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20.07.2010

Apples Q3 2010: Neuer Rekord bei Umsatz und Mac-Verkäufen [Update]

Apple veröffentlichte soeben die Geschäftszahlen für das von April bis Ende Juni reichende zweite Quartal 2010 (Apples fiskalisches Q3 2010). Diese fallen wie folgt aus:

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15,7 Milliarden US-Dollar Umsatz, 61% Wachstum zum Vorjahresquartal und der höchste Quartalsumsatz in Apples Geschichte.
3,25 Milliarden US-Dollar Nettogewinn (3,51 US-Dollar pro Aktie).

Bruttogewinnspanne: 39,1%.

52% der Umsätze erzielte Apple außerhalb der USA.

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Verkaufte Macs: 3.472.000 - 33% Wachstum zum Vorjahresquartal und ein neuer Stückzahlenrekord.

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Die Auffrischung der MacBook Pro-Reihe dürfte entscheidend zur erneut sehr starken Nachfrage der portablen Macs beigetragen haben.

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Verkaufte iPhones: 8.398.000 (61% Wachstum zum Vorjahresquartal) - darin stecken rund 1,7 Millionen iPhone 4.

Verkaufte iPads: 3.270.000.

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Verkaufte iPods: 9.406.000 - 8% weniger als im Vorjahresquartal - der mit dem iPod erzielte Umsatz steigerte sich dennoch um 4%). Die Verkäufe des iPod touch allein wuchsen angeblich um 48% im Vergleich zum Vorjahresquartal.

"It was a phenomenal quarter that exceeded our expectations all around, including the most successful product launch in Apple's history with iPhone 4," so Steve Jobs in der Pressemeldung. "iPad is off to a terrific start, more people are buying Macs than ever before, and we have amazing new products still to come this year."

"Wir sind sehr zufrieden über 4 Milliarden Dollar an zusätzlichen Barmitteln in diesem Quartal erwirtschaftet zu haben," ergänzt Peter Oppenheimer, Finanzchef von Apple. "Vorausschauend auf das vierte Geschäftsquartal 2010 erwarten wir einen Umsatz von 18 Milliarden bzw. 3,44 US-Dollar pro verwässerter Aktie."

Update 0:20 Uhr
Einige erwähnenswerte Details aus der Konferenzschaltung:

Apples Barvermögen (Short-Term-Investments eingerechnet) liegt nun bei 45,8 Milliarden US-Dollar.

Apple schätzt die Umsatzeinbuße durch die für Kunden kostenlosen iPhone 4-Hüllen auf 175 Millionen US-Dollar.

Apple wusste auch nicht zu beantworten, wann die Nachfrage nach iPad und iPhone 4 letztendlich gedeckt werden kann.

Apples massives Datencenter in North Carolina soll plangemäß zum Jahresende fertiggestellt sein. "And we expect [...] to begin to use it."

Der Analyst Charles Wolf brachte die Willkür der App Store-Zulassungsregeln ins Gespräch, der allerdings von Apples COO und CFO nur mit der üblichen Leier (Erfolgszahlen zum App Store, kein Porn, blubbblabb) begegnet wurde - Apple sei "sehr offen" für Feedback von Entwicklern und modifiziere die Regeln entsprechend, so Tim Cook.

Eine Analystenfrage zur Ausweitung von FaceTime auf weitere Geräte bis hin zu Macs und Windows-Rechnern blieb unbeantwortet.

Kleine Anmerkung zum Schluss: Interessant ist Apples sehr selbstbewusster Umsatzausblick in Rekordhöhe von 18 Milliarden US-Dollar für das laufenden Quartal - gewöhnlich fällt die Prognose des Unternehmens eher konservativ aus.

Posted by Leo at 22:36 | Permalink | Kommentare (36)

