« Die stets gleichen Forderungen an iPod und iTMS | Start | MacOrama für den 25. März 2004 »

24.03.2004

Das Märchen mit der Geldstrafe

Es war einmal ein Mann, der verdiente rund 26.000 EUR im Jahr, hatte ein Sparbuch mit gut 43.000 EUR in der Hinterhand und wurde nach 5 Jahren auf der Anklagebank zu einer Geldstrafe in Höhe von 497 EUR und 20 Cent verurteilt...

Mehr zu diesem merkwürdigen Märchen bei futurezone.ORF.at:
"Auflösung der Verkettung von Windows und Windows Media Player und Offenlegung von Serverschnittstellen - das sind knapp zusammengefasst die Kernpunkte des Urteils. EU-Kommissar Mario Monti hat sich gegen Ende seiner Amtszeit persönlich dafür eingesetzt, einen Präsedenzfall zu schaffen.
Durch die Gegenklagen Microsofts könnte sich das endgültige Urteil jedoch noch vier bis sieben Jahre verzögern."

Bei ZDNet UK findet sich eine brauchbare Frage&Antwort-Spiel:
Where does the money go?
The money goes into the EU's central budget.

Does Microsoft have to pay the fine if it appeals to the European Court of First Instance (CFI) and seeks interim measures?
In case of appeals to the CFI, it is normal practice that instead of paying the fine outright, companies, with the agreement of the Commission, provide a bank guarantee. Any fine that is paid subsequently has interest payable on it. The interest rate is that applied by the European Central Bank to its main refinancing operations on the first day of the month in which the decision is adopted, plus 3.5 percentage points. In the present case, that is 5.50 percent. This is normal practice in all decisions with fines.

Die entsprechende Diskussion bei Slashdot.

Posted by Leo at 17:34 | Permalink

TrackBack

TrackBack-Adresse für diesen Eintrag:
https://www.typepad.com/services/trackback/6a00d83451c7b569e200d8353941ca69e2

Listed below are links to weblogs that reference Das Märchen mit der Geldstrafe: