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6.11.2008

Sammelsurium: Details zu Apples Geschäftsjahr 2008, MacBook Air mit HD verzögert, Mac mini-Märchen, etc.

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Apple reichte bei der US-Börsenaufsicht das übliche 10-K-Dokument (PDF) für das fiskalische Jahr 2008 ein (das sich bei Apple von Oktober 2007 bis Ende September 2008 erstreckt): Demnach verkaufte Apple im genannten Zeitraum 9,7 Millionen Macs (3,7 Millionen Desktop-Macs und 6 Millionen mobile Macs) zu einem durchschnittlichen Preis von jeweils 1.469 US-Dollar.
Desweiteren verkaufte Apple 2008 54,8 Millionen iPods (Durchschnittspreis $167) und 11,6 Millionen iPhones.
Weitere Zahlen: Für Werbung wurden 486 Millionen US-Dollar ausgegeben ($467 Millionen waren es 2007).
Apple steigerte die Zahl der Mitarbeiter um fast 50%, insbesondere im Retail-Bereich, dort allein werden nun knapp 16.000 Personen beschäftigt. Insgesamt besitzt Apple gut 32.000 Vollzeit-Angestellte.
Für Forschung und Entwicklung gab Apple 2008 1,1 Milliarden US-Dollar aus (41% mehr als 2007 - allerdings wuchs der Gesamtumsatz ebenfalls um 35%, insofern ist die Steigerung nicht sonderlich bemerkenswert).
45% des Umsatzes erwirtschaftet Apple in Amerika, 23% in Europa.
Desweiteren enthält das Dokument einen Überblick der laufenden Rechtsstreitigkeiten sowie die ausführliche Abhandlung aller erdenklicher Geschäftsrisiken.
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Auch wenn erste SSD-Modelle des MacBook Air bereits bei US-Kunden landeten, verzögert sich die Auslieferung des Festplatten-MacBook Air offensichtlich um mehrere Wochen. Der Apple Store gibt inzwischen eine Zeit zum Versand in Höhe von drei Wochen an, offenbar hakt es an der neuen 120GB-Festplatte. (via AppleInsider)
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Norwegens Vorgehen gegen das FairPlay-DRM des iTunes Store geht in die nächste Runde, da Apples Stellungnahme den norwegischen Verbraucherombudsmann nicht besänftigen konnte. Ein Urteil der 'Rekurskommission Verbraucherschutz' wird im Frühjahr 2009 erwartet und könnte Apple dazu zwingen, das DRM im norwegischen Store (komplett) fallenzulassen, Strafe zu zahlen, oder den dortigen iTunes Store komplett einzustellen.
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Kleines Mac mini-Märchen: Ein um dessen Zukunft besorgter Kunde schrieb an den Chef von Apples Hardwaresparte und wurde angeblich umgehend von der Apple-Kundenbetreueung telefonisch kontaktiert, die ihm die ungebrochene Popularität des Mac mini zusicherte und darauf verwies, doch etwas Geduld zu haben.
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Die BVG nimmt Stellung zu ihrem Vorgehen gegen den Übersichtsplan im "iPhone-Applet" Fahr-Info Berlin, das allerdings auch ohne diesen praktisch bleibt: «Nun ist Fahr-Info Berlin noch nicht der Usability letzter Schrei, aber an einer verbesserten Version wird gearbeitet - die übersichtliche Darstellung der Verbindungen an der Zeitachse bleibt dabei auf jeden Fall erhalten. Weitere kommende Features sind z.B. mehr Haltestellen mit Geokoordinaten, eine Integration des iPhone-Adressbuchs und Google Maps-Wegbeschreibungen zur nächsten Haltestelle», schreibt Entwickler Jonas Witt.
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Balkendiagramme zu Spielen im App Store.

Posted by Leo at 10:11 | Permalink

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