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20.04.2010

Sammelsurium: Jobs' neueste Antworten, Klage wegen Flüssigkeistssensoren, Austauschprogramm für iPod shuffle-Kopfhörer, MacBook-Dockingstation, Facebook-Integration in iPhone OS 4, Lonely Planet-Stadtführer kostenlos, etc.

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Foto: Smoothie97
Das neue 15" MacBook Pro mit dem optionalen "Hi-Res Antiglare Widescreen Display" (1680x1050) neben dem MacBook Pro mit Standard-Glossy-Display (1440x900). (Danke, Andre!)
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Steve Jobs reagiert weiter fleißig auf E-Mail-Zuschriften:
Auf die Frage nach Blu-ray-Laufwerken in Macs zur Weitergabe eigener HD-Videos antwortete Jobs: "YouTube now supports HD video."

Auf den Wunsch nach einem schnellen Zugriff auf bestimmte Einstellungen für das iPhone OS (z.B. in SBSettings-Manier), antwortete Jobs angeblich: "You don’t need to turn off the radios to save battery life. It doesn’t save much." (Danke, Ben!)

In einer E-Mail an den Apple-Chef beschwert sich ein Kunde über Apples "Rolle als Moralpolizei" in Hinblick auf den App Store. Jobs' Antwort: "[...] we do believe we have a moral responsibility to keep porn off the iPhone. Folks who want porn can buy and Android phone."
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Eine iPhone-Besitzerin, deren defektes iPhone nicht als Garantiefall akzeptiert worden war, da die Flüssigkeitssensoren sich verfärbt hatten, klagt nun gegen diese Praxis. Die Liquid Submersion Indicators bzw. Liquid Contact Indicators könnten nicht zuverlässig klären, ob ein Schaden tatsächlich durch Flüssigkeitseinwirkung verursacht wurde, so die Klageschrift. Stattdessen würden die "Sensoren" unter Umständen auch auf Kälte und Luftfeuchtigkeit reagieren, die sich in den von Apple vorgegebenen 'Umgebungsbedingungen' bewegen. Seit 2007 sind Liquid Contact Indicators in iPhone und iPod zu finden, seit 2008 auch in mobilen Macs (und laut Apple auch in aktuellen Desktop-Macs). Das iPad besitzt die Flüssigkeitssensoren ebenfalls im Kopfhörereingang sowie dem Dock-Anschluss.
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Henge Docks wartet mit einer interessant erscheinenden Dockingstation für MacBook und MacBook Pro auf. (Danke, Nicki!)
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iPhone OS 4.0 scheint neben der Möglichkeit zur Verknüpfung von Kontakten auch eine (integrierte) Anbindung an Facebook zu enthalten, die sowohl Ereignisse wie Kontaktdaten abgleichen könnte.
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Austauschprogramm für die Kopfhörer des iPod shuffle: "Apple hat erfahren, dass die dem iPod shuffle (3. Generation) beiliegenden Apple Kopfhörer mit Fernbedienung unter bestimmten Bedingungen nicht funktionieren. Dieses Problem ist jedoch nur bei sehr wenigen iPod shuffle-Besitzern aufgetreten. Die Kopfhörer waren im Lieferumfang des iPod shuffle (3. Generation) enthalten, der etwa zwischen Februar 2009 und Februar 2010 produziert wurde. Falls Ihre Kopfhörer, wie unten beschrieben, gänzlich oder zeitweise nicht mehr funktionieren, wird Apple die Kopfhörer bis zwei Jahre ab Kaufdatum kostenlos austauschen."
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Zwei neue iPhone-Werbespots: Dog Lover und Backpacker.
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Apple wehrt sich gegen die laufende Kodak-Klage mit einer Gegenklage, die dem Unternehmen die Verletzung zweier Apple-Patente vorwirft.
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Eine Reihe von Lonely Planet-Stadtführern für europäische Städte (iTunes-Link) werden derzeit kostenlos angeboten, darunter Berlin, London, Istanbul, München, Paris, Rom, Amsterdam, Barcelona, Wien, Stockholm, Kopenhagen, Moskau und Budapest.

