15. Juli 09
Mini-Änderungen in Snow Leopard Build 10A411 [Update]
Snow Leopard schreitet ebenfalls schnell voran: Nur wenige Tage nach Build 10A402 veröffentlichte Apple in der vergangenen Nacht über die Softwareaktualisierung den 748MB großen Snow Leopard-Build 10A411.
Screenshot: ooo
Neben Safari 4.0.3 wurde der QuickTime X Player auf Version 10.0 (47) befördert und besitzt ein überarbeitetes Steuerungs-Interface.
Screenshot: dayne33
Weitere Oberflächenänderungen stecken erneut in den Dock-Kontextmenüs: Links zu sehen ist 10A411, auf der rechten Seite zum Vergleich 10A402.
Update 16:20 Uhr:
(Danke, Andreas!)
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iPhone OS 3.1 Beta 2: Probleme mit Tethering-Hacks?
Exakt zwei Wochen nach der ersten Beta veröffentlichte Apple in der vergangenen Nacht iPhone OS 3.1 Beta 2 (Build 7C106c) sowie das zugehörige SDK für Entwickler. Die bislang entdeckten Änderungen: Die Beschriftung beim Trimmen eines iPhone 3GS-Videos wurde angepasst - seit der ersten Beta lässt sich das Originalvideo beibehalten. Ars Technica berichtet außerdem, dass bei der Entwicklung auch eine drahtlose Verbindung zum iPhone per WLAN möglich sei, unter anderem um den Dock-Connector für den Anschluss und Test von Dritt-Accessoires frei zu halten. Nach ersten Berichten (z.B. im Macrumors-Forum) gibt es außerdem Probleme mit bestimmten Tethering-Hacks, so dass nach der Installation von iPhone OS 3.1b2 die (selbstfabrizierte) Möglichkeit zum Tethering ganz verschwunden sein soll oder sich nicht mehr nutzen lässt. Allerdings ist noch unklar, welche Methodik zur Tethering-Aktivierung und welche Carrier dies genau betrifft. (Danke, Torsten!)
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14. Juli 09
App Store: 65.000 Anwendungen, 100.000 Entwickler, 1,5 Milliarden Downloads [Update]
Apple wirft heute erneut per Pressemeldung Zahlen zum gerade einjährigen App Store in den Raum: Mehr als 1,5 Milliarden Programme sollen inzwischen dort bezogen worden sein - bis zur ersten Milliarde hatte es noch neun Monate gedauert, diese wurde Ende April überschritten. Das iPhone-Developer-Programm zählt angeblich mehr als 100.000 registrierte Entwickler, die wiederum den App Store inzwischen mit einem Angebot von 65.000 Applikationen bestücken.
«The App Store is like nothing the industry has ever seen before in both scale and quality,» so Steve Jobs. «With 1.5 billion apps downloaded, it is going to be very hard for others to catch up.»
Zu den durch den App Store erzielten Umsätzen äußert sich Apple weiterhin nicht. «Apple hat bislang mehr als 40 Millionen Geräte, auf denen Anwendungen aus dem App Store ausgeführt werden können, ausgeliefert.» Etwas mehr als die Hälfte davon sind iPhones - eine genauere Aufteilung wird mit Apples kommenden Quartalszahlen möglich, die nächste Woche verkündet werden.
Update 15:30 Uhr
Zum weiteren Zahlenvergleich: Im März 2009 vermeldete Apple 800 Millionen App Store-Downloads, 30 Millionen iPhone OS-Geräte, 50.000 zahlende Entwickler und 25.000 Applikationen. 96% aller eingereichten Anwendungen wurden bis dahin angeblich für den App Store zugelassen. Damit verdoppelte sich die Zahl der Entwickler allein in den letzten vier Monaten und die durchschnittliche Zahl an heruntergeladenen Drittprogrammen stieg von 27 auf 38 pro iPhone OS-Gerät.
