14. Juli 09

Sammelsurium: Plastik-Klinke bei Apple-Kopfhörern, Snow Stack, AppleID-Schutz, freies iPhone in Neuseeland, etc.

inear_klinke.jpg
Es begann bei Kopfhörer und Ladekabel des iPod shuffle der dritten Generation und pflanzte sich inzwischen fort zu Apples Kopfhörern mit Mikro und Fernbedienung sowie auch den In-Ears: Der Klinkenstecker wird von unbeugsamem Plastik umgeben statt in der vorherigen labbrigen Gummibeschichtung zu enden. (Danke, @mark3k!)
--

Snow Stack - «A new 3D CSS Visual Effects demo using pure HTML, WebKit’s 3D CSS Effects extensions and JavaScript.» Kann live sowohl in Safari unter 10.6 oder mit WebKit Nightly ab Build 45754 betrachtet werden. (via Macrumors)
--

Apple gibt solide Tipps, um MobileMe- alias Apple ID- alias iTunes-Account (etc.) möglichst sicher zu halten. Ist der eigene Geburtstag beispielsweise öffentlich bekannt, sollte ein falsches Datum im Account angegeben werden (diese Information wird nämlich beim Zurücksetzen des Passworts mit herangezogen).
--

Der Beipackzettel von Mac OS X 10.5.8 Build 9L25: « “Save As… ” in Mail app now works».
--

Neben Hongkong und Italien ist Neuseeland ein weiteres Land, in dem Apple das iPhone vertrags- und netlockfrei selbst anbietet. Kostenpunkt für das iPhone 3GS mit 16GB: Rund 520 Euro. (Danke, Manfred!)
Update 21:05 Uhr: Auch in Australien wird das iPhone direkt von Apple angeboten, eine Entwicklung, die sich hoffentlich schnell weiter ausdehnt. (Danke, Michael!)
--

Apples ausführliches Supportdokument zum iTunes-Backup von iPhone und iPod touch wurde um die Neuerungen im Zusammenspiel mit iPhone OS 3.0 erweitert.
--

Navigon zeigt Screenshots des kommenden ersten MobileNavigator-Updates. (Danke, jackl!)
--

Kleine Anpassungen bei Delivery Status 4.8.3.
--

iPhone Explorer ist eine nicht sonderlich schöne, aber dafür kostenlose Möglichkeit, auch ohne Jailbreak auf das Nutzerverzeichnis des angebundenen iPhones zuzugreifen. Praktisch beispielsweise, wenn das iPhone eine lange Sprachaufzeichnung nicht mehr abspielen und/oder herausrücken will - diese findet sich dann im Ordner 'Recordings'. (Danke, ghobi!)

Posted by Leo at 20:10 | Permalink | Kommentare (10) | TrackBack (0)

purplesn0w: geohots Software-Unlock für das iPhone 3GS

Die Schneelage wird zusehends unübersichtlicher: Auf redsn0w und ultrasn0w antwortet geohot mit seiner eigenen Entsperrlösung für das iPhone 3GS, die auf den Namen purplesn0w hört. purplesn0w möchte dabei eine effektivere und problemfreiere Entsperrung des iPhone 3GS bieten als ultrasn0w, ist derzeit aber noch in einem sehr jungen Stadium und setzt vorerst ein legitim aktiviertes iPhone 3GS voraus - die Hacktivierungs-Möglichkeit soll aber schon bald ergänzt werden. com.geohot.purplesn0w findet sich zur Installation in Cydia, wenn apt.gehohot.com als Quelle hinzugefügt worden ist. (via @geohot)

Posted by Leo at 09:47 | Permalink | Kommentare (11) | TrackBack (0)

13. Juli 09

Die Probleme von Apples Push-Benachrichtigungsdienst: WLAN-Aussetzer, Akkuverbrauch, limitierte Anzeige

apple_pns.jpgPush-Benachrichtigungen sind toll. Prowl zeigt derzeit am beeindruckendsten die weitreichenden Möglichkeiten des Dienstes, doch schon die simple Sofortinformation über neue Twitter-Nachrichten oder Instant-Messages lässt das iPhone deutlich lebhafter werden und mag für manchen durchaus die SMS-Nachrichten endgültig aufs Abstellgleis schicken. Insgesamt zählt Apples Push-Notification-Service neben Copy&Paste und Spotlight fraglos zu den ebenso tiefgreifenden wie entscheidenden Neuerungen in iPhone OS 3.0.

