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21.01.2010

Gerüchtesuppe: Familiäre Tablet-Nutzung, fortgesetztes Interesse an iPad, iTunes.com, kostenloser Streamingdienst

Bei der Entwicklung des Tablets konzentrierte Apple sich auf die Rolle, die das Gerät in den eigenen vier Wänden und in Unterrichtsräumen einnehmen könnte, so das Wall Street Journal unter Bezugnahme auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das mit einer "virtuellen Tastatur" versehene Tablet könnte nach Apples Vorstellung von mehreren Familienmitgliedern genutzt werden, um zuhause Nachrichten zu lesen oder E-Mails abzurufen. Laut einer Quelle wurden "signifikante Ressourcen" für Design und Programmierung aufgewendet, so dass sich das Tablet intuitiv mit mehreren Personen teilen lässt. Apple habe mit 'virtuellen Klebezetteln' und einer eingebauten Kamera experimentiert, die "automatisch einzelne Personen zu erkennen vermag". Es sei allerdings unklar, ob diese Funktionen schon von Beginn an im Tablet vertreten seien, so das WSJ.
Zudem setzt Apple sich angeblich damit auseinander, Zeitungen und Magazine "andersartig" auf dem Tablet darzustellen und für den Einsatz im Bildungsbereich befasste sich das Unternehmen mit Technologien für "electronic textbooks". Seit Monaten knüpft Apple bekanntlich Kontakte zu Verlagen, um auch Inhalte aus diesem Bereich in Form von Zeitungen, Zeitschriften und Büchern anbieten zu können. Mit der New York Times soll das Unternehmen diskutiert haben, wie sich Nachrichten per iTunes Store bezahlen ließen - die Details zu diesen Plänen drangen allerdings nicht durch. Auch diesen "alten Medienunternehmen" würde Apple damit Zugang zu neuen Distributionsmöglichkeiten geben, so wie einst der iTunes Music Store das digitale Kaufangebot von Musik nachhaltig veränderte.
Laut einer Quelle arbeitet Apple außerdem mit Electronic Arts zusammen, um die Spielfähigkeit des Tablets zu demonstrieren.

Nach den Informationen des WSJ steckt Apple tatsächlich in "ernsten Verhandlungen" mit Microsoft, Bing nicht nur zur Standardsuchmaschine des iPhones werden zu lassen, sondern zudem auf den Kartendienst 'Bing Maps' zurückzugreifen.

Auch bekräftigt das WSJ Apples Pläne für den iTunes Music Store, die sich in den letzten Wochen zunehmend klarer abzeichnen: Mitte des Jahres könnte es möglich werden, dass der jetzt bereits per 'iTunes Vorschau' gegebene browserbasierte Zugriff auf den iTunes Music Store um die entscheidende Kaufmöglichkeit ergänzt wird, so dass sich Musik über den "vorläufig" iTunes.com genannten Dienst im Browser erwerben lässt.

Desweiteren trug Apple angeblich sein Vorhaben an die vier Major-Labels heran, einen kostenlosen Musik-Streaming-Dienst anzubieten. Dies berichtet Greg Sandoval unter Berufung auf mehrere Quellen aus der Musikindustrie. Wie in dem von Lala bereits verfolgten Modell, könnten Nutzer ihre Musikbibliothek auf Apples Server transferieren, um dann von jedem Gerät mit Netzverbindung auf ihre Musik zurückzugreifen. Apple soll bislang nur wenige Details gegenüber den Labels preisgegeben haben und so sei unwahrscheinlich, dass der Streaming-Dienst schon kommenden Mittwoch angekündigt werde.

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Interessant ist außerdem, dass sich Apples frische Bemühungen um einen Markeneintrag des Wortes iPad auch auf die USA beziehen. Dortzulande wollte sich Fujitsu 'iPad' für den Bereich "Hand-held computing device for wireless networking in a retail environment" eintragen lassen, doch Apple nutzt seit vergangenem Herbst die Möglichkeit, den Einspruchszeitraum zu verlängern, der bei jedem Markeneintrag gewährt wird. Natürlich könnte Apples Interesse an der Handelsmarke rein der Nähe zwischen iPad und iPod gelten - doch der mehrfach geforderte Aufschub, der sich nun bis Ende Februar erstreckt, gibt im Kontext der anstehenden Tablet-Ankündigung durchaus zu denken. (via Macrumors)

Posted by Leo at 11:03 | Permalink

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