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App Store: Songtext zeigt aktuellen Liedtext an [Update]
Songtext zeigt den Text zum aktuell mit der iPod.app abgespielten Lied an oder liefert die Lyrics für die Inhalte bei zufälliger Wiedergabe und stellt stets die vertrauten iPod-Kontrollelemente für Lauter/Leiser, Play/Pause und das Vor- und Zurückspringen innerhalb sowie zwischen Titeln bereit. Der Liedtext wird schnell abgerufen, falls dieser im über 700.000 Titel zählenden Bestand von LyricWiki zu finden ist. Die Anwendung Songtext selbst speichert zwar jeden Text über einen bestimmten Zeitraum, bedingt durch die iPhone OS-Beschränkungen kann dieser allerdings nicht automatisch dem jeweiligen Musiktitel permanent hinzugefügt werden (und ist damit weder in iPod.app zu finden, noch wird dieser bei der Synchronisation mit iTunes zurück auf den Rechner übertragen). Songtext setzt iPhone OS 3.0 voraus und kostet zum Einführungspreis 80 Cent: iTunes-Affiliate-Link.
Update 14:15 Uhr: Ole Begemann berichtet über seinen Einsatz des neuen Music Player Frameworks bei der Entwicklung von Songtext.
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13. Juli 09
Die Probleme von Apples Push-Benachrichtigungsdienst: WLAN-Aussetzer, Akkuverbrauch, limitierte Anzeige
Push-Benachrichtigungen sind toll. Prowl zeigt derzeit am beeindruckendsten die weitreichenden Möglichkeiten des Dienstes, doch schon die simple Sofortinformation über neue Twitter-Nachrichten oder Instant-Messages lässt das iPhone deutlich lebhafter werden und mag für manchen durchaus die SMS-Nachrichten endgültig aufs Abstellgleis schicken. Insgesamt zählt Apples Push-Notification-Service neben Copy&Paste und Spotlight fraglos zu den ebenso tiefgreifenden wie entscheidenden Neuerungen in iPhone OS 3.0.
Bei all dieser Push-Glorie bleibt vorerst jedoch eine Reihe von gewichtigen Schwierigkeiten, die sich auch fernab eines hacktivierten iPhones und dessen wackeligem Pushfix auftun: Selbst wenn sich die Push-Benachrichtigungen in der von Apple propagierten Weise sparsamer gestalten sollten als die den Drittentwicklern untersagten Hintergrundprozesse, so bleibt der Akkuverbrauch dennoch erheblich. Hinzu kommt, dass durch die Benachrichtigungen das iPhone tendenziell (noch) mehr benutzt wird und damit zusätzlich an der Akkulaufzeit gesägt wird. Sind Push-Benachrichtigungen und Push-Mails aktiviert, lässt sich grob mit 10% Akkuschwund pro Stunde rechnen, wenn nur ab und an eine neue Meldung angesehen wird. Nach spätestens zehn Stunden ist das iPhone dann leergelaufen und dabei wurde weder telefoniert noch groß gesurft und schon gar nicht gespielt.
Die größte Hürde einer intensiven Push-Nutzung liegt neben dem Akkuverbrauch im veralteten und stark einschränkenden Benachrichtigungssystem des iPhone OS selbst. Seit Version 1.0 erscheinen Benachrichtigungen (z.B. neue SMS-Nachrichten) unverändert in ihrem eigenen unflexiblen Dialogfenster, das die aktuelle aktive iPhone-Nutzung störend unterbricht und eine unmittelbare Reaktion erzwingt. Ist das iPhone gerade nicht in Benutzung, verbleibt die Nachricht auf dem "gesperrten" Bildschirm - verschwindet aber sofort, falls das iPhone erst nach einiger Zeit entsperrt wird. Dann hilft nur noch ein eventuell vorhandenes Icon-Badge um den Inhalt der Nachricht im jeweiligen Programm aufzustöbern. Erschwerend tritt hinzu, dass stets nur die letzte bzw. neueste Nachricht angezeigt werden kann. Bleibt das iPhone für einen kleinen Zeitraum unbeobachtet, muss man sich die verpassten Nachrichten mühevoll zusammensuchen. All dies ist wahrlich keine neue Problematik, doch durch die drastisch zunehmende Zahl an Nachrichten werden die Limitierungen des iPhone OS-Benachrichtigungssystems um so schmerzhaft deutlich, wie heute auch ausführlich MG Siegler thematisierte.
