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26.02.2004

Microsoft und Napster gegen den iTunes Music Store

Laut einem Artikel der New York Post (und damit vorerst im Land der lustigen Gerüchte und wüsten Spekulationen) schiebt MS etwas 'marketing muscle' hinter den arg schwächelnden Napster Store:
"They certainly don't want to see [Apple] become so dominant it becomes the de facto service," said Michael Goodman, an analyst with the Yankee Group. "Microsoft doesn't really care how many stores there are, but it does care that they're established."
Microsoft talks up the diversity of its format, called ".wma," noting that more than 60 digital-music players support it.
But that very diversity may be hurting .wma, as marketing efforts are disjointed compared to Apple. There are a dozen online music stores supporting the .wma format, but they command only about 30 percent total market share, according to estimates from Nielsen SoundScan."

Der Krieg der Formate wird uns dieses Jahr sicher noch ordentlich bei Laune halten, die MacGuardians widmen sich der oben genannten Angelegenheit in schöner Ausführlichkeit:
"Was sollte Apple noch tun? WMA einsetzen? iTunes und iPod WMA-kompatibel machen, was ja durchaus möglich ist, wie man seit den jüngsten Berichten weiß? Nein. Diese Tür muss Apple nicht öffnen, es wäre eine defensive Strategie. Natürlich könnte man manchen Napster-Kunden wahrscheinlich zu einem iPod-Kauf animieren. Aber was wäre mit AAC? AAC hat momentan den größeren Marktanteil, kurioserweise aber eigentlich die geringere Verbreitung - wenn man einfach einmal die Anzahl der Stores sich anschaut, die AAC einsetzen. Ein WMA-iPod würde demnach eher den WMA-Stores nutzen, was Apple trotz nochmals potentiell steigender iPod-Absätze nicht schmecken kann."

Posted by Leo at 22:15 | Permalink

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