Bei all dieser Push-Glorie bleibt vorerst jedoch eine Reihe von gewichtigen Schwierigkeiten, die sich auch fernab eines hacktivierten iPhones und dessen wackeligem Pushfix auftun: Selbst wenn sich die Push-Benachrichtigungen in der von Apple propagierten Weise sparsamer gestalten sollten als die den Drittentwicklern untersagten Hintergrundprozesse, so bleibt der Akkuverbrauch dennoch erheblich. Hinzu kommt, dass durch die Benachrichtigungen das iPhone tendenziell (noch) mehr benutzt wird und damit zusätzlich an der Akkulaufzeit gesägt wird. Sind Push-Benachrichtigungen und Push-Mails aktiviert, lässt sich grob mit 10% Akkuschwund pro Stunde rechnen, wenn nur ab und an eine neue Meldung angesehen wird. Nach spätestens zehn Stunden ist das iPhone dann leergelaufen und dabei wurde weder telefoniert noch groß gesurft und schon gar nicht gespielt.

Die größte Hürde einer intensiven Push-Nutzung liegt neben dem Akkuverbrauch im veralteten und stark einschränkenden Benachrichtigungssystem des iPhone OS selbst. Seit Version 1.0 erscheinen Benachrichtigungen (z.B. neue SMS-Nachrichten) unverändert in ihrem eigenen unflexiblen Dialogfenster, das die aktuelle aktive iPhone-Nutzung störend unterbricht und eine unmittelbare Reaktion erzwingt. Ist das iPhone gerade nicht in Benutzung, verbleibt die Nachricht auf dem "gesperrten" Bildschirm - verschwindet aber sofort, falls das iPhone erst nach einiger Zeit entsperrt wird. Dann hilft nur noch ein eventuell vorhandenes Icon-Badge um den Inhalt der Nachricht im jeweiligen Programm aufzustöbern. Erschwerend tritt hinzu, dass stets nur die letzte bzw. neueste Nachricht angezeigt werden kann. Bleibt das iPhone für einen kleinen Zeitraum unbeobachtet, muss man sich die verpassten Nachrichten mühevoll zusammensuchen. All dies ist wahrlich keine neue Problematik, doch durch die drastisch zunehmende Zahl an Nachrichten werden die Limitierungen des iPhone OS-Benachrichtigungssystems um so schmerzhaft deutlich, wie heute auch ausführlich MG Siegler thematisierte.

Zu diesen zwei Push-Hürden des iPhones selbst gesellt sich ein externes Problem, das glücklicherweise längst nicht jeden trifft: In manchen Konstellationen aus Modem und WLAN-Router kann es zu einem kompletten Auslieferungsstopp von Push-Benachrichtigungen kommen. Die Kombination von Speedport-Modem W 721V und einer Time Capsule verhindert beispielsweise bei mir den Empfang von Push-Nachrichten auf einem iPod touch im heimischen WLAN komplett. Das iPhone erhält seltsamerweise dennoch manchmal Push-Nachrichten im (selben) WLAN, doch dies endet meist nach einem bestimmten Zeitraum und das obwohl die Push-Benachrichtigungen beim iPhone im Standby-Betrieb automatisch über das Mobilfunknetz ausgeliefert werden - hier muss ein zusätzlicher Bug im iPhone OS die nahtlose Übergabe der Verbindung zum Push-Notification-Server beim Standby-Wechsel vom WLAN ins Mobilfunknetz vereiteln. Deaktiviert man den WLAN-Empfang am iPhone selbst, trudeln die Push-Benachrichtigungen unmittelbar wieder ein - derzeit der einzige Ausweg.
Ein Großteil der Schuld dürfte (ebenso wie bei Back to my Mac-Problemen) beim Speedport-Router zu suchen sein, dies wurde auch in der aktuellen Bits und so-Folge nochmals breit besprochen (ab ungefähr Stunde 2:09). Rund ein Drittel der Antwortenden auf eine kurze Twitter-Nachfrage vor wenigen Tagen berichtete ebenfalls von Push-Problemen im WLAN - hierbei wäre es hilfreich, wenn in den Kommentaren bei eigenen Push-Problemen jeweils Modem/Router vermerkt würden.