Posted by Leo at 12:31 | Permalink | Kommentare (70) | TrackBack (0)

Apple erbittet die Rückgabe des iPhone-Prototypen

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Apples Chef-Anwalt Bruce Sewell wandte sich inzwischen schriftlich an Gizmodo und pocht per "formeller Bitte" auf die Rückgabe des iPhone-Prototypen, der die vergangenen Tage über für ausschweifende Diskussionen sorgte. Damit ist der letzte Zweifel an der Herkunft des Gerätes ausgeräumt. Inwiefern dieses letztendlich dem Äußeren der finalen vierten iPhone-Generation entsprechen wird, bleibt natürlich weiterhin unbeantwortet.
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Ein Apple-Mitarbeiter, der an der iPhone-Modem-Firmware arbeitet, verlor das mit einer Hülle getarnte iPhone nach Gizmodos Angabe im "Gourmet Haus Staud", das "deutsche Spezialitäten" und einen Biergarten für seine Besucher bereithält. In diesem Biergarten ließ der Apple-Entwickler zur fortgeschrittenen Abendstunde den iPhone-Prototypen auf der Bierbank liegen, so die Geschichte - der neben diesem sitzende Finder versuchte angeblich erfolglos das Gerät an Apple zurückzugeben und bot es dann offenbar mehreren Gadget-Seiten zum Kauf an. Das hinter Gizmodo stehende Unternehmen 'Gawker Media' erwarb den Prototypen schließlich für 5.000 US-Dollar, wie der Gründer Nick Denton gegenüber AP angab. (Danke an Michael und alle weiteren Tippgeber!)

Posted by Leo at 08:34 | Permalink | Kommentare (65) | TrackBack (0)

19.04.2010

Vierte iPhone-Generation: Weitere Fotos und Videos, die das kommende Modell detailliert zeigen sollen [Update_2]

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Apple-Mitarbeiter scheinen derzeit reihenweise iPhone-Prototypen der vierten Generation in Bars zu verlieren, denn Gizmodo stieß ebenfalls auf eines dieser unbekannten iPhone-Modelle, das bereits am vergangenen Wochenende für erhebliches Aufsehen sorgte - es dürfte sich aber um ein und denselben Prototypen handeln, auch wenn der eine angeblich in San Jose, der andere dahingegen in Redwood City gefunden worden sein soll.
Laut John Gruber kaufte Gizmodo dem Finder den Prototypen ab - die Bilder des vergangenen Wochenendes zeigten angeblich dasselbe Modell. Nach Grubers Einschätzung stuft Apple das Gerät als "gestohlen" und nicht "verloren" ein.
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Gizmodo liegt das Gerät jedenfalls seit rund einer Woche vor, so dass als Beweis für seine Echtheit etliche weitere detaillierte Fotos und Videos geboten werden sowie ein (äußerst begrenzter) Blick in das Innere. Auf dem Gerät lief nach Angabe des ursprünglichen Finders bereits iPhone OS 4.0, allerdings lässt sich nach der erfolgten Fernlöschung nun nur noch bis zum Punkt gelangen, an dem das iPhone mit iTunes verbunden werden möchte (komischerweise zeigt Gizmodo ausgerechnet davon kein Foto) - so lässt sich die bei 960x640 vermutete Auflösung des Displays nicht exakt überprüfen.
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Erstmals sind auf diesen Bildern auch die Frontkamera sowie die rückseitige Kamera und der Blitz deutlich zu sehen.
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Das gefundene Modell wiegt mit 140 Gramm drei Gramm mehr als das iPhone 3GS und soll zugleich einen um 16% vergrößerten Akku aufweisen. Das Gerät wird von Xcode, iTunes und dem System-Profiler als iPhone erkannt und trägt eine eigenständige Produkt-ID.
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Keinen Hinweis liefert Gizmodo dazu, dass sich eine Seite des iPhones zum Akkutausch abnehmen lassen könnte, stattdessen wird die Öffnung neben dem Kopfhöreranschluss als zweites Mikro deklariert (welches sich damit an derselben Postion befindet wie auch beim iPad). Ebenso wie das iPad 3G kommt auch im nächsten iPhone eine Micro-SIM zum Einsatz, deren Kartenfach ebenfalls auf der Seite positioniert wurde. Weiterhin bleibt unklar, aus welchem Material die Rückseite gefertigt ist und wie nah dieser Prototyp am letztendlichen Produkt liegen wird.

