04. März 12

AirServer unterstützt AirPlay Mirroring ebenfalls auf dem Mac

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Nach Reflection unterstützt mit AirServer ein alter Mac-AirPlay-Bekannter ebenfalls AirPlay Mirroring. AirServer-Bestandsnutzer können das Mirroring-Upgrade für umgerechnet gut 3 Euro zukaufen. Beide Anwendungen kosten als Neukauf jeweils 15 Dollar, dabei bietet AirServer etwas mehr Funktionsumfang und macht den Mac zur allgemeinen AirPlay-Quelle auch für ältere iOS-Geräte. Beide nutzen offenbar denselben Weg, um AirPlay-Mirroring auf dem Mac zugänglich zu machen, Reflection lässt sich für 10 Minuten vor dem Kauf auch testen.

Posted by Leo at 11:22 | Permalink | Kommentare (8)

11. Februar 12

iOS-Adressbuchzugriff: Auch Instagram fragt nun nach

Insta nachfr

Neben einer schlichteren Oberfläche, einem neuen Filter und Clarity Lux, wartet Instagram 2.1 mit einer weiteren Neuerung auf: Vor dem Zugriff auf das Adressbuch fragt die App nun nach. Ein weiser Schritt in Reaktion auf das Drama um den insgeheimen Adressbuch-Upload von Path. Instagram hat dies zwar bislang schon vorsichtiger gehandhabt und den Abgleich der Adressdaten erst nach Nutzerwauswahl der Freundessuche durchgeführt, aber der eindeutige Vorab-Hinweis ist klar zu bevorzugen (auch wenn Instagram den Adress-Upload bei Auswahl der Option offenbar schon länger wenigstens erwähnt). So halb-erfreulich eine derartige Entwickler-Selbstverpflichtung sein mag, so sehr fehlt weiterhin Apples Zugriffsbegrenzung durch iOS und zwar sowohl auf die Adress- als auch die Kalenderdaten des Nutzers, schließlich lassen sich letztere bisher ebenso simpel durch Apps abgreifen. (via tnw)

Posted by Leo at 18:15 | Permalink | Kommentare (11)

10. Februar 12

Was Apple von Chrome für Android lernen könnte [Update]

Vor wenigen Tagen warf Google eine erste Beta von Chrome in den Android Market. Damit hat Android (4.0 aufwärts) nicht nur plötzlich und überfälligerweise einen ziemlich großartigen mobilen Browser, sondern iOS-Safari auch einen würdigen Kontrahenten, von dem sich Apple durchaus Details abschneiden könnte:
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Während der Bookmark-Abgleich über iCloud als passabel durchgeht (solange er funktioniert), trumpft Chrome Sync auch mit sämtlichen zuletzt in der Desktop-Version geöffneten Tabs auf – dies ermöglicht einen wirklich nahtlosen Wechsel vom Desktop-Browser zur mobilen Spielart. Zudem lassen sich einzelne Seiten aufs Mobilgerät pushen (auch in einer Offline-fähigen Variante); eine zwar schon bekannte Funktion für die es auch iOS-seitig etliche Apps gibt, aber die direkte Integration in den Browser scheint doch einen Hauch vorteilhafter.
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Der Wechsel zwischen offenen Seiten gestaltet sich auf dem iPhone zwar angenehm, doch ist in der Übersicht nur eine Seitenvoransicht voll zu sehen und ein bis zwei weitere zu erahnen - Chrome zeigt dahingegen gut fünf gleichzeitig an und lässt diese wahlweise in der Übersicht mit zwei Fingern größer ziehen. In dieser Kartei-Ansicht kann man offene Seiten leicht per Geste verwerfen, indem diese seitlich (oder nach oben/unten) weggewischt werden. Auf dem iPhone ist dahingegen zielgenau das kleine x zu treffen.
Chrome wechselt außerdem per Ein-Fingerwisch von einer offenen Seite zur nächsten - ähnlich dem App-Wisch-Wechsel auf dem iPad (oder mit Zephyr auf dem iPhone). Das funktioniert erstaunlich gut, wenn man mit dem Finger vom Rand in das Display hereinwischt und kommt so auch nicht dem eventuell nötigen horizontalen Scrollen in die Quere.
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Praktisches Beiwerk: Chrome bietet einen schnellen Rückgriff auf zuletzt geschlossene Fenster (das macht Safari auf dem iPad immerhin auch, wenn man den Plus-Knopf für einen neuen Tab länger gedrückt hält) und führt meistbesuchte Seiten mit kleiner Vorschau auf. Nett ist darüber hinaus, nahe aneinander liegende Links vergrößert darzustellen, um Fehl-Taps zu vermeiden.

Update 11.02.12 17:15 Uhr

Guter Fragepunkt aus den Kommentaren und ein weiterer Vorteil von Chrome: Die Zahl der geöffneten Fenster/Tabs ist unbegrenzt während Apple iPhone und iPad willkürlich auf 9 einschränkt. Natürlich muss auch Chrome speicherbedingt schnell nachladen nach einer gewissen Zahl an geöffneten Seiten, aber das geht Safari trotz seiner Begrenzung nicht anders und beide Browser schnappen sich dabei gerne den Cache, der die jeweilige Seite längst nicht immer in ihrer aktuellsten Fassung darstellt. Kleiner Scherz: Bei mehr als 99 offenen Seiten zeigt Chrome statt der Anzahl ein :) an.