Auf den kräftigeren Akkuverbrauch kann man sich meist einstellen und Apple dürfte dabei hoffentlich noch Möglichkeiten zur Optimierung haben. Die Beseitigung des WLAN-Pushproblems könnte schon komplizierter ausfallen, denn zumindest in Hinblick auf BTMM tappt Apple offenbar weiter im Dunkeln und die Hersteller bzw. Anbieter der problematischen DSL-Modems kümmert es oft ebenfalls nicht sonderlich. Für iPod touch-Nutzer ist dies ein potentielles Desaster, denn im Fall eines VDSL-Anschlusses lässt sich das Speedport-Modem nicht ohne weiteres gegen eine Alternative tauschen. Das Benachrichtigungssystem des iPhones schließlich bedarf dringend einer grundlegenden Überarbeitung und es bleibt zu hoffen, dass Apple sich diesem Ziel bereits widmet - ob ein entsprechender Fortschritt allerdings vor iPhone OS 4.0 im kommenden Jahr zu sehen sein wird, bleibt offen.

Posted by Leo at 20:14 | Permalink | Kommentare (27) | TrackBack (0)

Bericht: Apples 9,7" Touchscreen-Netbook erscheint im Oktober

Wie die China Times (Übersetzung im Macrumors-Forum) unter Berufung auf taiwanische High-Tech-Zulieferer berichtet, könnte Apple im Oktober sein erstes Touchscreen-Netbook vorstellen. Entsprechende Produktionsaufträge gingen angeblich an Foxconn, Dynapack sowie Wintek, die den 9,7-Zoll großen Touchscreen (wie auch im Frühjahr 2009 bereits mehrfach gemeldet) für den seit langem prognostizierten Lückenfüller zwischen MacBook und iPod touch liefern sollen. Noch bleibt in sämtlichen bisherigen Berichten offen, ob Apple eher mit klassischer Hardware-Tastatur in Richtung Netbook schielt oder sich in Tablet-Form rein auf den Touchscreen verlassen wird und welches OS dafür letztendlich zum Einsatz kommen soll. Das Gerät könnte bei einem Preis um 800 US-Dollar angesiedelt werden, so die China Times. (Danke, Mark!)

Posted by Leo at 12:34 | Permalink | Kommentare (52) | TrackBack (0)

Twitter-Push-Benachrichtigungsdienste im Vergleich: IM+, Prowl, Boxcar, Tweet Push, iTweetReply

Noch bieten die Platzhirsche unter den zahlreichen iPhone-Twitter-Clients selbst keine Unterstützung für Push-Benachrichtigungen an, doch eine ganze Reihe an Applikationen füllt inzwischen diese Lücke und leitet sowohl öffentliche Ansprache oder Erwähnung des eigenen Twitter-Benutzernamens wie auch die privaten Direktnachrichten direkt auf iPhone oder iPod touch weiter.

iPhone-Anwendungen, die nebenbei auch Tweets pushen:

implus_twitter.jpg
IM+ war die erste Anwendung, die Tweets (Mentions und DMs) über Apples Push-Benachrichtigungsdienst aufs iPhone schickt, ist aber -wie am Namen unschwer zu erkennen- vorrangig ein Instant Messenger. Die Twitter-Integration ist dabei zumindest in Hinblick auf die @mentions und Direktnachrichten passabel ausgefallen, so dass darüber schnell geantwortet werden kann. Als vollwertiger Twitter-Client ist IM+ aber kaum zu nutzen. Eine weitere derzeitige Beschränkung: Es lässt sich nur ein einziger Twitter-Account hinterlegen. IM+ kostet momentan 9 Euro: iTunes-Affiliate-Link.

