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25.04.2007

iPhone-Nachbau mit Tasten

Tastphone
iPhone-Duplikate wurden uns in den letzten Monaten reichlich vorgelegt, doch das bei m8cool.com schon vor einigen Tagen gezeigte 'IP2000' stellt alles vorherige ordentlich in den Schatten - und das durch Tasten. Ebensowenig zu verachten ist dabei die als kleine Hommage an das Vorbild integrierte Apfelumfassung der Kamera auf der Geräterückseite:
"Apple" Cam
Zwei weitere Fotos des auch per Stift zu bedienenden IP2000 nach dem Klick.

IP2000 Stifteingabe
iPhone Tastatur

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Die schwierige Suche nach dem passenden (mobilen) Datentarif [Update]

Während Hochgeschwindigkeits-DSL-Zugänge einem inzwischen an jeder Ecke nachgeworfen werden, sind die Datentarife der Mobilfunkanbieter bislang weitgehend so albern, dass diese kaum nähere Betrachtung rechtfertigen. In den vergangenen Monaten gerieten die Preise glücklicherweise in merkliche Bewegung und mit etwas Rechercheaufwand sind bezahlbare mobile Datentarife zu finden: Thomas hat sich die Mühe gemacht, das komplette Angebot von O2 ausführlich zu studieren und seine Erkenntnisse detailliert niederzuschreiben. Ein guter Ausgangspunkt für jeden, der dort seinen Vertrag laufen hat. Knappkalkulierern sei zudem ein Blick auf Simyo angeraten, dort gibt es derzeit zwar (noch) kein UMTS, aber dafür surft es sich vom Mobiltelefon aus per GPRS für 24 Cent pro MB durchaus passabel. Persönlich nutze ich seit Monaten mit überwiegender Zufriedenheit den Daten-Flatrate-Klassiker von Base, der sich leider nur für 25 Euro pro Monat zu einem Telefon-Base-Vertrag (mindestens 15 Euro pro Monat) hinzubuchen lässt. Für Hardcore-Mobil-Surfer steht seit gestern außerdem eine 40 Euro-pro-Monat-Flat von MoobiCent bereit, die auf das Netz von Vodafone setzt und HSDPA-Geschwindigkeiten von bis zu 3,6 MBit/s bieten soll (zu der mir bislang allerdings noch keine Erfahrungsberichte bekannt sind).
Update: Künftig soll die Base-Datenflat auch ohne zwangsläufigen Sprachvertrag zu haben sein.

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iQuiz für Apple TV?

iQuizApples jüngstes Spiel für den iPod namens iQuiz aka 'iPod Quiz' macht nicht nur durch seinen ungewöhnlichen Preis aufmerksam, sondern auch durch ein Erweiterungskonzept, mit dem sich fröhlich Fragen und Hintergrundmotive selbst nachliefern (und tauschen) lassen. Davon abgesehen ist eine Steuerung per Apple Remote unschwer im Bereich des Vorstellbaren und damit liegt der Gedanke an ein erstes Spiel für Apple TV nicht allzu fern. Hinweise auf zarte Spieleambitionen beim Apple TV gab es in den vergangenen Monaten zur Genüge und als notwendiges aber nicht hinreichendes Randdetail bleibt beachtenswert, dass iQuiz als einziges iPod-Spiel iTunes 7.1 voraussetzt - exakt die iTunes-Version also, die für den Apple TV-Betrieb erforderlich ist.

Posted by Leo at 11:09 | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack (0)

Weitere Schwachstellen in QuickTime

Neben dem MBP-Hack auf der CanSecWest-Konferenz, der sich letztlich als QT-Schwachstelle entpuppte, sind weitere offene Sicherheitslücken in QuickTime (bis 7.1.5) zu verzeichnen. Laut Tom Ferris besteht darin eine Heap-Overflow-Anfälligkeit durch manipulierte .mov-Dateien und eine Integer-Overflow-Anfälligkeit mit zurechtgebogenen .mp4-Dateien. Beide Spielarten können QuickTime zum Absturz bringen und potentiell das Ausführen von Schadcode (mit den Rechten des angemeldeten Nutzers) ermöglichen. Beide Problemfälle wurden Apple bereits 2006 mitgeteilt, ersterer bereits vor über einem Jahr.