Widerlegtes Unsinnsgerücht: iOS 4 fürs iPad ist und bleibt kostenlos

Entwickler einer zukünftigen iPad-App sollen Stuff.tv Apples "streng geheime Pläne" geflüstert haben, das ausstehende iOS 4 für das iPad kostenpflichtig werden zu lassen. Die Quelle sei sich dieser Information sicher, so die Gadgetseite. Statt in stupider Gewissheit über dieses "Top-Secret-Vorhaben" blubbernde "Informanten" heranzuziehen, hätte allerdings ein Blick in den iPad-Softwarelizenzvertrag gereicht, der unumwunden festhält, dass (mindestens) iOS 4 als kostenloses "großes" Update für das iPad bereitstehen wird. "Apple wird Ihnen sämtliche iPad OS Softwareaktualisierungen, die möglicherweise von Zeit zu Zeit veröffentlicht werden, einschließlich bis zur nächsten großen iPad OS Softwareversion, die auf die Version der iPad OS Software folgt, die ursprünglich von Apple auf Ihrem iPad geliefert wurde, kostenlos bereitstellen. Wenn Ihr iPad beispielsweise ursprünglich mit der iPad 3.x Software geliefert wurde, erhalten Sie alle möglicherweise von Apple veröffentlichten iPad OS Softwareaktualisierungen bis einschließlich der iPad 4.x Software. Solche Aktualisierungen und Versionen umfassen unter Umständen nicht alle neuen Softwarefunktionen, die Apple für neuere iPad Modelle veröffentlicht", so Apple im Wortlaut. Unklar ist allerdings weiterhin, wann iOS 4 für das iPad erscheint, Apple nannte bislang lediglich den "Herbst" als Veröffentlichungstermin - die erste Beta von iOS 4.1 steht jedenfalls nur für iPhone und iPod touch bereit.

Tatsächlich hatte sich Apple unlängst nach einer buchhaltungsseitigen Umstellung erstmals dazu entschlossen, iOS 4 auch für den iPod touch (mit iOS 3.x) kostenlos anzubieten, bislang mussten iPod touch-Besitzer sowohl für das Update auf iOS 2 wie iOS 3 jeweils einige Euro bezahlen. (Danke an alle Tippgeber!)

Posted by Leo at 13:17 | Permalink | Kommentare (12)

Apple: Eigene Datenbank für Standortdaten, periodische Orts-Übermittlung durch iOS-Geräte

Um einem iPhone, iPod touch, iPad oder Mac mit Snow Leopard seinen aktuellen Aufenthaltsort mitzuteilen, setzt Apple inzwischen auf eine eigene "proprietäre Datenbank", deren Standortinformationen zu Mobilfunkmasten und WLAN-Basisstationen jeweils durch die von den iOS-Geräten übertragenen Daten gepflegt werden. Für iPhone OS 1.1.3 bis iPhone OS 3.x griff (und greift) Apple dafür noch auf die Datenbanken von Google sowie Skyhook Wireless zurück und war offenbar erst seit April des laufenden Jahres in der Lage, sich von den umfangreichen Ortsdatenbanken dieser Unternehmen zu lösen.

Ruft man mit dem iPhone unter iOS 4.x (oder dem iPad unter iOS 3.2) seinen aktuellen Aufenthaltsort ab, dann überträgt das iPhone die Informationen über die Mobilfunkmasten (Ort, Cell-ID, Signalstärke) sowie WLAN-Basisstationen (Ort, MAC-Adresse, Signalstärke und Geschwindigkeit) der eigenen Umgebung in Kombination mit den GPS-Koordinaten an Apple und die Datenbank des Unternehmens liefert den Aufenthaltsort zurück.
Zur Pflege und Aktualisierung dieser Datenbank "sammelt und überträgt" Apple auch Informationen zu Mobilfunkmasten und WLAN-Basisstationen "automatisch", solange die Ortungsdienste in den Einstellungen aktiviert sind und der Nutzer eine App einsetzt, die auf Standortdaten zurückgreift - dann sammelt ein iOS-Gerät "periodisch und anonymisiert" die weiter oben aufgeführten Informationen zu den Mobilfunkmasten und WLAN-Basisstationen (jeweils kombiniert mit den GPS-Koordinaten), die das Gerät "sieht". Diese Informationen werden "gebündelt", "verschlüsselt" und dann alle zwölf Stunden über eine WLAN-Verbindung (oder zu einem späteren Zeitpunkt, wenn gerade kein WLAN verfügbar ist) an Apple übertragen. Zudem sammeln iOS-Geräte mit GPS-Modul die Informationen zu WLAN-Basisstationen und die jeweiligen GPS-Koordinaten, wenn das Gerät nach dem Mobilfunknetz sucht - in diesem Zustand sammelt das iPhone für rund dreißig Sekunden Informationen zu den WLAN-Basisstationen der unmittelbaren Umgebung, welche dann ebenfalls an Apple übertragen werden. Außerdem betont Apple, dass von den WLAN-Basisstationen ausschließlich die MAC-Adresse erhoben werde und nicht der Name des Netzwerkes (SSID) oder die im WLAN übertragenen Daten ("payload data"). Keine der in dieser Form an Apple übertragenen Informationen sollen mit einem bestimmten Nutzer oder Gerät verknüpft sein.