Posted by Leo at 19:29 | Permalink | Kommentare (9)

07. Februar 12

Path - ein weiterer iOS-Adressbuchabgreifer

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Aus der langen Liste der Gründe, warum iOS den Zugriff auf das Nutzer-Adressbuch durch eine App nur nach explizitem Abnicken zulassen sollte: Path schnappt sich ohne Hinweis das komplette Adressbuch und packt es auf die eigenen Server. Wenig erfreulich, auch wenn der Path-Chef in den Kommentaren bereits mit den Entschuldigungsarmen rudert und einen "Opt-in" für die nächste iOS-Version (2.0.6) in Aussicht stellt. Während iOS–Apps bei Ortsabfragen zwangsläufig mindestens einen Warnhinweis einblenden, verlässt sich Apple beim Adressbuchzugriff weiterhin auf die Drittentwickler und einen freiwilligen Hinweis – dabei erscheint eine an die Ortsabfrage angelehnte iOS-Einstellung zum Adressbuchzugriff nach wie vor höchst begrüßenswert. Wer sein Adressbuch aus Path entfernt sehen möchte, muss sich umständlich per E-mail an service@path.com wenden.

Update 9.2.12 0:15 Uhr
Path nachfrage

Path 2.0.6 ist inzwischen im App Store erhältlich und fragt nun brav vor dem Adressbuchupload nach. Alle zuvor bereits insgeheim bezogenen Adressdaten hat Path angeblich von seinen Servern gelöscht. Soweit so halbgut, das Grundproblem bleibt aber bestehen solange Apple den möglichen Adressbuchzugriff nicht mit Zwangsmaßnahmen einschränkt.

Posted by Leo at 22:42 | Permalink | Kommentare (6)

03. Februar 12

Das iCloud-Schwert des Push-Damokles

ipad_verf.pngDas Drama um das Apple-Online-Verkaufsverbot für UMTS-iPad-2 und alte iPhones scheint zwar vorerst beendet, doch zeigt es deutlich, dass die wilde Patentschlacht plötzlich auch für Apple-Kunden konkrete Auswirkungen haben kann. Während sich dieses spezifische Verkaufsverbot vermutlich durch einen FRAND-Verweis aufschieben ließ, zieht die iCloud-Push-E-Mail-Geschichte bereits herauf, die gerade Bestandskunden erwischen könnte: Auch hier hat Motorola seit heute eine gerichtlich abgesegnete Verfügung und muss diese nun nur noch vollstrecken. Apple erachtet zwar Motorolas zugrundeliegendes Pager-Patent für nichtig, aber ob das deutsche iCloud-Nutzer vor dem Abschalten der Push-Zustellung ihrer E-Mails bewahrt, werden erst die nächsten Wochen zeigen. Immerhin kann man die Push-Losigkeit schon üben: Bei etlichen MobileMe-zu-iCloud-Umsteigern kommen E-Mails seit rund einer Woche sowieso nur auf bewussten Abruf hin an (bei mir funktioniert seit heute allerdings auch Push wieder wie gewohnt).

Posted by Leo at 18:59 | Permalink | Kommentare (12)

02. Februar 12

Grafik: Der globale Mobiltelefonmarkt in bunten Bällen

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Interessante Grafik von Benedict Evans, die das globale Geschäft mit Mobiltelefonen (nicht nur Smartphones) im Weihnachtsgeschäft 2011 anschaulich darstellt. Apple ist der große Ball rechts außen.

Posted by Leo at 12:03 | Permalink | Kommentare (7)

Winzige Iconänderungen in Mac OS X 10.7.3 [Update]

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10.7.2 vs. 10.7.3 - Iconzusammenstellung von @marcedwards.
Update:
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Und diese merkwürdige Änderung bei Ordnern in der Bookmarkleiste von Safari 5.1.3 darf natürlich auch nicht unerwähnt bleiben. Screenshot von @Cabel und Danke an die Erinnerung @iPhoneblog.

Posted by Leo at 11:59 | Permalink | Kommentare (21)

01. Februar 12

iOS-App-Store-Zwang verweist Humble Bundle auf Android (Video)

Das aktuelle Humble Bundle umfasst zu einem Preis der eigenen Wahl wieder vier feine Spiele (Edge, Osmos, World of Goo und Anomaly), die der Käufer in einer Version für Mac OS X, Windows und Linux erhält – sowie erstmals zusätzlich als Android-Apps.
Alle dieser Spiele existieren zwar unabhängig von dem Bundle auch als iOS-Version - solange Entwickler ihre Apps aber ausschließlich über den App Store vertreiben dürfen (und Anwender ohne Jailbreak die Apps aus dritter Hand sowieso nicht installieren können), dürften iOS-Nutzer von solchen schönen Aktionen zwangsläufig ausgeschlossen bleiben.

Posted by Leo at 23:59 | Permalink | Kommentare (10)

Bugfix-Paket: Mac OS X 10.7.3 mit Safari 5.1.3

Mac OS X 10.7.3

Mac OS X 10.7.3 (Combo), bereit zum Download: Eine Reihe an Fehlerbeseitigungen, gestopfte Sicherheitslücken, Sprachzugaben und Safari 5.1.3.

Posted by Leo at 23:32 | Permalink | Kommentare (11)

31. Januar 12

802.11n-AirPort-Basisstationen: Neues iOS-artiges Dienstprogramm, iCloud-Unterstützung

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Version 6 der Lion-Fassung des AirPort-Dienstprogramms orientiert sich kräftig an der praktischen iOS-Version. Wer die etwas ausgiebigeren Konfigurationsmöglichkeiten (z.B. Profile) der alten Anwendung weiterhin nutzen möchte und noch ältere AirPort-Basisstationen (aus Vor-802.11n-Zeiten) im Einsatz hat, der greife zu Version 5.6; beide Versionen des AirPort-Dienstprogrammes lassen sich parallel nutzen. Die neue Firmware 7.6.1 für die Stationen unterstützt jetzt iCloud- statt MobileMe-Konten für den Fernzugriff per Back to my Mac.

Posted by Leo at 01:07 | Permalink | Kommentare (16)