Zu diesen zwei Push-Hürden des iPhones selbst gesellt sich ein externes Problem, das glücklicherweise längst nicht jeden trifft: In manchen Konstellationen aus Modem und WLAN-Router kann es zu einem kompletten Auslieferungsstopp von Push-Benachrichtigungen kommen. Die Kombination von Speedport-Modem W 721V und einer Time Capsule verhindert beispielsweise bei mir den Empfang von Push-Nachrichten auf einem iPod touch im heimischen WLAN komplett. Das iPhone erhält seltsamerweise dennoch manchmal Push-Nachrichten im (selben) WLAN, doch dies endet meist nach einem bestimmten Zeitraum und das obwohl die Push-Benachrichtigungen beim iPhone im Standby-Betrieb automatisch über das Mobilfunknetz ausgeliefert werden - hier muss ein zusätzlicher Bug im iPhone OS die nahtlose Übergabe der Verbindung zum Push-Notification-Server beim Standby-Wechsel vom WLAN ins Mobilfunknetz vereiteln. Deaktiviert man den WLAN-Empfang am iPhone selbst, trudeln die Push-Benachrichtigungen unmittelbar wieder ein - derzeit der einzige Ausweg.
Ein Großteil der Schuld dürfte (ebenso wie bei Back to my Mac-Problemen) beim Speedport-Router zu suchen sein, dies wurde auch in der aktuellen Bits und so-Folge nochmals breit besprochen (ab ungefähr Stunde 2:09). Rund ein Drittel der Antwortenden auf eine kurze Twitter-Nachfrage vor wenigen Tagen berichtete ebenfalls von Push-Problemen im WLAN - hierbei wäre es hilfreich, wenn in den Kommentaren bei eigenen Push-Problemen jeweils Modem/Router vermerkt würden.
Auf den kräftigeren Akkuverbrauch kann man sich meist einstellen und Apple dürfte dabei hoffentlich noch Möglichkeiten zur Optimierung haben. Die Beseitigung des WLAN-Pushproblems könnte schon komplizierter ausfallen, denn zumindest in Hinblick auf BTMM tappt Apple offenbar weiter im Dunkeln und die Hersteller bzw. Anbieter der problematischen DSL-Modems kümmert es oft ebenfalls nicht sonderlich. Für iPod touch-Nutzer ist dies ein potentielles Desaster, denn im Fall eines VDSL-Anschlusses lässt sich das Speedport-Modem nicht ohne weiteres gegen eine Alternative tauschen. Das Benachrichtigungssystem des iPhones schließlich bedarf dringend einer grundlegenden Überarbeitung und es bleibt zu hoffen, dass Apple sich diesem Ziel bereits widmet - ob ein entsprechender Fortschritt allerdings vor iPhone OS 4.0 im kommenden Jahr zu sehen sein wird, bleibt offen.
Posted by Leo at 20:14 | Permalink | Kommentare (27) | TrackBack (0)
Twitter-Push-Benachrichtigungsdienste im Vergleich: IM+, Prowl, Boxcar, Tweet Push, iTweetReply
Noch bieten die Platzhirsche unter den zahlreichen iPhone-Twitter-Clients selbst keine Unterstützung für Push-Benachrichtigungen an, doch eine ganze Reihe an Applikationen füllt inzwischen diese Lücke und leitet sowohl öffentliche Ansprache oder Erwähnung des eigenen Twitter-Benutzernamens wie auch die privaten Direktnachrichten direkt auf iPhone oder iPod touch weiter.
iPhone-Anwendungen, die nebenbei auch Tweets pushen:
IM+ war die erste Anwendung, die Tweets (Mentions und DMs) über Apples Push-Benachrichtigungsdienst aufs iPhone schickt, ist aber -wie am Namen unschwer zu erkennen- vorrangig ein Instant Messenger. Die Twitter-Integration ist dabei zumindest in Hinblick auf die @mentions und Direktnachrichten passabel ausgefallen, so dass darüber schnell geantwortet werden kann. Als vollwertiger Twitter-Client ist IM+ aber kaum zu nutzen. Eine weitere derzeitige Beschränkung: Es lässt sich nur ein einziger Twitter-Account hinterlegen. IM+ kostet momentan 9 Euro: iTunes-Affiliate-Link.