Apple sammelt ebenso periodisch GPS-Informationen, die die iOS-Geräte mit GPS-Modul (iPhone, iPad 3G) übermitteln, wenn eine App genutzt wird, die auf die GPS-Koordinaten zurückgreift. "GPS-Informationen können zum Beispiel dafür genutzt werden, um das Verkehrsaufkommen in verschiedenen Gebieten zu analysieren", so Apple - das Unternehmen könnte also auch in dieser Hinsicht zu einem späteren Zeitpunkt mit den gesammelten Daten eigene Dienste anbieten, die z.B. zu TomToms HD Traffic in direkte Konkurrenz treten würden. Die GPS-Informationen werden zusammen mit einer "zufälligen Identifikationsnummer", die das iOS-Gerät alle 24 Stunden generiert, an Apple übertragen. "Die GPS-Informationen können keinem bestimmten Kunden oder Gerät zugeordnet werden", so Apple.

Kleiner Einschub: Zur Nutzung des von MobileMe angebotenen Dienstes "Find my iPhone" sind "personenbezogene Daten" natürlich erforderlich - wie Apple allerdings mit diesen Daten verfährt, bleibt unklar.

Apple sammelt außerdem Diagnoseinformationen von "zufällig ausgewählten iPhones" zur Analyse - so kann Apple beispielsweise zu Beginn und am Ende eines Telefonats den "ungefähren Aufenthaltsort" ermitteln, um zu untersuchen, ob Empfangsprobleme oder abgebrochene Telefonate an einem bestimmten Ort bei mehreren Geräten auftreten oder wiederholt bei ein und demselben Gerät. Diese Daten werden nur dann erhoben, wenn der Übermittlung von Diagnoseinformationen durch den iPhone-Nutzer explizit zugestimmt worden ist.

Für die (bislang nur in den USA gestartete) iAd-Werbeplattform unterscheidet Apple zwischen "interessenbasierter Werbung" und "ortsbasierter Werbung". Die interessenbasierte Werbung baut auf den eigenen Einkäufen im iTunes Store auf und diesem Tracking kann man sich geräteweise per Opt-Out entziehen. Der ortsbasierten Werbung lässt sich dahingegen nur entkommen, wenn die Ortungsdienste komplett in den Einstellungen deaktiviert werden. Sind diese der Standardeinstellung entsprechend aktiviert, dann ermittelt das iOS-Gerät die eigenen Koordinaten sobald ein iAd-Aufruf in einer App durchgeführt wird und überträgt die Koordinaten des Aufenthaltsorts an Apples iAd-Server - dieser konvertiert die Koordinaten "sofort" in eine Postleitzahl bzw. einen Zip-Code, welcher wiederum die Auslieferung einer ortsrelevanten Werbeanzeige übernimmt. Apple zeichnet zwar nicht die Koordinaten aber dafür den ermittelten Zip-Code für sechs Monate auf und gibt diese Daten nach eigener Angabe nicht an Werbekunden weiter. Nach den sechs Monaten könnte die Information für "administrative Zwecke" aggregiert werden, so Apple. Eine eigene iAd-Datenbank merkt sich zudem, welches Banner bereits auf welchem einzelnen iOS-Gerät ausgeliefert worden ist, um die wiederholte bzw. duplizierte Einblendung von Bannern zu vermeiden - auch diese Datenbank kann angeblich nur Apple einsehen.

Dieses Sammeln und Übertragen von Standortdaten durch Apple lässt sich nur dann vermeiden, wenn die Ortungsdienste in den iOS-Einstellungen komplett deaktiviert worden sind.

Apple geht auch kurz auf die "Partner und Lizenznehmer" ein, die die Standortdaten verwenden können: Unter den Lizenznehmern versteht Apple die App-Entwickler, deren Anwendungen -nach Zustimmung des Nutzers- auf die Standortdaten zurückgreifen. Mit den "Partnern" sind Google und Skyhook gemeint, deren Datenbanken zu Mobilfunkmasten und WLAN-Basisstationen bis iPhone OS 3.x zum Einsatz kommen.


Link zum Dokument für iPad und iPhone.