prowl.png
Prowl gibt es ebenfalls schon für einige Tage und es ist eine der wohl spannendsten Anwendungen rund um den noch jungen Push-Benachrichtigungsdienst. Dabei ist Prowl allerdings nicht direkt auf Twitter ausgelegt, sondern pusht einfach all das, was sich per Growl anzeigen lässt, die API nutzt oder unter Windows beispielsweise auf Snarl oder Growl for Windows zurückgreift. Dies setzt voraus, dass irgendwo ein eigener Rechner mit installiertem Growl konstant läuft, dann sind die Benachrichtigungsmöglichkeiten beinahe unbegrenzt. So lassen sich mit Prowl natürlich auch beliebig Tweets verschiedener Twitter-Accounts ans eigene iPhone weiterleiten und mit Hilfe weiterer Programme können beispielsweise auch Twitter-Suchergebnisse nahezu live gepusht werden - Twitterjunkie sei Dank. Prowl kostet 2,40 Euro: iTunes-Affiliate-Link.


Reine Tweet-Pusher, die sich nicht als Twitter-Clients tarnen:

Boxcar und Tweet Push sind ausschließlich auf die Push-Benachrichtigung über neue Tweets ausgelegt. Sie fragen stellvertretend in Zwei-Minuten-Intervallen die für den eigenen Twitter-Account eintreffenden Nachrichten ab und leiten diese dann direkt weiter.

boxcar.png
Boxcar enthält ein eigenes (wenig schickes) Interface für Direct Messages, Mentions werden hingegen in einem Twitter-Client der Wahl geöffnet - wobei die Wahl derzeit nur zwischen Tweetie und Twitterific besteht (dies dürfte in einer künftigen Version ausgebaut werden). Auch ist Boxcar vorerst leider auf Push-Benachrichtigungen zu einem einzigen Twitter-Account beschränkt.
Im Gegensatz zu IM+ und Prowl zeigt die iPhone-Applikation derzeit kein Icon-Badge ("Kennzeichen") an, das zusätzlich über die Zahl der eingegangenen (und noch unbeachteten) Push-Nachrichten informieren würde. Leider wird als Ton-Benachrichtigung zudem nur der Standard-SMS-Sound angeboten.

plusone.png

Sollten allerdings in kurzem Zeitraum mehrere Tweets eingegangen sein, weist Boxcar mit einer Erwähnung (+x more) in der Benachrichtigung darauf hin. Ein zusätzlicher Pluspunkt ist, dass Boxcar OAuth einsetzt und das eigene Twitter-Passwort dem Dienst deshalb nicht anzuvertrauen ist. Boxcar kostet derzeit reduziert 1,60 Euro: iTunes-Affiliate-Link.


Tweet Push entspricht vom Funktionsumfang weitestgehend Boxcar, enthält kein DM-Interface und öffnet @replies bzw. Mentions und Direktnachrichten sofort im bevorzugten Twitter-Client (dabei stehen neben Tweetie und Twitterific auch Twitterfon und Twittelator zur Auswahl).

purchase_tweetpush.png
Tweet Push verfolgt ein anderes Geschäftsmodell als Boxcar und lässt sich das fortlaufende Pushen als Abodienst bezahlen. Die Applikation selbst kostet 80 Cent (iTunes-Affiliate-Link), darin sind die Push-Benachrichtigungen für einen Twitter-Account über einen Monat hin enthalten. Jeder weitere Account sowie jeder weitere Monat kostet ebenfalls wiederum 80 Cent, die sich per In-App-Kauf begleichen lassen.

push_settings.png
Tweet Push setzt deshalb einen Account beim Entwickler The Polar Bear Farm voraus, der sich direkt über die iPhone-Applikation einrichten lässt. Mit diesem Account können zudem die Server-Einstellungen zu den Push-Benachrichtigungen selbst in geringem Umfang angepasst werden und es lässt sich sogar die eigene Timeline wahlweise pushen - interessant also, wenn man nur einer sehr überschaubaren Zahl an Leuten folgt und über praktisch jeden Tweet informiert werden möchte.
Ebenso wie bei Boxcar fehlt bei das Icon-Badge, außerdem zeigt Tweet Push nur die jeweils letzte neue Nachricht an und erwähnt auch keine vorhergehenden.

