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14.01.2010

Tablet-Kopfgeld lockt Apples Anwälte aus der Reserve

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Eine Belohnung bis zu 100.000 US-Dollar versprach Valleyweg gestern für greifbare Informationen zu Apples Tablet - klassisches Linkbait in gewohnter Gawker-Manier und eigentlich nicht weiter erwähnenswert, wenn die vermutlich bewusst auf juristisch zweifelhaften Beinen ruhende Aktion nicht auch eine für Apple tätige Anwaltskanzlei aus der Reserve gelockt hätte. In einem Schreiben an Valleywag bzw. Gawker Media erklärt ein Anwalt im Auftrag von Apple: "Zwar schätzt und begrüßt Apple die lebhafte öffentliche Diskussion über eigene Produkte, aber wir glauben, Sie [gemeint ist der Autor des Artikels] und Ihre Firma sind mit dem Kopfgeldangebot für den Diebstahl von Apples Geschäftsgeheimnissen zu weit gegangen".
"As your offer acknowledges, Apple has maintained the types of information and things you are soliciting -- "how it'll work, its size, the name, the software", as well as any possible details about the product's appearance, features, and physical samples -- in strict confidence. Anyone who might have access to such information would be bound under the strictest contractual obligations not to disclose the information to third parties", so das Anwaltsschreiben, das ein sofortiges Ende der Aktion fordert, dem Gawker wiederum nicht nachkommen will. Nun lässt sich aus diesem Vorgehen natürlich eine Art Bestätigung für die Existenz des Tablets herausleiern, doch steht diese sowieso nicht in Frage - offen ist allein, ob, wann und in welcher konkreten Ausgestaltung es erscheint.

Posted by Leo at 22:08 | Permalink

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