tabs auf – dies ermöglicht einen wirklich nahtlosen Wechsel vom Desktop-Browser zur mobilen Spielart. Zudem lassen sich einzelne Seiten aufs Mobilgerät pushen (auch in einer Offline-fähigen Variante); eine zwar schon bekannte Funktion für die es auch iOS-seitig etliche Apps gibt, aber die direkte Integration in den Browser scheint doch einen Hauch vorteilhafter.
chrome_quer.jpg
Der Wechsel zwischen offenen Seiten gestaltet sich auf dem iPhone zwar angenehm, doch ist in der Übersicht nur eine Seitenvoransicht voll zu sehen und ein bis zwei weitere zu erahnen - Chrome zeigt dahingegen gut fünf gleichzeitig an und lässt diese wahlweise in der Übersicht mit zwei Fingern größer ziehen. In dieser Kartei-Ansicht kann man offene Seiten leicht per Geste verwerfen, indem diese seitlich (oder nach oben/unten) weggewischt werden. Auf dem iPhone ist dahingegen zielgenau das kleine x zu treffen.
Chrome wechselt außerdem per Ein-Fingerwisch von einer offenen Seite zur nächsten - ähnlich dem App-Wisch-Wechsel auf dem iPad (oder mit Zephyr auf dem iPhone). Das funktioniert erstaunlich gut, wenn man mit dem Finger vom Rand in das Display hereinwischt und kommt so auch nicht dem eventuell nötigen horizontalen Scrollen in die Quere.
linkvorschau_chrome.jpg
Praktisches Beiwerk: Chrome bietet einen schnellen Rückgriff auf zuletzt geschlossene Fenster (das macht Safari auf dem iPad immerhin auch, wenn man den Plus-Knopf für einen neuen Tab länger gedrückt hält) und führt meistbesuchte Seiten mit kleiner Vorschau auf. Nett ist darüber hinaus, nahe aneinander liegende Links vergrößert darzustellen, um Fehl-Taps zu vermeiden.

Update 11.02.12 17:15 Uhr

Guter Fragepunkt aus den Kommentaren und ein weiterer Vorteil von Chrome: Die Zahl der geöffneten Fenster/Tabs ist unbegrenzt während Apple iPhone und iPad willkürlich auf 9 einschränkt. Natürlich muss auch Chrome speicherbedingt schnell nachladen nach einer gewissen Zahl an geöffneten Seiten, aber das geht Safari trotz seiner Begrenzung nicht anders und beide Browser schnappen sich dabei gerne den Cache, der die jeweilige Seite längst nicht immer in ihrer aktuellsten Fassung darstellt. Kleiner Scherz: Bei mehr als 99 offenen Seiten zeigt Chrome statt der Anzahl ein :) an.

Posted by Leo at 19:29 | Permalink | Kommentare (9)

08. Februar 12

Endlich: Tweetbot fürs iPad

Tweetbot ipad

Auf eine höchst großartige Version 2.0 der iPhone-App Tweetbot (Affiliate-Link) folgt plötzlich und endlich auch Tweetbot fürs iPad (Affiliate-Link). Preis: 2,40 Euro, iOS 5 Voraussetzung. Fehlt nur noch eine Mac-Version.

Posted by Leo at 21:07 | Permalink | Kommentare (9)

07. Februar 12

Path - ein weiterer iOS-Adressbuchabgreifer

friend_path.jpg
Aus der langen Liste der Gründe, warum iOS den Zugriff auf das Nutzer-Adressbuch durch eine App nur nach explizitem Abnicken zulassen sollte: Path schnappt sich ohne Hinweis das komplette Adressbuch und packt es auf die eigenen Server. Wenig erfreulich, auch wenn der Path-Chef in den Kommentaren bereits mit den Entschuldigungsarmen rudert und einen "Opt-in" für die nächste iOS-Version (2.0.6) in Aussicht stellt. Während iOS–Apps bei Ortsabfragen zwangsläufig mindestens einen Warnhinweis einblenden, verlässt sich Apple beim Adressbuchzugriff weiterhin auf die Drittentwickler und einen freiwilligen Hinweis – dabei erscheint eine an die Ortsabfrage angelehnte iOS-Einstellung zum Adressbuchzugriff nach wie vor höchst begrüßenswert. Wer sein Adressbuch aus Path entfernt sehen möchte, muss sich umständlich per E-mail an [email protected] wenden.

Update 9.2.12 0:15 Uhr
Path nachfrage

Path 2.0.6 ist inzwischen im App Store erhältlich und fragt nun brav vor dem Adressbuchupload nach. Alle zuvor bereits insgeheim bezogenen Adressdaten hat Path angeblich von seinen Servern gelöscht. Soweit so halbgut, das Grundproblem bleibt aber bestehen solange Apple den möglichen Adressbuchzugriff nicht mit Zwangsmaßnahmen einschränkt.

Posted by Leo at 22:42 | Permalink | Kommentare (6)