Posted by Leo at 10:48 | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Spannende Zeiten für den vierjährigen iTunes Store

Beinahe vier Jahre ist der iTunes Store inzwischen alt, aber abgesehen von überfrierenden Höllen, massivem Wachstum der Verkaufszahlen (und des Angebots) blieben drei Grundgewissheiten über die Jahre konstant: DRM auf jedem Stück, 128kbps AAC-Dateien und 0,99 Cent pro Titel. Ab Mai wird dies ins Wanken geraten, denn im Verbund mit EMI stehen dann erstmals DRM-freie Musiktitel als 256kbps AAC-Files für 1,29 Euro Stückpreis zusätzlich bereit. Bei den wohl bereits begonnenen jährlichen Verhandlungen zwischen Steve Jobs und den Major-Labels dürfte es diesmal deshalb hoch hergehen - während die Musikindustrie variable Preise, ein Abomodell und Paketangebote einfordert, wird für iTunes DRM-freie Musik weit oben auf der Agenda stehen. Ein neuer Konkurrent könnte sich zudem in Form von Amazon ebenfalls im Mai dazu aufschwingen seinen (seit Ewigkeiten gemunkelten) Online-Musikladen zu eröffnen: Bestückt mit einem reinen MP3-Angebot soll dieser sein, völlig frei von DRM - womit Apple durchaus der Rücken bei den eigenen Verhandlungen gestärkt werden dürfte. Und als ob damit nicht für genug Spannung im kommenden Monat beim Verkauf von digitaler Musik über das Netz gesorgt wäre, könnte ein weiteres kleines Detail den Onlinekauf künftig schmackhafter machen. Nachdem nämlich Gracenote (allseits durch die CDDB vertraut) im Sommer 2006 eine Masse an Rechten zur Veröffentlichung unzähliger Liedtexte gekauft hatte, lizenzierte Yahoo diese nun für das eigene Online-Musikangebot und wird demnächst gut 400.000 Songtexte darüber zur Verfügung stellen. Gracenote befindet sich angeblich auch mit iTunes in Verhandlungen, insofern sollte auch dort in naher Zukunft mit dem passenden Text zum gekauften Lied gerechnet werden. «"We wouldn't be in the business to launch just one service, so stay tuned," so der Chef von Gracenote.»

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17" MacBook Pro weiterhin mit Problemakku [Update]

17" MBP Problemakku
Die Flut an Berichten über problematische Akkus im 17" MacBook Pro nimmt kein Ende. Nach etlichen weiteren E-Mails erreichten mich heute unter anderem diese Fotos von Kris (Danke!), der mit Schwierigkeiten noch in der Lage war, den Akku aus seinem MBP zu bekommen. Apple tauscht in diesen Fällen zwar anstandslos und meist schnell (solange Nachschub da ist), doch die Frage nach einem Rückruf drängt sich mehrer und schwerer auf.
Update: Auch MacBidouille berichtet heute darüber. Offenbar sind in erster Linie Core Duo-MBPs betroffen und die entsprechenden Akkus, deren Seriennummer mit UUUS0A enden.

Posted by Leo at 01:31 | Permalink | Kommentare (4) | TrackBack (0)

24.04.2007

M8 miniOne: iPhone-Klon distanziert sich vom Original

Meizu Minione
Meizu unternimmt erste Schritte, um die deutlichen iPhone-Anleihen beim hauseigenen M8 miniOne etwas weniger offensichtlich zu machen. Bis es den Sprung nach Europa schafft wird das miniOne angeblich sowieso seine Telefonfunktion verloren haben und damit möglicherweise nur moderaten Zorn von Apples Rechtsabteilung auf sich ziehen. (via Engadget)

Posted by Leo at 18:22 | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

Pete Doherty führt sein MacBook spazieren

Dohertys MacBook-Handhaltung
Boulevardsprenksel: Babyshambles-Frontmann und Kate Moss' "bessere" (plus dementierte) Hälfte Pete Doherty wurde in London mit routiniertem Spazierstock, Gitarrenkoffer und interessanter MacBook-Tragetechnik gesichtet. Bildquelle: WENN (Danke, Heiko!) Komplettes Foto nach dem Klick.