Update 20.04.10 8:40 Uhr
Apple erbittet die Rückgabe des iPhone-Prototypen.

Update_2 21.04.10 20:10 Uhr
Zerlegt zeigt sich, dass der iPhone-Prototyp keine Möglichkeit zum (eigenständigen bzw. unaufwändigen) Akkuwechsel vorsieht.

Posted by Leo at 16:29 | Permalink | Kommentare (79) | TrackBack (0)

Hamburger Abendblatt: Weiterer Apple Store "voraussichtlich" am Hamburger Jungfernstieg

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In einem Artikel über die langsame Verdrängung "inhabergeführter Läden" durch "internationale Großkonzerne" vom Hamburger Jungfernstieg, erwähnt das Hamburger Abendblatt auch, dass "voraussichtlich ein Apple-Store" in die Räumlichkeiten des Juweliers Brahmfeld & Gutruf (Jungfernstieg 12) sowie eines danebenliegenden Modehauses ziehen dürfte. Seit längerem hält sich das Gerücht, dass Apple auch in Hamburg einen Laden in zentralerer Lage eröffnen will, da ein Besuch des derzeitigen Hamburger Apple Retail Stores eine Reise nach Poppenbüttel voraussetzt. Bevor der zweite Hamburger Apple Store konkrete Formen annimmt, dürfte der vierte deutsche Apple Store im Ruhrpott seine Türen öffnen. (Danke, Ralph!)

Posted by Leo at 13:14 | Permalink | Kommentare (15) | TrackBack (0)

iPad 3G in den USA: Erste Fuhre scheint vergeben [Update]

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Der US-Apple Store zeigt seit dem heutigen Morgen für das iPad 3G einen Versandtermin "bis zum 7. Mai" an - offenbar ist das erste Kontingent des Online-Stores vergeben. Frühzeitig Vorbestellenden wird weiterhin 'Ende April' als Liefertermin für ihr UMTS-iPad (in den USA) angegeben - einen genauen Termin, an dem das iPad 3G Ende des Monats z.B. in den Apple Retail Stores zu finden sein dürfte, nannte das Unternehmen bislang nicht. Die "grosse Stückzahl an Vorbestellungen für das iPad 3G" war einer der Gründe, die Apple für die erneute Verschiebung des internationalen iPad-Verkaufsstarts anführte, der derzeit auf Ende Mai angesetzt ist, eine Vorbestellung ist hierzulande ab dem 10. Mai möglich. An diesem Punkt werden möglicherweise auch erste Details zu den Datentarifen und Preisen bekannt, die sowohl T-Mobile wie Vodafone und O2 für das iPad 3G in Deutschland anbieten werden - ob eine komfortable Tarif-Buchung nach Bedarf direkt über das iPad in Deutschland möglich sein wird, ist derzeit noch unklar.
Update 14:50 Uhr
Um (letzte) Zweifel auszuräumen, bekräftigte Apple heute gegenüber den bisherigen iPad 3G-Vorbestellern per E-Mail: "We would like to confirm that your order will be shipped in late April as communicated at the time you placed your order. You will receive a confirmation notice when your order has shipped."