Dieser weitreichende Einblick in Apples Sammlung und Handhabung von Standortdaten in einer eigenen Datenbank ergibt sich aus den Angaben des Unternehmens auf eine Anfrage zweier US-Kongressmitglieder hin - insofern trägt der verspätete politische Aktionismus bereits erste Früchte. Inwiefern Apple auch den deutschen Datenschützern den geforderten "Einblick in die Datenbanken" gewährt, wird sich noch zeigen müssen. (via LA Times Technology)

Posted by Leo at 02:06 | Permalink | Kommentare (50)

iPad 3G: Aktualisierte Netzbetreibereinstellungen beseitigen Nichterreichbarkeit beim MultiSIM-Einsatz im Netz der Telekom [Update_2]

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Für iPad 3G-Besitzer, die das Netz der Telekom nutzen, steht über iTunes ein Update der Netzbetreibereinstellungen bereit, welches das Problem der telefonischen Nichterreichbarkeit beim Einsatz einer MultiSIM im iPad löst. Bislang klingelte das iPhone bei eingehenden Anrufen höchstens einmal und schickte den Anrufenden unmittelbar auf den Anrufbeantworter, falls zugleich eine MultiSIM im iPad 3G für den Zugriff aufs Mobilfunknetz genutzt wird - das Problem trat sowohl bei selbst zugeschnittenen MultiSIMs wie passgenauen Micro-SIMs auf.


Videolink für iPhone und iPad.

Wie mir mehrere Leser heute schrieben, tritt die Problematik nach der Aktualisierung der Netzbetreibereinstellungen (auf "Telekom.de 6.2" zu überprüfen unter Einstellungen - Allgemein - Info - Netzbetreiber) nicht mehr auf und das iPhone klingelt in gewohnter Form, selbst wenn das iPad aktiv über das Mobilfunknetz der Telekom Daten bezieht. Ob für die ebenfalls durch das Problem betroffenen Vodafone-Kunden mit UltraCard auch aktualisierte Netzbetreibereinstellungen bereitstehen, ist mir unklar (falls Leser eine UltraCard in ihrem iPad betreiben, würde mich eine Rückmeldung freuen). (Danke an Matthias, Tanja, Mark und Adrian!)

Update 12:20 Uhr
Das neue Carrier-Profil Telekom.de 6.2 setzt iOS 3.2.1 voraus, allerdings lässt es sich offenbar auch in Kombination mit iOS 3.2 installieren, Martin hinterlegte in den Kommentaren eine entsprechende Anleitung. Die aktualisierte carrier.plist erhält den Eintrag "CarrierAllowRingingMultipleDevices" - dieser reicht offenbar, um eine Erreichbarkeit bei gleichzeitiger iPad-Nutzung wiederherzustellen.
Unter der aktuellen Version des iPad-Betriebssystems sollte auch ein neue Netzbetreiber-Profil von Vodafone (Vodafone 6.2) bereitstehen, das wohl dasselbe Probleme in Verbindung mit einer UltraCard bzw. TwinCard beseitigt. (Danke an Patrick und alle weiteren Tippgeber!)

Update_2 21.07.10 12:50 Uhr
Nach den Rückmeldungen in den Kommentaren zu urteilen, beseitigt die manuelle Installation des neuen Carrier-Profils unter iOS 3.2 das Problem nicht - iOS 3.2.1 ist und bleibt offenbar Voraussetzung. (Danke, Peter!)

Posted by Leo at 00:46 | Permalink | Kommentare (49)

iBooks 1.1.1: "Deutliche Leistungsverbesserungen beim Lesen von PDFs"

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Für iPhone, iPod touch wie iPad steht iBooks 1.1.1 über den App Store zum Download bereit: iTunes-Affiliate-Link. Die neue Version enthält nach Apples Angabe "viele Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen", darunter auch "deutliche Leistungsverbessrungen beim Lesen von PDFs". Zudem unterstützt iBooks Audio- und Videoinhalte in EPUB-Dateien. Der nervende Bug der leeren Bücher ("angeforderte Ressource fehlt") scheint mit iBooks 1.1.1 der Vergangenheit anzugehören, allerdings behält iOS 4 weiterhin die in iBooks eventuell angepasste Bildschirmhelligkeit nach dem Verlassen der App bei. (Danke, dn!)

Posted by Leo at 00:21 | Permalink | Kommentare (2)

19.07.2010

Fehlerbeseitigungen: Apple veröffentlicht iTunes 9.2.1

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iTunes 9.2.1 steht zum Download bereit und beinhaltet "viele wichtige Fehlerbehebungen". So werden "ältere Versionen einiger inkompatibler Plug-Ins von Drittherstellern" deaktiviert und es soll ein "Leistungsproblem beim ersten Synchronisieren mancher Geräte" beseitigt worden sein. Zudem beseitigte Apple ein Problem beim Aktualisieren auf iOS 4 mit verschlüsselten Backups und "andere Probleme" wurden behoben, "die die Stabilität und Leistung beeinträchtigt haben". iTunes 9.2.1 ist gut 100 Megabyte groß und die Windows-Version schließt zudem eine Sicherheitslücke. (Danke @mark3k!)

