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26.11.2008

ASA erteilt iPhone-Spot 'Unslow' Ausstrahlungsverbot

Aufgrund der Beschwerde von 17 Fernsehzuschauern widmete sich die britische 'Advertising Standards Authority' (ASA) der UK-Fassung des iPhone-Werbespots 'Unslow'. Dieser bewirbt das iPhone 3G als "really fast" und zeigt u.a. den Seitenaufruf in Mobile Safari sowie die Ortung per Google Maps mit einer Geschwindigkeit, die real nur schwerlich zu erreichen sein dürfte und Apple in den USA schon allerhand Spott einfuhr (siehe Video).
Laut Apples Stellungnahme ist die Aussage "really fast" als relativ und nicht absolut zu verstehen. Sie beziehe sich auf den Vergleich zwischen iPhone 3G und der ersten iPhone-Generation ohne UMTS-Anbindung und sei deshalb nicht irreführend. Der Zuschauer würde zudem verstehen, dass die Geschwindigkeit im UMTS-Netz schwanken könne (ein entsprechender Hinweis wurde in der Fernsehfassung eingeblendet).
Die britischen Werbeaufseher hielten stattdessen fest, die Verbindung aus "really fast" und den gezeigten Sequenzen vermittle dem Zuschauer, dass das iPhone real in derartiger Geschwindigkeit funktioniert. Da dies nach dem Verständnis der ASA aber tatsächlich nicht der Fall ist, wurde der Werbespot als "irreführend" klassifiziert und darf künftig (in dieser Form) nicht mehr im britischen Fernsehen ausgestrahlt werden.
Es ist nicht der erste Apple-Werbespot, dem die ASA eine Rüge erteilt - sie untersagte bereits das "ganze Internet" auf dem iPhone und die Bewerbung des Power Mac G5 als "schnellsten Computer der Welt".

Posted by Leo at 11:09 | Permalink

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