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30.11.2009

Sammelsurium: Apple Store Frankfurt blitzt durch, TabletMac, 768 verkaufte Psystar-Hackintoshs, Apple als 'Chip-Bully', etc. [Update]

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Wie Mac-Essentials bemerkte, tauchte vorübergehend der Apple Store Frankfurt bereits auf der vorweihnachtlichen 'Reservieren und abholen'-Seite für Apples Retail Stores auf. Der kommende Samstag (5.12.) bleibt damit weiterhin ein guter Kandidat für die Eröffnung in der Freßgass, eine offizielle Bestätigung des Termins steht allerdings noch aus ist inzwischen erfolgt.
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Schon im November 2008 übertrug Axiotron die Handelsmarke 'TabletMac' an Apple, welche am 25. November 2008 ihren Eintrag als Marke erhielt. Ein weiterer Trademark-Antrag zeigt, dass Apple aber offenbar schon 2004 TabletMac selbst beantragt hatte und damit Axiotron knapp zuvorkam. Ob Apple jemals auf TabletMac als Produktbezeichnung zurückgreift, bleibt dabei natürlich komplett offen - die Handelsmarke deckt auch lediglich "computer conversion kits" ab, also genau das, was Axiotron inzwischen unter dem Namen Modbook vertreibt. (via Macrumors)
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Auf der Suche nach Risikokapital pries Psystar nicht nur den Rechtsstreit mit Apple als Geschäftsvorteil an, sondern präsentierte Investoren auch Verkaufsprognosen, nach denen die Firma 2011 zwischen 1,45 und 12 Millionen Rechner zu verkaufen gedachte. Tastsächlich konnte Psystar von April 2008 bis August 2009 nach Einschätzung eines Apple-Gutachters genau 768 Hackintoshs loswerden.
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Aus Branchenkreisen ist Unmut über Apples Bestelltaktik von NAND-Speicher zu vernehmen wie die Korean Times berichtet: «"Apple has asked Korean semiconductor makers to produce a certain amount of chips for its digital products, only to actually purchase a smaller volume eventually. The company doesn't make immediate purchases, but waits until chip prices to fall to the level the company has internally targeted", so der vage Vorwurf. Das iPhone droht derzeit den bislang abgeschotteten koreanischen Mobilfunkmarkt aufzubrechen und der Markteintritt wurde durch die ansässigen Konkurrenzunternehmen und Medien negativ untermalt - möglicherweise ist das aktuelle Unmutsgemurmel über Apples Geschäftstaktiken also auch unter diesem Aspekt zu betrachten.
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Update 19:05 Uhr:
iMacs mit Core i5 oder i7 schlucken offenbar auch DDR3-Arbeitsspeicher mit 1333MHz solange dieser ebenso wie die mitgelieferten Module eine "CAS latency" von 7 (CL7) aufweist. Damit läuft der iMac angeblich weitestgehend stabil und erzielt eine leichte Leistungssteigerung - zumindest in den Geekbench-Benchmarks. (via Everything Apple und Danke, BobAndrews!)

Posted by Leo at 18:38 | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack (0)

29.11.2009

Jobangebot: Apple will iPhone-Maps-App auf "eine ganz neue Ebene bringen"

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Dass Apples "iPhone- und iPod touch-Maps-Team" einen weiteren iPhone-Entwickler zur Verstärkung sucht, ist nicht allzu spannend, doch die erstaunlich ausführliche (und marketinggetränkte) Stellenbeschreibung bleibt bemerkenswert: "In addition to the Maps application and MapKit framework, the Maps team is also responsible for the new Compass application as well as other location-based services (LBS) on iPhone and iPod touch.[...] We want to take Maps to the next level, rethink how users use Maps and change the way people find things. We want to do this in a seamless, highly interactive and enjoyable way."
Mit 'Find my iPhone' bietet Apple über MobileMe einen (ersten) ortsbezogenen Dienst selbst an und scheint dieses Thema in jüngster Zeit verstärkt in Angriff zu nehmen - so verleibte sich das Unternehmen unlängst den Mapping-Dienst Placebase ein, dessen CEO offenbar in Apples Geo-Team landete.
Bislang ist die iPhone-Karten-App nicht mehr als ein schick umgesetzter Google Maps-Client, der zudem immer wieder den von Google gebotenen Diensten hinterherhängt. Die Android-Version von Google Maps umfasst inzwischen beispielsweise auch geleitete Navigation. Google arbeitet nach eigener Angabe zwar mit Apple zusammen, um diese Funktionalität auch auf dem iPhone bereitzustellen, doch der Kauf von Placebase und die Stellenbeschreibung legen nahe, dass Apple MobileMaps in eine Richtung zu steuern gedenkt, die über eine iPhone-gerechte Verpackung für die von Google bereitgestellten Kartendienste hinausreicht. (via MacRumors)

Posted by Leo at 16:15 | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack (0)