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26.05.2008

Die schnittige Kante von MacBook und MacBook Air [Update]

schnitt_mb.jpg
Foto: Bajuware
Dass die Kanten manches MacBooks einen übermäßigen Hang zu Schärfe aufweisen, ist kein Geheimnis. Dass man sich allerdings tatsächlich Schnittwunden zufügen kann, war mir bis jetzt neu. Entsprechendes widerfuhr dem Apfeltalk-Forumsmitglied Bajuware, der beim Umdrehen genau mit dem Ellenbogen an der Kante entlangschrammte.
Scharfe Kanten sind zwar auch am MacBook Air vertreten, beim Brotschneide-Test versagte meins aber kläglich - ganz im Gegenteil zur dramatisierten Darstellung von Jensche (Danke für das Foto!), ebenfalls im Apfeltalk-Forum zu finden:
brot_mba.jpg
Update 27.05.08 17:00 Uhr: Da anderorts und selbst in den fscklog-Kommentaren einiges wild durcheinanderfliegt, hier nochmals die Kurzzusammenfassung des oben stehenden:
1. Der Ellbogenschnitt passierte an/mit einem MacBook und nicht am MacBook Air (man lese dazu auch den Kommentar von Bajuware).
2. Nein, mit dem MacBook Air kann man kein Brot schneiden, zumindest kann man es nicht anschneiden. Es handelt sich bei dem Foto wie oben geschrieben um eine "dramatisierte Darstellung", eine scherzhafte Übertreibung der tatsächlich vorhandenen Kantenschärfe am MacBook Air.
3. Klar, man kann sich wohl an ziemlich jedem erdenklichen Gegenstand verletzen, es reicht, einen beliebigen Körperteil ungünstig genug dagegenzuhauen - dies ändert nichts daran, dass manches MacBook und manches MacBook Air eben scharfe Kanten aufweist.

Posted by Leo at 17:19 | Permalink | Kommentare (48) | TrackBack (0)

Sammelsurium: iPod-Welle, Hilfskräfte für AT&T, Dental-Mac, MP3 Amp, 256GB SSD, iPhone-Klingeltöne, ZPÜnsinn, 10.5.3 Build 9D34, etc. [Update]

Trotz der Urlaubssperre für eigene Mitarbeiter braucht AT&T auch in diesem Jahr wieder Hilfskräfte für das "Summer Product Pro"-Projekt, eingeplant vom 16. Juni bis zum 16. August 2008. Im vergangenen Jahr wurde die erste Woche mit dem Training der Aushilfen verbracht, insofern wäre der iPhone-Verkaufsstart z.B. am 20. oder 27. Juni in den USA recht plausibel.
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Zahnverschönerung für einen grinsenden Mac in Paraguay. Danke für das Foto, Peter!
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MP3 Amp, kleiner Lautsprecher für iPod, iPhone und alles mit Kopfhörerausgang.

Mac OS X 10.5.3 Build 9D34 beseitigt ein Kernel-Performance-Problem.
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Eine iPod-Welle kündigt die baldige Eröffnung des Apple Stores in Sydney an.
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«Der Ipod Classic von Apple mit 160 Gigabyte Speicher kostet derzeit 329 Euro. Davon weist Apple 2,41 Euro (netto) als Urheberrechtsabgabe aus. Der Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ) ist das nicht genug. Sie schrieb nach Informationen von IT-BUSINESS den Hersteller an und verlangte, für alle seit Jahresbeginn nach Deutschland eingeführte Ipods 1 Euro pro Gigabyte Speicher zu bezahlen. Statt 329 Euro müsste der oben genannte Ipod dann 516,53 kosten – fast 190 Euro mehr, denn auf die Abgabe wird auch noch Mehrwertsteuer erhoben.» Selbst wenn diese abstruse Forderung tatsächlich so gestellt worden sein sollte, handelt es sich um nicht mehr als eine absurde Verhandlungsgrundlage.
Update 17:20 Uhr: «Entsprechende Medienberichte dementierte die an den Verhandlungen beteiligte Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ).[...] Ein Schreiben diesen Inhalts habe es nicht gegeben, erklär eine Sprecherin für die ZPÜ auf Anfrage von heise online. "Es muss sich dabei um ein Missverständnis handeln."»
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Ein Apple-Mitarbeiter veröffentlichte die mit den Ausstellungs-iPhones in einem Apple Store geschossenen Fotos auf flickr und wurde dafür (vermutlich) gefeuert.
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Samsung stellte heute seine flotte 256GB SSD mit SATA II-Interface vor, die im 2,5"-Format zum Jahresende in die Massenproduktion gehen sollte. Eine 1,8"-Variante soll es ebenfalls geben, die allerdings vermutlich zu dick fürs MacBook Air ausfallen dürfte. Dennoch eine nette Option für ein MacBook Pro 2009 zum sicher haarsträubenden Aufpreis.
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Myxer stellt massenweise Klingeltöne bereit, die im .m4a-Format für iTunes und damit iPhone aufbereitet wurden.
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Zwei Bildschirmschoner:
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Word Clock lässt sich nach typografischen Vorlieben frei gestalten (via domanske.de).
Und - äußerst eigenwillig - Uniqlock:

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iTunesVolume ist eine simple iTunes-Steuerung, ausnahmsweise auf Mausbedienung statt Tastaturkürzel ausgelegt. Nicht getestet.

Posted by Leo at 12:45 | Permalink | Kommentare (10) | TrackBack (0)

Apple-Patentantrag: Solarzellen für iPhone, iPod und MacBooks

apple_solar.png
Ein Apple-Patentantrag aus dem Herbst 2006 beschreibt verschiedene Möglichkeiten für eine Integration von Solarzellen in und an tragbaren Geräten wie z.B. iPhone, iPod oder auch mobilen Macs. So ließe sich der zusätzliche Energieversorger natürlich ganz banal auf den Geräterückseiten unterbringen (oder eben auf der Displayrückseite am MacBook), der interessantere Ansatz liegt aber darin, die Solarzellen einfach unter dem Display zu platzieren und damit Änderungen des Gehäusedesigns zu vermeiden.
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Ein Stromwunder sollte durch die Integration von Solarzellen nicht erwartet werden, aber ein reduzierter Akkuverbrauch bei Gadgets, die hauptsächlich unter freiem Himmel zum Einsatz kommen (im Patentantrag werden GPS-Geräte als Beispiel aufgeführt), wäre sicher positiv genug. (via Mac Rumors)

Posted by Leo at 09:30 | Permalink | Kommentare (10) | TrackBack (0)

25.05.2008

Die MacBook Pro-Tastaturtüte

mbp_tuete.jpg
Danke für das Foto, Alex!

Posted by Leo at 13:10 | Permalink | Kommentare (23) | TrackBack (3)

188 dämlich mysteriöse Schiffscontainer voller "electric computers" für Apple

Am 19. März lieferte Quanta angeblich die ersten 20 Schiffscontainer an Apple, deren Inhalt auf den Frachtpapieren als "electric computers" klassifiziert wurde - eine Bezeichnung, die weder Apple, noch Quanta, noch irgendjemand sonst jemals (dramatisch grollende Geigenuntermalung bitte selbst hinzudenken) als Bezeichnung verwendet habe, so ImportGenius.com in einer als Blog-Artikel angestrichenen Pressemeldung. Gleichzeitig nahmen Lieferungen von "desktop computers" und anderen Geräten in den vergangenen Monaten nicht ab, insofern folgert die Firma, dass sich hinter dem Pleonasmus der "electric computers" ein neues Apple-Produkt verstecken könnte, statt einer reinen Bezeichnungsänderung auf der Zolldeklaration. Ergo müsse es sich, so die Interpretation von ImportGenius, um das UMTS-iPhone handeln, das bereits massenweise in die USA geliefert wird. Dies ist allerdings hochgradig unwahrscheinlich, denn seit März wird das neue iPhone garantiert noch nicht angeliefert und insbesondere nicht in den aufgeführten Größenordnungen (sonst wären jetzt bereits über 7,5 Millionen 3G-iPhones in den USA, eine abstrus hohe Zahl, zumal die Produktion erst jetzt im Mai überhaupt angelaufen sein dürfte). Zudem fliegt Apple gewöhnlich neue, wichtige Produkte ein, statt den langwierigen Schiffsweg zu nehmen. Letztlich ist der Kisteninhalt sowieso unwichtig, denn an einem Juni-Start des UMTS-iPhones dürfte kaum mehr jemand zweifeln, immerhin vertreiben die fantasieanregenden 188 mysteriösen Schiffscontainer die Zeit bis dahin ein wenig.

Posted by Leo at 11:02 | Permalink | Kommentare (15) | TrackBack (1)