Twitter-Clients, die auch Push-Benachrichtigungen unterstützen:

itweetreply.jpg
iTweetReply gibt sich als rudimentärer Twitter-Client aus und benachrichtigt zugleich per Push. Zusätzlich sollen in einer kommenden Version andere "große" Twitter-Clients integriert werden, so dass bei eingehender Push-Benachrichtigung auch diese anstelle von iTweetReply geöffnet werden können (wie es auch Boxcar und Tweet Push handhaben). iTweetReply habe ich selbst noch nicht ausprobiert. Die Anwendung kostet 1,60 Euro: iTunes-Affiliate-Link.

itwitter.png
iTwitter sei nur kurz erwähnt, da zwar die Worte Twitter und Push-Notification in der Beschreibung vorkommen, aber lediglich Nachrichten zwischen den Nutzern dieses Programms gepusht werden und es damit nur von äußerst eingeschränktem Nutzen ist. Als Twitter-Client selbst ist iTwitter zudem nicht sonderlich attraktiv. Preis: 3 Euro - iTunes-Affiliate-Link.

Anmerkung:
Die Benachrichtigungen laufen in allen Fällen zwangsläufig über einen zusätzlichen Server des Anbieters sowie über Apples Push-Notification-Server, der die letztendliche Auslieferung übernimmt. Die meisten der Anbieter erfordern zudem das Hinterlegen der eigenen Twitter-Zugangsdaten, da sie stellvertretend auf ihrem Server den eigenen Twitter-Account abrufen müssen. Bei Prowl ist letzteres nicht der Fall, da nur die lokal vom eigenen Rechner abgerufenen Tweets weitergeleitet werden. Boxcar nutzt wie erwähnt außerdem OAuth und erfordert damit die Anmeldung bei Twitter über eine Browser-Anmeldemaske in der Applikation, benötigt aber selbst nicht das Passwort und der gestattete Zugriff lässt sich jederzeit über http://twitter.com/account/connections rückgängig machen. Auch Tweet Push will zu einem späteren Zeitpunkt OAuth verwenden, hält dies derzeit aber noch nicht für "production ready".


Fazit:
IM+ und Prowl leisten mir seit Tagen bzw. Wochen bereits gute Dienste, doch als reine eigenständige Twitter-Push-Lösung würde ich derzeit am ehesten Boxcar empfehlen - zumindest solange man sich auf einen zu pushenden Twitter-Account (vorerst) beschränken kann. Tweet Push ist zwar reizvoll durch seine Mehr-Account-Unterstützung und die serverseitigen Konfigurationsmöglichkeiten, allerdings erwies sich der Dienst bei mir bislang als eher unzuverlässig.
tweetpush_problem.jpg
Sollte Tweet Push seine Probleme in den Griff bekommen, ist es ebenfalls ein interessantes Angebot. Das Geschäftsmodell wirkt zudem nachhaltiger, erfordert aber, die "Restlaufzeit" im Blick zu behalten und nach Bedarf weitere Monate der Nutzung hinzuzukaufen.

Gerade Boxcar und Tweet Push dürften allerdings insgesamt nicht mehr als Lückenfüller darstellen, bis die Push-Benachrichtigungen eben auch in den üblichen Twitter-Clients integriert wurden - um diese Zeit zu überbrücken, taugen Boxcar ebenso wie Prowl hervorragend.

Wer mich mit Push-Benachrichtigungen bewerfen will, kann dies über @fscklog bewerkstelligen. Und wer gerne per Push über neue Artikel im fscklog informiert werden will, könnte sich dies mit Prowl und einer Twitterjunkie-Suche nach from:@fscklog_art selbst zusammenbiegen.

