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13.01.2009

MMS Fetch: MMS-Empfang fürs iPhone

mmsfetch_iphone.jpg
Selbst wenn man seit Jahren schon das Versenden von MMS-Nachrichten für absurd erklärt, wappnet dies (trotz hartnäckigem Anti-MMS-Lobbyismus im persönlichen Umfeld) nicht automatisch davor, entsprechende "Multimedia-Nachrichten" zugeschickt zu bekommen. Wie jegliches andere MMS-untaugliche Mobiltelefon auch, erhält das iPhone in diesem Fall eine SMS zugesendet, die über den möglichen Abruf per Browser in Kenntnis setzt. Da dies unterwegs per Mobile Safari allerdings äußerst kläglich ausfällt (oder erst gar nicht funktioniert), bleibt als Alternative MMS Fetch. Die Anwendung ist für 0,79 Euro im App Store (iTunes-Affiliate-Link) zu finden und vereinfacht das Abrufen von MMS-Nachrichten. Derzeit funktioniert MMS Fetch jedoch nur bei T-Mobile-Kunden und das per SMS zugeschickte Passwort muss in Ermangelung von Copy&Paste weiterhin auf dem Weg von der SMS-Applikation zu MMS Fetch im eigenen Gehirn hinterlegt werden. In Version 1.0 werden außerdem nur Text und Bilder einer MMS-Nachricht angezeigt, andere Inhalte dahingegen "ignoriert".
MMS Fetch setzt iPhone OS 2.2 voraus, wurde von Frank Vercruesse entwickelt, der mit 'Fahrplan' (iTunes-Link) eine extrem nützliche weitere iPhone-App anbietet und von mir durch akuten MMS-Mangel nicht eigenhändig ausprobiert.

Posted by Leo at 11:59 | Permalink | Kommentare (12) | TrackBack (0)

Deutsche Universitäten in iTunes U [Update]

Zu den amerikanischen und englischen Universitäten die bislang iTunes U (iTunes-Link) zur Eigendarstellung nutzen und mit ihren Lehrangeboten befüllen, gesellen sich heute vier erste deutsche Bildungseinrichtungen: Ab sofort stellen die Ludwig-Maximilians-Universität München (iTunes-Link), die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (iTunes-Link), die RWTH Aachen University (iTunes-Link) und das Hasso Plattner Institut der Universität Potsdam (iTunes-Link) verschiedene Materialien über iTunes kostenlos bereit.
Update 18:50 Uhr: Auch die Schweiz ist mit der Universität Lausanne (iTunes-Link) vertreten. (via macprime.ch)

Posted by Leo at 09:56 | Permalink | Kommentare (8) | TrackBack (4)

Zulieferergeflüster: Chip-Bestellungen für sommerliches iPhone nano [Update]

Nach einem Bericht der chinesischsprachigen Economic Daily News (übersetzt von der DigiTimes) werden die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) und United Microelectronics Corporation (UMC) "wahrscheinlich" Chip-Bestellungen für ein "kostengünstiges" iPhone nano erhalten. Entsprechende Aufträge könnten im März getätigt werden und mit dem Markteintritt des iPhone nano sei frühestens im Juni 2009 zu rechnen, so die Zeitung, die in der Vergangenheit bereits zutreffendes Geflüster aus Apples Zuliefererkreisen auftischte.
Natürlich bleibt offen, ob es sich dabei letztendlich um ein 'iPhone nano' handelt, oder schlicht um ein billigeres iPhone im vertrauten Formfaktor, wobei die Abmessungen der voreiligen Hüllenhersteller jedenfalls in Richtung Verkleinerung weisen. (Danke, Arne!)
Update 10:20 Uhr: Nach Informationen des AmTech-Analysten Brian Marshal existieren zwar Hinweise auf ein kleinere Ausführung des iPhones, jedoch sei ein iPhone nano "noch nicht" im Testlabor von AT&T gesichtet worden und könnte deshalb zuerst außerhalb der USA in den Handel gelangen, so der Umkehrschluss des Analysten.