Posted by Leo at 23:32 | Permalink | Kommentare (6)

Gerücht: Apple liefert keine iMacs an Händler aus, Aktualisierung könnte anstehen

Wie heute aus Händlerkreisen zu vernehmen ist, kann Apple derzeit keine iMacs mehr liefern und verweist Händler zur Bestellung des kleinsten 21,5"-Modells auf Restbestände bei Distributoren. Im deutschen Apple Store (Affiliate-Link) sind alle Modelle für Endkunden noch unmittelbar erhältlich, nur die Quad-Core-Varianten haben eine mehrtägige Wartezeit bis zum Versand. Dies nimmt zwar nicht zwingend aber doch gerne eine anstehende Aktualisierung der Modellreihe vorweg, die sich inzwischen auch zeitlich anbieten würde, wobei eine der "besseren Quellen" von MacBidouille neue iMacs erst verhältnismäßig spät zum Herbstbeginn vorhersah.
Tiefgreifend dürften die Änderungen beim iMac kaum ausfallen, aber Apple könnte sämtliche 27" iMacs zu Quad-Core-Geräten werden lassen und leicht an den weiteren Spezifikationen drehen. Das heute von der FCC mit einer Zulassung versehene Magic Trackpad würde sich zudem bestens zu einer baldigen gemeinsamen Ankündigung aufdrängen. Neben dem iMac ist insbesondere auch der Mac Pro längst hochgradig überfällig für (s)eine ausgiebige Erneuerung, die gerüchteweise in Kombination mit einem 27" LED-Cinema-Display erfolgen könnte.

Posted by Leo at 21:59 | Permalink | Kommentare (6)

Sammelsurium: Antennagate 3D-animiert, iPad in Österreich, iTunes-Account als FaceTime-ID, Antenn-Aid, etc.

Sanft dramatisierte Fassung der jüngsten Ereignisse von einem taiwanesischen TV-Sender, der Nachrichten gerne 3D-animiert nacherzählt. (Danke, fertigo!)
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Ab dem kommenden Freitag, den 23.07. wird das iPad auch in Österreich sowie Belgien, Hong Kong, Irland, Luxemburg, Mexico, Neuseeland, Niederlande und Singapur offiziell zu haben sein. (Danke @traktuner!)
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Apples höchst öffentliche Umdeutung des "Death Grip" zum branchenweiten Smartphone-Problem entlockte der Konkurrenz von RIM über HTC, Samsung, Motorola bis hin zu Nokia jeweils eine absehbare Stellungnahme.
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Trostpflaster für die Antenne. (Danke, Jens!)
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9to5mac stocherte weiter und zeigt, dass die FaceTime-Accounts ohne Mobilfunknummer jeweils an einen iTunes-Account gebunden sein werden - die angezeigte E-Mail-Adresse lässt sich dabei noch ändern.
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Gorillapod taugt auch als flexibler iPad-Aufsteller.
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Kleine Erinnerung: Apple wird morgen Abend die Zahlen für das vergangene Quartal abliefern, das die ersten drei iPad-Monate, den Verkaufsstart des iPhone 4, neue MBPs mit Prozessoren aus Intels Core-i-Serie und einen äußerlich komplett erneuerten Mac mini umfasst.

Posted by Leo at 21:02 | Permalink | Kommentare (11)

Apples Magic Trackpad offenbar durch FCC abgesegnet [Update]

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Die US-Behörde FCC erteilte heute einem "Bluetooth-Gerät" von Apple mit der Modellnummer A1339 die Zulassung und veröffentlichte einige zugehörige Dokumente. Dabei handelt es sich offenbar um das "Magic Trackpad", das im Vorfeld der WWDC Anfang Juni plötzlich aufgetaucht war.
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Getestet wurde das Bluetooth-Trackpad bereits im September bzw. Oktober 2009 und gewöhnlich veröffentlicht Apple derartige Produkte nahezu gleichzeitig mit der Publikation durch die Federal Communications Commission - insofern dürfte uns das Magic Trackpad, falls es denn tatsächlich so heißen sollte, unmittelbar bevorstehen. (via Engadget)

Update 19:55 Uhr
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Beim genauen Hinschauen ließ sich an den durchgerutschten Fotos des Magic Trackpad bereits die Modellnummer A1339 erkennen. Auf Seite 45 des Testberichts wird das Gerät außerdem deutlicher als "Bluetooth-Trackpad" bezeichnet. (Danke @saibotGnid und tobi!)

Posted by Leo at 19:38 | Permalink | Kommentare (11)