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27.08.2008

ASA: iPhone-Werbung für "ganzes Internet" ist irreführend (Video)


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Die 'Advertising Standards Authority' (ASA) nimmt Anstoß an einer alten Apple-Werbung, die mit dem iPhone den Zugriff auf das "ganze Internet" verspricht. Dies sei irreführend, da das iPhone weder mit Flash noch mit Java umgehen könne und deshalb nicht in der Lage sei, "all parts of the internet" darzustellen, schreiben die britischen Werbeaufseher in ihrer Einschätzung.
Apple gab darin zu Protokoll, dass dadurch der Unterschied zwischen Mobile Safari und anderen eingeschränkteren mobilen Browsern unterstrichen werden solle, die nur auf WAP oder vom Mobilfunkanbieter vorausgewählte Seiten zugreifen könnten. Nach Ansicht der ASA impliziert "das ganze Internet auf dem iPhone" allerdings, dass auf jegliche Webseite in ihrer Gesamtheit zugegriffen werden kann. Apple hätte die Einschränkungen nicht erklärt und damit die Internetfähigkeiten des iPhones irreführend dargestellt, so die ASA.
Zwei britische Zuschauer hatten sich bei der ASA über den TV-Spot beschwert, der in dieser Form nicht mehr im britischen Fernsehen ausgestrahlt werden darf. Zuletzt hatte sich die ASA 2004 an Apples einstiger Kampagne zum Power Mac G5 gestört, in der dieser als "the world's fastest computer" angepriesen wurde.

Posted by Leo at 08:34 | Permalink

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