Posted by Leo at 11:28 | Permalink | Kommentare (17) | TrackBack (0)

11. Juli 09

T-Mobile: Kein kostenloses iPhone-Tethering für Complete-Verträge der 1. Generation

tethering.jpgiPhone-Kunden bei T-Mobile Deutschland, die sich ihren Complete-Vertrag der 1. Generation bewahrt haben, dürfen das jeweils enthaltene Datenvolumen bekanntlich auch außerhalb des iPhones oder eines anderen Mobiltelefons frei nutzen - beispielsweise mit einem HSPA-USB-Stick oder in einem Netbook mit integriertem UMTS-Modem. In den Anfang 2009 erneuerten und derzeit aktuellen Complete-Tarifen wird diese Art der Datennutzung nicht mehr gewährt, sondern im Kleingedruckten vertraglich explizit ausgeschlossen. Entsprechend bietet T-Mobile voraussichtlich ab September 2009 eine kostenpflichtige Tethering-Option an, die die Nutzung des iPhones (iPhone 3G und iPhone 3GS mit iPhone OS 3.0) als Modem ermöglicht. Auch für Kunden mit einem Complete-Vertrag der 1. Generation wird das iPhone-Tethering auf offiziellem Wege allerdings nur in Form dieser kostenpflichtigen Option aktiviert und nicht etwa kostenlos freigeschaltet. «Es gibt beim Thema Tethering keine unterschiedliche Behandlung von iPhone-Verträgen der 1. und 2. Generation», so ein Telekom-Sprecher gegenüber fscklog.com. Der Preis für die Tethering-Option wurde bislang noch nicht bekanntgegeben. (Dank an Constantin und alle weiteren Tippgeber!)

Posted by Leo at 20:52 | Permalink | Kommentare (80) | TrackBack (0)

10. Juli 09

Sammelsurium: Selbstortung im Browser, MobileNavigator lite, iPod nano-Rückruf dementiert, Probleme mit optionaler Seagate-Platte, etc.

mylocation_browser.png
Der eigene Aufenthaltsort lässt sich neuerdings auch von maps.google.de hervorkramen, wenn ein passender Browser eingesetzt wird. Firefox 3.5 unterstützt dies von Haus aus, ebenso wie jeder andere Browser, der die jüngste Google Gears-Version installiert hat. Google wertet dafür die IP-Adresse sowie die WLAN-Netzwerke der eigenen Umgebung zur Standortbestimmung aus - das "Mein Standort"-Ergebnis dürfte damit in reichlich WLAN-abgedeckten Stadtgebieten durchaus sehr genau ausfallen. Der eigene Aufenthaltsort wird dann in gewohnter Form mit einem eingekreisten blauen Punkt dargestellt.
--

Apple dementiert eine Rückrufaktion des iPod nano (Generation 1) in Korea: «"Since August last year, we have repaired or exchanged our first-generation iPod Nano products which showed signs of battery overheating," Apple Korea said in a statement. "Our policy has not changed in Korea and in any other countries."»
--

Die 500GB-Festplatte mit 7.200rpm, die Apple für das 15" und 17" MacBook Pro optional anbietet, scheint mit Geräuschen und kurzen Systemhängern störend auf sich aufmerksam zu machen. Das Problem liegt offenbar an der verwendeten Seagate-Platte Momentus 7200.4 ST9500420ASG, die auch in anderen PCs ähnliche Geräusche aufweist. Apple ist sich der Problematik angeblich bewusst. (Danke, Simon!)
--

mbp_sturz.jpg
MacBook Pro, aus 1,5 Metern Höhe auf Steinboden gestürzt. Unibody nu leicht gedellt, aber die abdeckende Displayscheibe ist der Schwachpunkt. Danke für die Fotos, Lorenz!
display_sturz.jpg
--

navigon_ipod.jpg
Navigons MobileNavigator ist in seiner kostenlosen Lite-Fassung im App Store angekommen (iTunes-Affiliate-Link). Das Kartenmaterial umfasst Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein, eine "aktive Routenführung" ist nicht möglich. (Danke, Marcel und an alle weiteren Tippgeber!)