Pete Doherty Macbook-Spaziergang
Bildquelle: WENN.

Posted by Leo at 17:52 | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack (0)

Aktienoptionen: Ex-Apple-Finanzchef einigt sich mit SEC [Update]

Apples ehemaliger Finanzchef Fred Anderson war im Rahmen der an Apple-Mitarbeiter zweifelhaft vergebenen Aktienoptionen in den Fokus der US-Börsenaufsicht geraten. Laut dem Wall Street Journal (zitiert von Reuters) stimmte Anderson nun einem Vergleich mit der SEC zu, der ihn $150.000 Strafe und rund 3,5 Millionen US-Dollar Optionsgewinne kostet. Im Gegenzug wird der Ex-CFO keinerlei Fehlverhalten eingestehen müssen und kann so unter anderem weiterhin Mitglied im Verwaltungsrat börsennotierter Unternehmen bleiben (seinen Posten im 'Board of Directors' bei Apple gab Anderson bereits nach der internen Untersuchung im vergangenen Oktober auf). Entsprechend verlagert sich die SEC nun auf Apples Ex-Chefanwältin Nancy Heinen, gegen die sie (die SEC) eine Zivilklage anstrengt. Heinen, der vorgeworfen wird eine Optionenvergabe an sie selbst und an Steve Jobs manipuliert zu haben, will sich gegen die Beschuldigungen juristisch zur Wehr setzen. Weiterhin ist unklar, ob diese Entwicklung das komplette Ausmaß der SEC-Untersuchung gegen Apple zeigt und ob die Ermittlungen der US-Staatsanwaltschaft damit zu einem Ende kommen. Weitere Artikel zum Thema von AP und in der NYT.
Update 25.04. 2:00 Uhr: Fred Anderson veröffentlichte über seinen Anwalt ein Statement, laut dem er Steve Jobs auf die Implikationen einer Rückdatierung hinweis: «At the time Mr. Jobs provided Fred this assurance, Fred cautioned Mr. Jobs that the Executive Team grant would have to be priced based on the date of the actual Board agreement or there could be an accounting charge. He further advised Mr. Jobs that the Board would have to confirm its prior approval in a legally satisfactory method.» Juristische Konsequenzen dürften daraus wohl kaum erwachsen, da die SEC vermutlich längst über Andersons Geschichte Bescheid wusste, Jobs bislang jedoch nicht direkt belastete und zugleich bekannt gab, dass sie keine Schritte gegen Apple als Firma einzuleiten gedenkt. «"Steve Jobs is like Teflon," so Analyst Gene Munster gegenüber CNET. "With any other CEO, these last-minute grenades would probably be damaging. (But) whether it's investors or individuals, they feel like if Jobs is in trouble, these cool products I've been getting are in trouble."»

Posted by Leo at 17:29 | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack (0)

iPod Quiz für 1 Euro [Update_2]

iPod Quiz
Unter der Bezeichnung iQuiz hatte es sich letztens schon kurz aus der Deckung erhoben, nun ist das neue iPod-Spiel "iPod Quiz" (iTunes-Link) ganz gewöhnlich im iTunes Store erhältlich - mit der feinen Ausnahme, dass es nur 1 Euro kostet. iPod Quiz will das "Popkultur-Wissen" testen und stellt Fragen zu Musik, Filmen und TV.
Update: Offenbar hatte Apple hierzulande eine markenrechtliches Problem, denn nur in Deutschland läuft das Spiel unter der Bezeichnung 'iPod Quiz' anderenorts ist es als 'iQuiz' betitelt.
Update_2 16:55 Uhr: Zum Erstellen eigener Fragepakete steht inzwischen der iQuiz Maker bei und von Aspyr kostenlos zum Download bereit. Apples eigene Tutorialseite zur Quizerstellung ist ebenfalls online, bislang jedoch nur auf Englisch.

Posted by Leo at 12:53 | Permalink | Kommentare (6) | TrackBack (0)