Posted by Leo at 09:36 | Permalink | Kommentare (5) | TrackBack (0)

12.01.2009

DNS-Problem in 10.5.6: AVM stellt Update in Aussicht [Update]

Die Aktualisierung auf Mac OS X 10.5.6 konfrontierte etliche Nutzer mit deutlich störenden Aussetzern beim Onlinezugriff diverser auf WebKit zurückgreifender Applikationen, wie z.B. Safari, Mail.app, NetNewsWire, etc. Schnell stellte sich heraus, dass das Eintragen eigener DNS-Server in den AirPort-Netzwerk-Einstellungen das Problem restlos beseitigt, welches in erster Linie (aber nach den unzähligen Rückmeldungen zu urteilen nicht ausschließlich) in Kombination mit verschiedenen AVM-Routern auftritt.
Zumindest für die Fritz!Box plant AVM ein Firmware-Update, nachdem heise den Hersteller mit einer "detaillierten Problembeschreibung" versorgt hatte. Das Update soll in den "nächsten Tagen" veröffentlicht werden, allerdings bleibt offen, welche Modelle dies einschließt und ob es z.B. auch die von AVM gefertigten Speedport-Router umfasst.
Bis zu einem entsprechenden Update für den eigenen Router (oder eben für Mac OS X), bleibt weiterhin nur der Griff zum manuellen Eintrag alternativer DNS-Server - ich selbst benutzte zuletzt auf einen netten Tipp hin die zu Level 3 gehörigen 4.2.2.1 bis 4.2.2.6, genauso ist es natürlich weiterhin möglich OpenDNS zu nutzen oder eben die DNS-Server des eigenen Providers einzutragen. (Danke, @es_de_we, @beatsteak, Marc und Ingo!)
Update 22:40 Uhr: Die heutige Beta-Firmware (Version 54.04.97-13362) für die Fritz!Box 7270 enthält die Korrektur bereits: «Bugfix: Mac - Langsames Surfen bedingt durch extensive DNS-Anfragen von Mac OS 10.5.6 behoben». (Danke, Johannes und Marc!)

Posted by Leo at 20:45 | Permalink | Kommentare (34) | TrackBack (0)

Schwere Sicherheitslücke in Safari - Feedreader-Einstellungen ändern [Update]

Safari besitzt angeblich eine gravierende Schwachstelle, die es einem Angreifer erlaubt, durch eine manipulierte Webseite Daten auf der Festplatte eines Vorbeisurfenden auszulesen, ohne dass dafür eine Nutzerinteraktion vonnöten wäre. Darauf weist Brian Mastenbrook hin, der bereits eine Reihe von Mac OS X-Sicherheitslücken aufspürte, die daraufhin von Apple beseitigt wurden. Apple ist über diese neue Schwachstelle ebenfalls in Kenntnis gesetzt.
Details zu der Sicherheitslücke veröffentlichte Mastenbrook zwar nicht, empfiehlt aber als Abhilfe jedem (!) Nutzer von Mac OS X 10.5, Safari selbst keinesfalls mehr als Feedreader einzusetzen und zu kontrollieren, ob in den Safari-Einstellungen eine andere Applikation als Standard-App für RSS-Feeds vermerkt ist.

rss_safari.jpg
Dies lässt sich in den Safari-Einstellungen im Reiter RSS einsehen sowie ändern.
Safari-Windows-Nutzer sollten auf den Browser vorerst gänzlich verzichten. Bislang liegen noch keine Informationen vor, wann Apple einen Fix für die Sicherheitslücke veröffentlichen will.

Update 14.01.09 11:15 Uhr: Der genannte Workaround reicht nicht zum Schutz aus, bitte Folgeartikel beachten.

Posted by Leo at 17:44 | Permalink | Kommentare (9) | TrackBack (0)

LG und Apple schließen Fünfjahresvertrag über LCD-Bildschirme

LG Display schloss mit Apple einen Fünfjahresvertrag über die Lieferung von LCD-Panels ab. Zum Gesamtwert des Vertrages gibt es keine Aussage, in einer Mitteilung an die koreanische Börse vermerkte LG jedoch, bereits eine Vorabzahlung in Höhe von 500 Millionen US-Dollar erhalten zu haben. Gegenüber AP gab der weltweit zweitgrößte Hersteller von LCDs an, dass erst zu einem späteren Zeitpunkt mit Apple über Details wie z.B. die Anzahl der Panels entschieden werde. Angeblich sollen bereits in über 70% von Apples Notebooks und Monitoren LG-Panels stecken, so die Einschätzung eines Analysten gegenüber Reuters.