Prowl gibt es ebenfalls schon für einige Tage und es ist eine der wohl spannendsten Anwendungen rund um den noch jungen Push-Benachrichtigungsdienst. Dabei ist Prowl allerdings nicht direkt auf Twitter ausgelegt, sondern pusht einfach all das, was sich per Growl anzeigen lässt, die API nutzt oder unter Windows beispielsweise auf Snarl oder Growl for Windows zurückgreift. Dies setzt voraus, dass irgendwo ein eigener Rechner mit installiertem Growl konstant läuft, dann sind die Benachrichtigungsmöglichkeiten beinahe unbegrenzt. So lassen sich mit Prowl natürlich auch beliebig Tweets verschiedener Twitter-Accounts ans eigene iPhone weiterleiten und mit Hilfe weiterer Programme können beispielsweise auch Twitter-Suchergebnisse nahezu live gepusht werden - Twitterjunkie sei Dank. Prowl kostet 2,40 Euro: iTunes-Affiliate-Link.
Reine Tweet-Pusher, die sich nicht als Twitter-Clients tarnen:
Boxcar und Tweet Push sind ausschließlich auf die Push-Benachrichtigung über neue Tweets ausgelegt. Sie fragen stellvertretend in Zwei-Minuten-Intervallen die für den eigenen Twitter-Account eintreffenden Nachrichten ab und leiten diese dann direkt weiter.
Boxcar enthält ein eigenes (wenig schickes) Interface für Direct Messages, Mentions werden hingegen in einem Twitter-Client der Wahl geöffnet - wobei die Wahl derzeit nur zwischen Tweetie und Twitterific besteht (dies dürfte in einer künftigen Version ausgebaut werden). Auch ist Boxcar vorerst leider auf Push-Benachrichtigungen zu einem einzigen Twitter-Account beschränkt.
Im Gegensatz zu IM+ und Prowl zeigt die iPhone-Applikation derzeit kein Icon-Badge ("Kennzeichen") an, das zusätzlich über die Zahl der eingegangenen (und noch unbeachteten) Push-Nachrichten informieren würde. Leider wird als Ton-Benachrichtigung zudem nur der Standard-SMS-Sound angeboten.
Sollten allerdings in kurzem Zeitraum mehrere Tweets eingegangen sein, weist Boxcar mit einer Erwähnung (+x more) in der Benachrichtigung darauf hin. Ein zusätzlicher Pluspunkt ist, dass Boxcar OAuth einsetzt und das eigene Twitter-Passwort dem Dienst deshalb nicht anzuvertrauen ist. Boxcar kostet derzeit reduziert 1,60 Euro: iTunes-Affiliate-Link.
Tweet Push entspricht vom Funktionsumfang weitestgehend Boxcar, enthält kein DM-Interface und öffnet @replies bzw. Mentions und Direktnachrichten sofort im bevorzugten Twitter-Client (dabei stehen neben Tweetie und Twitterific auch Twitterfon und Twittelator zur Auswahl).
Tweet Push verfolgt ein anderes Geschäftsmodell als Boxcar und lässt sich das fortlaufende Pushen als Abodienst bezahlen. Die Applikation selbst kostet 80 Cent (iTunes-Affiliate-Link), darin sind die Push-Benachrichtigungen für einen Twitter-Account über einen Monat hin enthalten. Jeder weitere Account sowie jeder weitere Monat kostet ebenfalls wiederum 80 Cent, die sich per In-App-Kauf begleichen lassen.
Tweet Push setzt deshalb einen Account beim Entwickler The Polar Bear Farm voraus, der sich direkt über die iPhone-Applikation einrichten lässt. Mit diesem Account können zudem die Server-Einstellungen zu den Push-Benachrichtigungen selbst in geringem Umfang angepasst werden und es lässt sich sogar die eigene Timeline wahlweise pushen - interessant also, wenn man nur einer sehr überschaubaren Zahl an Leuten folgt und über praktisch jeden Tweet informiert werden möchte.
