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30.10.2006

Potpourri zum Wochenbeginn [Update]

Ein paar nachgereichte Geschichten der vergangenen Tage, die bislang leider noch in ihren Tabs vor sich hinschlummerten:
Apple erweiterte den eigenen Multifunktions-Handheld-Patentantrag mit einer Alternative zum Touchscreen: "Electronic Device Having Display and Surrounding Touch Sensitive Bezel for User Interface and Control". Dabei wird ein Gerät über den berührungsempfindlichen Rahmen des Displays bedient, nicht über das Display selbst.
Rahmensteuerung
Über einen Sensor wird die aktuelle Lage erfasst und die Bedienelemente entsprechend der Hochkant- oder Querformatnutzung angepasst:
Bezel Quer
Sollte ein derartiges Steuerungskonzept tatsächlich in einem künftigen iPod zum Einsatz kommen, wird man auf das ikonische Clickwheel nicht zwingend verzichten müssen. Es kehrt in dieser Variante in Form von drucksensitiven Plättchen zurück, die auf einem ansonsten berührungsunempfindlichen Display liegen.
Bezel Clickwheel
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Das hinkendste Gerücht der vergangenen Tagen stammt mal wieder von DigiTimes, laut denen ab kommendem Mai ein 15,4" MacBook von Foxconn produziert werden soll. «Following the launch of 13.3-inch models, Apple has decided to push 15.4-inch notebooks, the sources said.» Höchstwahrscheinlich ist irgendwo ein 'Pro' in der Übersetzung verloren gegangen.
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Engadget verweist auf Threads im MacNN-Forum und den Apple Discussions, in denen MacBook-Nutzer von Rissen (an der linken Vorderseite) in ihrem MacBook-Gehäuse berichten. Momentan wohl eher als unschöne Einzelfall-Erscheinung zu werten, aber Apple hatte z.B. beim Cube bereits Probleme mit feinen Risslinien, die allerdings als 'normal' abgehandelt wurden.
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In einem Interview mit Le Figaro (Google Übersetzung) wiederholte Ronald Garriques -Chef von Motorolas Mobilsparte- was Motorola-CEO Zander schon vor einem Jahr zum Besten gab: iTunes mobile ist auf Apples Wunsch hin limitiert (auf 100 Titel) und Apple wird ein eigenes Mobiltelefon auf den Markt bringen. («Mais ses fonctions ont été limitées, à la demande d'Apple. Pour le reste, la firme dirigée par Steve Jobs lancera son iPhone.»)
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MacFixIt hat nachrecherchiert, warum im neuen MacBook Pro (und iMac) das RAM-Limit ausgerechnet bei 3GB liegt: «The MacBook Pro Core 2 Duo presumably uses Intel's 945PM chipset, which can physically handle 4 GB of DDR2 RAM. However, a number of items that must be stored in physical RAM space, and when RAM reaches 4 GB, there is some overlap. In other words, in a 3 GB RAM configuration, there is no overlap with the memory ranges required for certain system functions. Between 3 GB and 4 GB, however, system memory attempts to occupy space that is already assigned to these functions. For instance, the PCI Express RAM allocation occurs at somewhere around 3.5 GB of RAM and requires 256 MB of RAM. Thus, the virtual space between 3.5 GB of RAM and 3.75 GB of RAM is occupied by PCI Express data. So in a system with 3 GB of RAM, nothing is being wasted because the memory space required by PCI Express is still between 3.5 and 3.75 GB, and the installed system RAM does not violate this space.»
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Für Besitzer der ersten iPod shuffle-Generation veröffentlichte Apple das iPod shuffle Reset Utility, das unter anderem das orange-grüne "Blinken des Todes" beheben soll.
flash of death
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Wie schon alle vorherigen x86-Versionen von 10.4.x kann inzwischen auch 10.4.8 auf jedwede DOSe gehackt gepackt werden: «Vor kurzem hat Apple nun die Quellen für den Intel-Kernel von Mac OS X veröffentlicht (für den Zugriff ist ein kostenloses Apple-Entwickler-Konto nötig) – die Karten waren neu gemischt. Nun vermelden zwei Hacker namens Semthex und Vitaliy unabhängig voneinander, daraus einen auf Standard-PCs lauffähigen Mac-OS-X-Kernel erstellt zu haben. Semthex stellt in seinem Blog auch die modifizierten Kernel-Quellen zum Download bereit. Damit soll sich ein Kernel übersetzen lassen, der weder einen High Precision Event Timer (HPET) noch einen Prozessor mit Execution Protection (NX, no execute) oder SSE3 voraussetzt», fasst heise zusammen.
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Greenpeace ließ sich von der Londoner Mac Expo werfen: «Apple made no official statement about Greenpeace's removal, however they apparently advised XPO Group to use this statement: "Greenpeace violated MacExpo exhibitor agreement by booking a stand at the show with a false name. After several complaints MacExpo asked Greenpeace to leave the show."» ars.
Update: Greenpeace schildert bei Macworld UK die eigene Sicht der Dinge: «Speaking to Macworld, Zeina Al-Hajj, Greenpeace International Toxics Campaign said: “We registered as an environmental NGO (non governmental organisation) called Green My Apple, so it’s not like we were hiding anything”.»
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Kevin Finisterre bastelte aus seinem Inqtana-Bluetooth-Wurm einen "Auto rooter" für Linux, mit dem es möglich sein soll einen ungepatchten Mac bei aktiviertem Bluetooth zu attackieren. Der Angreifer ist in der Lage völlig unbemerkt einen Benutzeraccount mit Root-Rechten anzulegen, auf den daraufhin per Ethernet oder WLAN zugegriffen werden kann. Die genutzte Bluetooth-Schwachstelle wurde allerdings im Sommer 2005 bereits per Security Update 2005-006 für 10.3 und 10.4 behoben.

Posted by Leo at 10:54 | Permalink

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