Posted by Leo at 12:50 | Permalink | Kommentare (21) | TrackBack (0)

09. Juli 09

Sammelsurium: TMC für MobileNavigator, iPhone 3GS RAMgenehm, Zubehörprobleme mit iPhone OS 3.0, Rückruf iPod nano 1G, etc.

Bernd Hahn, Head of Product Management / Software bei Navigon, antwortet im Expertenchat von pocketnavigation.de auf die Frage nach TMC: «TMC ist uns natürlich sehr wichtig und wir arbeiten mit Hochdruck an diesem Thema. Wir planen, TMC unseren Usern noch in diesem Sommer anbieten zu können. Wir werden das im iPhone integrierte GSM Modul verwenden.» Eine Reihe weiterer Themen rund um den MobileNavigator (iTunes-Affiliate-Link) wird zudem abgehandelt: So arbeitet Navigon derzeit ebenfalls "an verschiedenen Halterkonzepten", eins davon offenbar (ebenso wie TomTom) mit eigenem GPS-Modul. (via schimanke.org)
--

Dass der verdoppelte Arbeitsspeicher des iPhone 3GS massiv zur empfundenen Geschwindigkeitsteigerung beiträgt, zeigten schon die ersten Videos - so müssen beispielsweise Seiten in MobileSafari nur selten neu geladen werden. John Cassanta verglich die RAM-Aufteilung von iPhone 3G und iPhone 3GS, die nochmals unterstreicht, welchen Mehrwert die Verdopplung tatsächlich bietet.
--

Nachtrag zu den Problemen mit iPhone OS 3.0: Wie mir mehrere Leser schrieben, gibt es auch mit zertifiziertem Zubehör noch etliche Schwierigkeiten, worauf z.B. Alpine selbst hinweist. Alpines Kundenservice erklärt: «Ihr Gerät selber hat somit keinen Defekt. Es arbeitet derzeit nur mit dem OS 3.0 nicht zusammen. Wir hoffen derzeit dringendst darauf, das hier schnellstmöglich (auch von Apple - OS 3.1) abhilfe geschaffen wird.» (Danke, Sascha und an alle weiteren Tippgeber!)

Unabhängig von iPhone OS 3.0 besteht eine (teils auftretende) Inkompatibilität des iPhone 3GS mit verschiedenen V-Moda-Kopfhörern (u.a. Vibe Duo und Vibe II). Laut V-Moda liegt es an der geänderten Hardware des iPhones (das nun erstmals die Fernbedienung der Apple-Kopfhörer unterstützt) und V-Moda plant offenbar, ein kompatibles Modell demnächst anzubieten. (Danke, Thorsten!)
--

sehbrille.png
Gesichtet in Bozen. Danke für das Foto, Lorenz!
--

Eine Koreanische Behörde forderte laut Dow Jones Apple zum Rückruf der ersten iPod nano-Generation auf. Diese war in der Vergangenheit immer wieder durch Überhitzung und Schmorbrände aufgefallen. Schon im vergangenen Jahr erklärte Apple, dass es «in "äußerst raren" Fällen (Apple spricht von 0,001 Prozent der ersten iPod nano-Generation) zu Überhitzung und Deformation» kommen kann, bedingt durch den Akku eines bestimmten Zulieferers. Apple tauscht die betroffenen Modelle aus.
--

Das US-Patentamt veröffentlichte am heutigen Donnerstag über 30 Apple-Patentanträgen, die überwiegend sehr konkret mit dem iPhone zu tun haben: Darunter finden sich Kontrollfilter für Textnachrichten, kontextbezogene Hinweise auf noch ungelesene Nachrichten, das Interface der Maps-Applikation, das erneute Senden gescheiterter SMS-Nachrichten an mehrere Empfänger, die Möglichkeit, hinterlassene Voicemail-Nachrichten erneut selbst anzuhören sowie Gesichts- und Objekterkennung. AppleInsider hat einige Ausschnitte zusammengestellt.
--

Weitere spärliche Ive-Zitate: « "Apple's goal isn't to make money. Our goal is to design and develop and bring to market good products," he explained. "We trust as a consequence of that, people will like them, and as another consequence we'll make some money. But we're really clear about what our goals are." This focus, he continued, has driven Apple to produce only a small number of high quality products. "We try not to bring out another product that's just different," he said. "'Different' and 'new' is relatively easy. Doing something that's genuinely better is very hard."»