Posted by Leo at 10:15 | Permalink | Kommentare (12) | TrackBack (0)

18.04.2010

Bericht: Neue Fotos der (kompletten) vierten iPhone-Generation, bereits doppelt versteckt auf iPad-Spypic [Update_2]

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In der Nacht von Samstag auf Sonntag veröffentlichte Engadget drei Fotos, welche die mit Frontkamera und 80GB Speicherplatz versehene vierte iPhone-Generation (oder zumindest einen Prototypen derselbigen) zeigen sollen.
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Nach der merkwürdig anmutenden Herkunftslegende wurde das abgelichtete Modell in einer gängigen iPhone-Hülle steckend auf dem Boden einer Bar in San Jose gefunden und lässt sich nicht mehr in Betrieb nehmen.
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Als wäre dies nicht längst suspekt genug, stieß @TUDream bereits im vergangenen Februar bei einer Twitter-Suche nach "iPhone 4G" auf Fotos chinesischen Ursprungs, die ein nahezu identisches Modell zeigen.
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Doch ihre Seltsamkeitskrönung erreicht die Geschichte damit längst noch nicht: Ein Applesfera-Leser behauptete im Anschluss nämlich, dass diese Fotos lediglich einen japanischen iPhone-Klon zeigen, der ihm auch von einem Verwandten aus Japan mitgebracht worden war. Die als "Gegenbeweis" veröffentlichten Bilder schreien allerdings infernalisch nach Photoshop und lösen damit die abstruse Situation aus, weitaus unglaubwürdiger zu sein als die Spypics selbst. [Update 9:00 Uhr Uhr: Der Applesfera-Leser gab inzwischen auch zu, dass seine Gegenbeweis-Geschichte vom japanischen iPhone-Klon frei erfunden ist.]

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Ein erneuter Blick auf eines der letztminütigen iPad-Spypics, die sich wenige Stunden später als echt herausstellten, fördert schließlich Erstaunliches zutage: Neben dem auf dem iPad liegenden verhüllten iPhone, bei dem es sich angeblich um einen Prototypen der vierten iPhone-Generation handeln soll, versteckt sich in der rechten oberen Ecke die Seitenansicht eines Gerätes, die den jetzt (erneut) aufgetauchten Fotos erstaunlich ähnelt und diese damit erheblich glaubwürdiger werden lässt.
Laut einer Engadget-Quelle soll es sich bei den Fotos tatsächlich um das kommende iPhone handeln, welches (den bisherigen Gerüchten entsprechend) eine höhere Bildschirmauflösung mit sich führt, über eine Frontkamera sowie eine verbesserte rückseitige Kamera mit Blitz verfügt und ein MicroSIM-Kartenfach besitzt (das ebenso wie beim iPad 3G auf der Seite positioniert sein dürfte).
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Im Macrumors-Forum gibt es außerdem einige weitere Fotos zu sehen, die ebenfalls Gehäuse-Bestandteile der kommenden vierten iPhone-Generation abbilden sollen. (Danke an Dennis und alle weiteren Tippgeber!)

Update 19.04.10 9:00 Uhr
John Gruber hörte ebenfalls aus "mehreren Quellen", die mit dem nächsten iPhone vertraut sein sollen, dass die Fotos die kommende iPhone-Generation zeigen, die eine Rückseite aus "fancy glass" aufweist - Gruber verlinkt zusätzlich auf einen alten Apple-Patentantrag, der sich mit einer funkdurchlässigen Keramikrückseite (aus Zirconia) auseinandersetzt.
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Als große Frage verbleibt, ob es sich bei dem abgelichteten Modell um einen Prototypen handelt oder bereits das Endprodukt gezeigt wird - gerade die Unterbrechungen im Rahmen werfen noch erhebliche Fragen auf und führen u.a. zu der Spekulation, dass ein direkter Zugriff auf den Akku möglich sein könnte - dies wäre in Anbetracht von Apples aktueller Produktlinie, die inzwischen komplett auf festverbaute Akkus setzt, allerdings hochgradig erstaunlich. (via Macrumors). Die letztendlich Auflösung dürfte noch rund zwei Monate auf sich warten lassen, falls Apple sich zur Vorstellung und Veröffentlichung des nächsten iPhones auch in diesem Jahr wieder an den Juni hält.

Update_2 16:30 Uhr
Weitere Fotos und Videos gewähren zusätzliche Einblicke.

Posted by Leo at 23:58 | Permalink | Kommentare (58) | TrackBack (0)