Ebenso wie bei Boxcar fehlt bei das Icon-Badge, außerdem zeigt Tweet Push nur die jeweils letzte neue Nachricht an und erwähnt auch keine vorhergehenden.
Twitter-Clients, die auch Push-Benachrichtigungen unterstützen:
iTweetReply gibt sich als rudimentärer Twitter-Client aus und benachrichtigt zugleich per Push. Zusätzlich sollen in einer kommenden Version andere "große" Twitter-Clients integriert werden, so dass bei eingehender Push-Benachrichtigung auch diese anstelle von iTweetReply geöffnet werden können (wie es auch Boxcar und Tweet Push handhaben). iTweetReply habe ich selbst noch nicht ausprobiert. Die Anwendung kostet 1,60 Euro: iTunes-Affiliate-Link.
iTwitter sei nur kurz erwähnt, da zwar die Worte Twitter und Push-Notification in der Beschreibung vorkommen, aber lediglich Nachrichten zwischen den Nutzern dieses Programms gepusht werden und es damit nur von äußerst eingeschränktem Nutzen ist. Als Twitter-Client selbst ist iTwitter zudem nicht sonderlich attraktiv. Preis: 3 Euro - iTunes-Affiliate-Link.
Anmerkung:
Die Benachrichtigungen laufen in allen Fällen zwangsläufig über einen zusätzlichen Server des Anbieters sowie über Apples Push-Notification-Server, der die letztendliche Auslieferung übernimmt. Die meisten der Anbieter erfordern zudem das Hinterlegen der eigenen Twitter-Zugangsdaten, da sie stellvertretend auf ihrem Server den eigenen Twitter-Account abrufen müssen. Bei Prowl ist letzteres nicht der Fall, da nur die lokal vom eigenen Rechner abgerufenen Tweets weitergeleitet werden. Boxcar nutzt wie erwähnt außerdem OAuth und erfordert damit die Anmeldung bei Twitter über eine Browser-Anmeldemaske in der Applikation, benötigt aber selbst nicht das Passwort und der gestattete Zugriff lässt sich jederzeit über http://twitter.com/account/connections rückgängig machen. Auch Tweet Push will zu einem späteren Zeitpunkt OAuth verwenden, hält dies derzeit aber noch nicht für "production ready".
Fazit:
IM+ und Prowl leisten mir seit Tagen bzw. Wochen bereits gute Dienste, doch als reine eigenständige Twitter-Push-Lösung würde ich derzeit am ehesten Boxcar empfehlen - zumindest solange man sich auf einen zu pushenden Twitter-Account (vorerst) beschränken kann. Tweet Push ist zwar reizvoll durch seine Mehr-Account-Unterstützung und die serverseitigen Konfigurationsmöglichkeiten, allerdings erwies sich der Dienst bei mir bislang als eher unzuverlässig.
Sollte Tweet Push seine Probleme in den Griff bekommen, ist es ebenfalls ein interessantes Angebot. Das Geschäftsmodell wirkt zudem nachhaltiger, erfordert aber, die "Restlaufzeit" im Blick zu behalten und nach Bedarf weitere Monate der Nutzung hinzuzukaufen.
Gerade Boxcar und Tweet Push dürften allerdings insgesamt nicht mehr als Lückenfüller darstellen, bis die Push-Benachrichtigungen eben auch in den üblichen Twitter-Clients integriert wurden - um diese Zeit zu überbrücken, taugen Boxcar ebenso wie Prowl hervorragend.
Wer mich mit Push-Benachrichtigungen bewerfen will, kann dies über @fscklog bewerkstelligen. Und wer gerne per Push über neue Artikel im fscklog informiert werden will, könnte sich dies mit Prowl und einer Twitterjunkie-Suche nach from:@fscklog_art selbst zusammenbiegen.
Posted by Leo at 11:28 | Permalink | Kommentare (17) | TrackBack (0)
12. Juli 09
Worms landet im App Store (Video)
Die iPhone-Version von Worms ist im App Store zum Preis von 4 Euro angekommen: iTunes-Affiliate-Link. Worms setzt iPhone OS 2.2.1 voraus und ist 75,2MB groß. (Danke, Mark!)