Posted by Leo at 08:59 | Permalink | Kommentare (10) | TrackBack (0)

11.01.2009

Sammelsurium: Apples Produktzyklus, vages Multi-Core-iPhone, Aktionärsversammlung, Patentanträge, günstigere SSDs, etc. [Update]

Im Gespräch mit David Pogue unterstrich Phil Schiller nochmals, wie unpraktisch die Macworld Anfang Januar für große neue Produktvorstellungen eben ist und führte den über die vergangenen Jahre recht vertrauten Apple-Produktzyklus an: «He noted that Apple marches to certain annual product cycles: the holiday season (Novemberish), the educational buying season (late summer), the iPod product cycle (October), the iLife development cycle (usually March), the iPhone cycle (June)», so Pogue.
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Ein äußerst vages Gerücht über ein zukünftiges Multi-Core-iPhone dreht seit einigen Tagen die Runde, erscheint zumindest für 2009 allerdings nicht sonderlich plausibel. Imagination stellte zwar unlängst den Multi-Core-tauglichen PowerVR-Chipsatz SGX543 vor - dass dieser aber bereits im laufenden Jahr im iPhone zum Einsatz kommt, ist höchst fraglich.
Dass Apple in ein zukünftiges iPhone OS (ob nun 3.0 oder später) Multi-Core- sowie OpenCL-Unterstützung einfließen lässt, erscheint dahingegen grundsätzlich naheliegend, immerhin sind dies die großen Neuerungen von 10.6 Snow Leopard, die sich auch und gerade für ein leistungsfähiges mobiles OS (mit entsprechender Prozessor- und GPU-Ausstattung) anbieten.
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Köstlich konsequente Übersetzung im deutschen Apple Store. (Danke, Holger!)
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Am 25. Februar wird Apple seine diesjährige Aktionärsversammlung abhalten. Diese gerät meist durchaus interessant, da Steve Jobs mit Fragen gelöchert werden kann, auf die er zumindest vage Antworten gibt (siehe z.B. zuletzt im März 2008). Dies kündigte Apple im 2009er Proxy-Statement (PDF) an, das erneut Jobs Jahresgehalt 2008 mit $1 aufführt (Jobs hält weiterhin 5,5 Millionen Apple-Aktien). Um $100.000 wird dahingegen das Basis-Jahresgehalt von COO Tim Cook, CFO Peter Oppenheimer und Mac-Hardware-Chef Bob Mansfield im laufenden Jahr aufgestockt. Ebenso veröffentlicht: Apples 2008 Form 10-K aus dem vergangenen November (PDF).
Apropos Zahlen: Am 21. Januar folgt die Bekanntgabe zum Weihnachtsgeschäft 2008 (Apples Q1 2009).
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AppleInsider listet die am vergangenen Donnerstag veröffentlichten Apple-Patentanträge auf, darunter eine Ergänzung der schon alten Kamera-in/hinter-Display-Geschichte.
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Es fällt unglaublich schwer, den 'Cell-Mate' nicht als Witz aufzufassen. (via iPhoneBlog.de)
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Auch wenn die Musik im iTunes Store nun weitestgehend DRM-frei ist, setzt Apple weiterhin auf digitales Rechtemanagement an diversen Ecken, die die EFF nochmals gesammelt aufführt.
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SanDisk stellte auf der CES flotte (200MB/S Lesen, 140MB/S Schreiben) Solid State Drives vor, deren Preis langsam in sinnvolle Regionen rückt: 120GB für $250 und 240GB für $500 sollen ab Mitte des Jahres angeboten werden.
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iWork/iLife '09-Nachlese: Blick auf und technische Details zu iWork.com, UI-Neuerungen.
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Update: «Schließlich will die VESA den Mini-DisplayPort offiziell in die Spezifikation aufnehmen. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine Entwicklung von Apple, wobei das Unternehmen in der Vergangenheit bereits die kostenlose Vergabe von Lizenzen anbot», so heise. (Danke, Alex!)
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Reduzierte iPhone-Spiele:
Monopoly wurde im Preis reduziert auf 4 Euro: iTunes-Affiliate-Link.

UNO wurde ebenfalls auf 4 Euro heruntergesetzt: iTunes-Affiliate-Link.

Und Dizzy Bee 2 ist zum Einstiegspreis von 2,40 Euro zurückgekehrt: iTunes-Affiliate-Link.
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Smashing Magazine sammelte 100 iPhone-Wallpaper und unzählige weiterführende Links, die Alternativen zu Poolga erschließen. (via iFun.de/iPhone)
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Im InsanelyMac-Forum findet sich eine Anleitung zur Erstellung einer Mac OS X-Live-DVD. (Danke, O.!)

Posted by Leo at 20:27 | Permalink | Kommentare (5) | TrackBack (0)