Posted by Leo at 18:46 | Permalink | Kommentare (16) | TrackBack (0)

Safari 4.0.2 erschienen

safari_402.png
Safari 4.0.2 «verbessert die Stabilität der Nitro-Javascript-Engine und enthält auch die neuesten Kompatibilitäts- und Sicherheitsupdates». 40,2 Megabyte groß, anschließender Neustart erforderlich. (Danke an memo und alle weiteren Tippgeber!)

Posted by Leo at 00:32 | Permalink | Kommentare (18) | TrackBack (0)

08. Juli 09

Sammelsurium: Tipps für Mac OS X und iPhone OS, augmentierte Tweets, Apple-Quartalszahlen, Ives Riesen-iPod-Geschenk, Gigaset-Sync, etc.

einsetzen_anpassen.png
Tipp für Mac OS X: Wer sich beim Einsetzen per cmd+V oft über "falsch" formatierten Text ärgert und lieber das Einfüg-Verhalten von "Einsetzen und Stil anpassen" hätte (ohne sich das fingerverrenkende cmd+alt+shift+V anzutrainieren), der kann das entsprechende Tastenkürzel systemweit umbiegen: Dafür muss in den Systemeinstellungen unter Tastatur & Maus - Tastaturkurzbefehle ein neuer Shortcut für "Alle Programme" angelegt werden - Inhalt (falls Mac OS X in deutscher Sprachfassung genutzt wird) siehe Screenshot. Die Änderung verhindert allerdings das gewohnte Einsetzen per cmd+V an einigen Stellen (z.B. das Einfügen kopierter Bilder in iChat oder das Einsetzen in die Adress- bzw. Betreffzeile neuer E-Mails in Mail.app) - wer dies häufig nutzt, sollte entweder auf die Modifikation verzichten oder einen zweiten globalen Shortcut für 'Einsetzen' anlegen, z.B. cmd+alt+V. (via @robotspacer und macosxhints.com)

Tipp fürs iPhone OS: Wird für das E-Mail-Verschicken von Fotos statt "Senden" in der Foto-Applikation "Kopieren" gewählt, lassen sich nicht nur mehr als fünf Fotos gleichzeitig in eine neue E-Mail packen, sondern diese werden auch in voller Auflösung verschickt (statt einer automatischen Reduzierung auf 800x600 Pixel). Klappt allerdings leider nicht beim Verschicken von Videos des iPhone 3GS - diese werden stets zwangsweise auf 480x360 zurückgestuft und lassen sich gar nicht erst per Copy&Paste in eine neue Mail befördern. (via macosxhints.com)
--

Augmentierte Twitter-Realität - Apple zickt derzeit bei der App Store-Zulassung offenbar aufgrund der "semi-SDK-konformen" Einbettung des Videohintergrundes. (via @gerritvanaaken)
--

Am Abend des 21. Juli wird Apple die eigenen Geschäftszahlen Q309 für das vergangene Quartal bekanntgeben und mit Analysten besprechen.
--

ipod_geschenk.jpg
Jonathan Ive verschenkt manchmal offensichtlich riesige pinke iPods an Freunde zum Geburtstag. (via MacRumors)
--

mac_classic.jpg
Macintosh Classic als iPhone-Filz-Hülle. Derzeit ausverkauft. (via Make)
--

QuickSync für Mac OS X soll Kontakte über Bluetooth mit folgenden Gigaset-Modellen abgleichen: SL785, SL780, SL78H, SL565, SL560, SL56, SL375, SL370, SL37H, S685, S680, SX685 isdn, SX680 isdn, S685 IP und S68H. (Nicht getestet - Danke, Marco!)
--

Die wunderbar praktische iPhone-Einkaufsliste Groceries ist derzeit für 80 Cent im App Store zu haben: iTunes-Affiliate-Link.

Posted by Leo at 19:25 | Permalink | Kommentare (20) | TrackBack (0)