Update 14:40 Uhr: Das "überholte" (und gewöhnungsbedürftige) iPhone-Steuerungssystem sagt mir nach den ersten Spielminuten durchaus zu, allerdings wirkt das Zoomen und Scrollen selbst auf einem iPhone 3GS teils zäh und manche Bildschirmberührung scheint nicht unmittelbar wahrgenommen zu werden.
Posted by Leo at 13:54 | Permalink | Kommentare (15) | TrackBack (0)
Reduziert zum App Store-Jubiläum: Byline, Delivery Status touch, Groceries, geoDefense
Apple gratulierte sich selbst schon frühzeitig zum ersten Jahrestag des App Store, der eigentlich erst gestern über die Bühne ging. Eine zusammenfassende Abhandlung zu den anhaltenden Problemen des App Stores aus Entwicklersicht bietet Craig Hockenberry und Tap to Play! widmet sich der Evolution des florierenden iPhone-Spiele-Angebots in den vergangenen zwölf Monaten.
Etliche iPhone-Entwickler senken zu diesem Anlass kurzzeitig ihre Preise und nachfolgend seien einige Applikationen genannt, die ich selbst mit besonderem Vergnügen nutze:
Byline steckt Google Reader in eine eigene iPhone-Applikation. Kein zwingendes Pflichtprogramm, aber eine nette Ergänzung, gerade wenn man auf Artikel auch offline zugreifen möchte. 1,60 Euro statt 4 Euro: iTunes-Affiliate-Link. Update 18:05 Uhr: Byline ist bereits wieder zu seinem Normalpreis zurückgekehrt (Danke, geri!)
Delivery Status touch ergänzt das entsprechende Dashboard-Widget um eine ebenso empfehlenswerte iPhone-Anwendung zur Sendungsverfolgung. 80 Cent statt 2,40 Euro: iTunes-Affiliate-Link.
Groceries (Einkäufe) erwähnte ich unlängst bereits - es bleibt meine favorisierte Einkaufszettel-Applikation, die die Produkte nach Warengruppen sortiert, die sich wiederum der eigenen Marschrichtung durch den Supermarkt anpassen lassen und damit nahezu kontextsensitiv das Einkaufen beschleunigen. Zudem lässt sich Groceries schlau auf deutsche Produktenamen einstellen, selbst wenn das iPhone OS in englischer Originalfassung genutzt wird. 80 Cent statt 3 Euro: iTunes-Affiliate-Link.
geoDefense bleibt eine der Perlen im Tower-Defense-Genre des App Store und ist derzeit wieder für 80 Cent (statt 3 Euro) zu haben: iTunes-Affiliate-Link.
Posted by Leo at 13:33 | Permalink | Kommentare (11) | TrackBack (0)
11. Juli 09
Video der Interfaceänderungen in Snow Leopard Build 10A402
Kurzes Demonstrationsvideo der kleinen Änderungen rund ums Dock und die Stacks in Snow Leopard Build 10A402.
Posted by Leo at 13:33 | Permalink | Kommentare (9) | TrackBack (0)
10. Juli 09
Auch in Safari 4: Neuer Tab statt neues Fenster

Seit Safari 3.1 lassen sich per versteckter Einstellung Links statt in einem neuen Fenster direkt in einem neuen Tab öffnen. Diese Möglichkeit verschwand kurzzeitig aus Entwicklerversionen von Safari 4, kehrte aber glücklicherweise mit den öffentlichen Versionen zurück und kann auch in Safari 4.0.2 wie gewohnt mit dem Terminalbefehl
defaults write com.apple.Safari TargetedClicksCreateTabs -bool true
aktiviert werden (Safari vorher beenden). Der ursprüngliche Zustand lässt sich durch
defaults delete com.apple.Safari TargetedClicksCreateTabs
wiederherstellen. (via macworld.com)
Posted by Leo at 15:22 | Permalink | Kommentare (24) | TrackBack (0)